Design Tagebuch

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Steelers mit neuem Vereinslogo

Steelers Logo

Der in der ASSTEL-Eishockeybundesliga spielende Verein SC Bietigheim-Bissingen – kurz Steelers – hat seit geraumer Zeit ein neues Logo. Verantwortlich hierfür ist die TC Gruppe.

Ich vermag nicht zu sagen, wie das Briefing seitens des Vereins in Richtung Kreativabteilung verlaufen ist und welche Vorgaben mit auf den Weg gegeben wurden. Manchmal bin aber auch ich sprachlos, was große renommierte Unternehmen Ihren Kunden als Lösung anbieten. Ich möchte das neue Logo einfach mal unkommentiert lassen. Stattdessen sind alle Leser des Design Tagebuch aufgerufen eine Beurteilung in Form eines Kommentars zu schreiben. Ich bin gespannt.

abgelegt in Logos, erstellt von Achim Schaffrinna am 14.04.2007 | 06:40
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Manchester United – knackfrisch

Manchester United Logo

Beim furiosen Sieg von Manchester United gestern Abend in der Champions League bin ich mal wieder über das seltsamste Würstchenlogo der Welt gestolpert. Ich dachte bei der 7:1 Schlappe: “Armes AS Roma” aber gleichzeitig auch “Armes Manchester United”. Ein paar Bockwürstchen als Vereinswappen möchte vermutlich trotz größter Verbundenheit und Traditionsverliebheit niemand wirklich haben, oder? Ich wette jetzt fliegen gleich wieder die Feuerzeuge aus der Fankurve :)

abgelegt in Fundstücke, erstellt von Achim Schaffrinna am 11.04.2007 | 16:30
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Die Bundesliga ist komplett

Ivo Gabrowitsch hat in seinem Fontwerk mit der Erstellung der “Zweiten-Fußballbundesliga-Logo-Tabelle” die Bundesliga in Sachen gestalterische Qualität der Vereinslogos nun komplettiert. Eine ganz wunderbare Arbeit! Das Logo vom 1.FC Köln landet bei ihm auf Platz 1. Absteiger in Sachen Wappen sind Wacker Burghausen, der KSC, Greuther Fürth und der SC Paderborn 07.

Und wer knöpft sich nun die Logos der Regional- und Verbandsligen vor? ;-)

abgelegt in Über den Tellerrand, Logos, erstellt von Achim Schaffrinna am 27.02.2007 | 09:34
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Sportscheck mit Relaunch

Sportscheck Relaunch“Sportscheck goes Otto” hätte die Überschrift auch lauten können, denn das neu aufgelegte Design und der neue Aufbau ist ein Schritt in Richtung Mutterkonzern bzw. Otto.de. Deutlicher als vor dem Relaunch erkennt man nun die vielen Gemeinsamkeiten, die da wären: INTERSHOP-Lösung, 3-Spaltigkeit im Aufbau und eine gewisse Flächigkeit der einzelnen Module. Was früher frei vor weißem Hintergrund stand hat nun einen Rahmen oder wird grau oder aprikosefarben hinterlegt.

Der orangefarbene Header ist weiterhin betont ruhig aufgebaut und ein “weit sichtbares” Erkennungsmerkmal in der Shopping-Welt. Dennoch nähert sich die nun deutlich umfangreichere horizontale Navigationsleiste bedenklich den Großen in der Branche wie Otto.de, Neckermann.de oder Quelle.de. Das graue Rollover-Menü für die zweite Ebene hat den Charme einer Website von 1994.

ProzenteDie aufwendigen Flash-Hauptbühnen für Produkt-Highlights wurden komplett raus genommen. Ähnlich wie zuletzt auch beim Relaunch von Opodo, wurden die Abrundungen für Reiter zurückgenommen. Auch die Flammen- oder Sternchen-Icons wurden komplett geopfert. Zielvorgabe war ganz offensichtlich weniger jugendlich wirken zu wollen. Aber genau die Frische des alten Auftritts vermisst man nun. Aber womit zumindest ich nie gerechnet hätte ist die Tatsache, dass man nun stilistisch ein Stück weit näher an eine der gruseligsten Seiten im Netz rückt – Discount24. Oder was soll man sonst zu den 08/15-Prozentzeichen sagen?

Sportscheck BugEtwas fraglich ist außerdem der Weg den einzelnen Modulen im Content Hintergrundbilder zu verpassen, die bei vergrößerter Ansicht im Browser wilde Dopplungen verursachen (siehe rechtes Bild). Kann man ja prinzipiell machen, nur sollten die Bilder darauf vorbereitet sein.
Gleichzeitig mit dem Relauch tritt Sportscheck im Otto.de-Auftritt als Partner-Shop auf, jedoch weniger namentlich, sondern rein über die Produktpalette. Hier wird der gleiche Farbcode gespielt.

