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Adobe legt Hand an die Markenidentität

Adobe Logo, Quelle: Adobe
Adobe Logo, Quelle: Adobe

Adobe hat Ende letzter Woche im firmeneigenen Blog die Weiterentwicklung seiner Brand Identity angekündigt. Alle Icons der Produkte sowie das Markenlogo des kalifornischen Softwareunternehmens bekommen ein Facelift. Eine Weiterentwicklung, die, bezogen auf einzelne Icons, zum Teil nur marginale Veränderungen mit sich bringen mag, die jedoch bei genauerer Betrachtung umfassende Anpassungen an der gesamten Adobe-Markenarchitektur offenbart.

Seit nunmehr 27 Jahren nutzt Adobe ein stilisiertes rotes „A“ als Markenemblem. Bereits im allerersten Logo des Unternehmens, 1982 entworfen von Marva Warnock, der Ehefrau von Co-Gründer John Warnock, ist jenes futuristisch wirkende „A“ enthalten, das später zum zentralen Erkennungszeichen des Unternehmens werden sollte.

Das markante „A“ bleibt weiterhin der zentrale visuelle Absender des in San Jose ansässigen Softwareunternehmens. Ändern wird sich hingegen, und das dürfte den wenigsten Kunden auffallen, der Rotton, welcher im Zuge der angekündigten Maßnahmen marginal angepasst wurde, und zwar, ausgedrückt in Hexadezimalwerten, von #FF0000 hin zu #fa0f00. Offensichtlicher ist hingegen, dass fortan auch der Adobe-Schriftzug, statt in Schwarz in Rot dargestellt wird. Die 1993 eingeführte Kombination bestehend aus roter Bildmarke und schwarzem Schriftzug hat somit ausgedient.

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Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 17 Kommentare

  1. Das “Designupdate” von Adobe ist leider so detailarm, das man sich dieses “Designupdate” auch getrost schenken hätte können.

  2. Einige Zeit später gefällt mir in der täglichen Anwendung die fehlende Outline der Icons nicht mehr – da ich auf einem Windows-System (Behörde) arbeite, welches in der aktuellen Version eine schwarze Taskleiste hat schluckt es die Icons von Adobe fast gänzlich weg – Acrobat, Photoshop und InDeisng sind lediglich durch die farbigen Buchstaben bzw. das Acrobat-Icon wahrzunehmen – zudem sind die Adobe Icons alle kleiner geworden. Das 23er Illustrator Icon (die 24er ist nicht mit Windows kompatibel) ist hingegen noch deutlich größer und fällt schneller ins Auge, allein durch die Outline. Affinity hat aber die größten Icons (zumindest in meiner Taskleiste) – die fallen sofort und eindeutig auf. Mag sein dass die neuen Icons auf Macs schicker aussehen (auf meinem MacBook habe ich derzeit keine Grafiksoftware), aber generell sind die nicht sehr hilfreich im Alltag – und wenn Icons nicht hilfreich sind, sollte man sie überdenken!

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