Fazit

Aus dem Trendsetter wird ein Mitläufer. Sicherlich immer noch ein übersichtlicher, ansprechender und sehr gut strukturierter Shop, in dem Produkte bestmöglich präsentiert werden. Wär’s ein Launch würde man sagen “optimal”. Wer aber den alten Auftritt kennt wird feststellen, dass die Frische und Jugendlichkeit fehlt, die diesen Shop zu etwas Besonderem gemacht hatte. Nun ist Sportscheck näher an den bekannten Flaggschiffen der Branche, was nicht gerade einer Wiedererkennbarkeit förderlich ist.

abgelegt in Relaunch, erstellt von Achim Schaffrinna am 08.02.2007 | 07:26
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Segelboot Germany I im neuen Design

segelboot-ger89Nun hat das Segelboot, das als erstes deutsches Boot am Americas Cup teilnimmt ein neues Design. Aus über 700 eingereichten Arbeiten wählte die Jury den Entwurf von Senay Pakkaanen aus Heidelberg aus. Offenkundig entschied man sich für einen Entwurf, bei dem die Markenlogos sehr “präsent” am Rumpf zu sehen sind. Gratulation an die Gewinnerin.

abgelegt in Design, Wettbewerbe & Veranstaltungen, erstellt von Achim Schaffrinna am 21.01.2007 | 12:02
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Eurosport mit kleinem Relaunch

Das Sport-Portal zeigt sich wieder einmal verändert. Der Header-Bereich inklusive Logo sowie die Module der Multimedia-Inhalte z.B. Live-Score und Videos wurden leicht modifiziert. Nachdem man für die Online-Auftritte bislang auf eine abgespeckte horizontale Variante zurückgegriffen hatte, wird nun wieder das “Standard-Logo” eingesetzt. Außerdem ist der Branding-Bereich nun grau statt blau. Näher am TV-Screendesign ist man mit den Änderungen allerdings nicht.

abgelegt in Relaunch, erstellt von Achim Schaffrinna am 16.12.2006 | 13:06
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Die Fußball-Bundesliga-Logo-Tabelle

Logos Bundesligavereine

Schauen wir uns doch einmal die Vereine der 1. Bundesliga aus gestalterischer Perspektive an. Welche Mannschaft hat eigentlich das beste Logo? Ich habe mir die Logos diesbezüglich genauer angeschaut und muss feststellen: Das Niveau ist zuweilen erschreckend niedrig.

Kurzfazit

Die meisten Logos wirken sehr bieder, antiquiert, verstaubt und zum Teil sogar schrullig. Einige Clubs darunter Hertha BSC, Hannover 96 und 1.FC Nürnberg zeigen zwar in ihren Webauftritten modifizierte und mit Verläufen versehene Logos, die Grundform bleibt aber jeweils erhalten. Es gibt so gut wie kein Logo, in dem das eigentliche Thema “Sport” an sich visualisiert wird. Assoziationen wie Dynamik und Bewegung greifen bei keiner der Bildmarken. Die oft verwendete Kreisform transportiert Werte wie Einheit und Mannschaftsgeist und kommt auch gleich bei 12 der aktuell 18 Vereinen zum Einsatz. Außerdem sehr beliebt bei unseren Fußballvereinen ist die Rautenform. Dieses Symbol mit charakteristischer Betonung der Spitzen kommt bei drei Vereinen zum Einsatz. Wie man aktuell sieht, bedeutet dies jedoch nicht gleichzeitig ein Spitzenplatz aus sportlicher Sicht.

Die Logos werden tausendfach auf Trikots, Schals, Fahnen, Tassen, Schlüsselanhängern und vielem mehr eingesetzt. Umso ernüchternder, was sich die Fans so alles um den Hals wickeln und auf den Kopf setzen. Es ist ja nicht neu, dass man als Fußballfan zwar die Fouls der gegnerischen Mannschaft sieht, nicht aber die des eigenen Teams. Ein Fan besitzt quasi von Hause aus die Fähigkeit Dinge NICHT zu sehen. Wenn man sich die Logos der Bundesligavereine anschaut wird man schnell erkennen, dass die Merchandising-Abteilungen der Vereine genau auf diese Fähigkeit bei Ihren Fans setzen. Ich finde es faszinierend, dass Fans sich mit Signets und Logos schmücken, die aus gestalterischer Hinsicht fast alles Absteiger sind. Menschen, die Bettwäsche von Borussia Dortmund kaufen, scheint der Sehsinn in besonderer Weise ein Schnippchen zu schlagen.

Die Logos im Einzelnen

Platz 1. HSV – Eine Kombination aus Rechteck und Rauten bilden ein tolles Zeichen. Einfach, klar und mit starker Wiedererkennung. So sehen jedenfalls keine Absteiger aus.
Platz 2. Hannover 96 – Die Form der “96″ verströmt im Vergleich zu allen anderen Signets zumindest einen kleinen Hauch von Dynamik. Eine Variante mit Verläufen zeigt, dass man versucht mit der Zeit zu gehen. (Anmerkung: sollte bei der Platzierung eventuell ein Heimvorteil zum Tragen gekommen sein ;)
Platz 3. Werder Bremen – Nicht grandios aber gut. Etwas seltsam sind die einander zugewandten Spitzen im “W”. Könnte auch ein Boxverein sein.
Platz 4. Eintracht Frankfurt – Also Adler hin oder her… am stilisierten Vogel mit Krone ist wenig zu Mäkeln. Die Form und Abstände stimmen. Einfarbig und klassisch.
Platz 5. FC Schalke – Interessant ist sicherlich, die auffällige Nähe zu Gazprom, dem neuen Hauptsponsor. Das “G” für Gelsenkirchen sieht man erst, wenn man’s weiß. Insgesamt leicht schrullig aber irgendwie auch ein wenig kultig.
Platz 6. FC Bayern – Die Bayern schaffen es als einziges Logo, dass der Vereinsname auch in Visitenkartengröße lesbar ist. Das muss belohnt werden.
Platz 7. Borussia Mönchengladbach – Schöne Raute mit Zebrastreifen. Würde auch gut zu Duisburg passen. Das “B” suppt allerdings ein bisschen weg vor dem gestreiften Hintergrund.
Platz 8. VFL Bochum – Die schönste Wappenform bringt dem Verein aus dem Revier einen guten Platz im Mittelfeld ein.
Platz 9. VFL Wolfsburg – Das einzige halbwegs modern anmutende Logo. Im Gegensatz zu allen anderen Logos eine offene Form. Dennoch irgendwie künstlich.
Platz 10. Bayer 04 Leverkusen – Sieht so ein “Plastik-Club” aus? Also wirklich nicht. Das symmetrisch angeordnete Logo mit Löwen zu beiden Seiten verströmt eine Historie wie Real Madrid, die sie 2002 im Endspiel der Championsleague fast geschlagen hätten. Aber auch nur fast.
Platz 11. Arminia Bielefeld – Fähnchen im Wind und Lorbeerkranz wirken, wie das Signet eines Pfadfinderbundes. Ziemlich brav und extrem altbacken.
Platz 12. FSV Mainz – Ein höchst eigenwilliges Buchstabenkonstrukt irgendwo zwischen Zwille(Steinschleuder) und Adlerschwingen. Das zur Kreisform gekrümmte “M” sieht eher, wie ein “Y” aus. Kurzzeitig auf einem Abstiegsplatz und nur durch Skurrilität vor dem Abstieg gerettet.
Platz 13. Hertha BSC – Ein Kreis, im Kreis, im Kreis. Zweimal ist der Vereinsname bis zu Unkenntlichkeit integriert. Da benötigt man schon ein ganz besonders großes Transparent, um die Schriftzüge lesen zu können.
Platz 14. VFB Stuttgart – Auch wenn Tradition durchaus eine wichtige Rolle spielt, halte ich die Fraktur-Schrift für völlig Fehl am Platz. Die Wappenform ist wenig originär. (Historie des VFB-Stuttgart-Wappens).
Platz 15. 1.FC Nürnberg – Wohl das langweiligste Logo überhaupt der 18 Teams. Selbst in der “3D-Variante” hochgradig abstiegsgefährdet.
Platz 16. Energie Cottbus – Rotes Wappen im roten Kreis, dazu gelber Lorbeerkranz auf weißem Grund! In dieser Form immer nur zweite Liga.
Platz 17. Alemannia Aachen – Was bitte ist das denn? Die abgerundete Dreiecksform, lässt eher auf ein Vogelschutzgebiet in der Eifel schließen, denn auf einen Fußballverein. Leider nur Kreisklassenniveau.
Platz 18. Borussia Dortmund – Ich bin sicher, würde man heutzutage so eine Form einem Auftraggeber vorlegen, würde man die Präsentationsmappe links und rechts um die Ohren kriegen. Liebloser kann Formsprache nicht sein und können Buchstaben nicht angeordnet werden. So etwas halten nur echte Fans aus.

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abgelegt in Logos, erstellt von Achim Schaffrinna am 14.12.2006 | 11:27
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