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Plakat der Kieler Woche 2017

„Mehr Kiel geht nicht“, so die Organisatoren der Kieler Woche über das offizielle Plakatmotiv zum diesjährigen Segelsportgroßereignis in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins. Wer will ihnen da widersprechen. Kiele, Schwerter und Finnen in Blau und Weiß zieren das 70. Kieler-Woche-Plakat.

Erklärung der Jury

Aus den anfänglich skripturalen Zeichen entwickeln sich bei genauer Betrachtung Boots-Kiele, die das Wasser schneiden. Durch die gekonnte Aneinanderreihung verschiedenster Kiel- und Schwertformen aktueller (29er, 505er) und ehemaliger (Star) Klassen der Kieler Woche entsteht ein Muster, das das Siegerplakat kraftvoll und sportlich erscheinen lässt. Durch die Platzierung der Informationstypografie an der linken Seite des untersten Kiels nimmt das Plakat zusätzlich an Fahrt auf. Das Siegerplakat zeichnet sich durch eine grafische, kraftvolle und kontrastreiche Gestaltung aus und greift mit der Kiel-Systematik ein Thema auf, welches bis dato noch auf keinem Entwurf zu sehen war.

Seit 68 Jahren wird mit jährlich wechselnden Plakaten und anderen Werbemitteln weit über Kiel hinaus für die Fest- und Segelwoche geworben. Alljährlich wird im Rahmen eines Wettbewerbs das Siegermotiv ermittelt. Entworfen hat das Plakat für die Kieler Woche 2017 der Gestalter Götz Gramlich. G…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 29 Kommentare

  1. Ich bekomm zu dem Plakat einfach kein Zugang. Finde es auch grafisch leider gar nicht ansprechend, die einzelnen Kanten und Ecken ergeben für mich keine geschlossene, schöne Gesamtform.
    Es ist immer schwierig, wenn man eine Gestaltung erst erklären muss, damit sie Sinn macht. Aber ich komme aus dem Süden Deutschlands und konnte die Elemente anfangs gar nicht zuordnen. Andererseits frage ich mich, ob wirklich jeder aus dem Norden Deutschlands stammende die Bootskiele erkennen würde und ob dies bei der Gestaltung eines solchen Plakates ausschlaggebend sein sollte.
    Vielleicht soll dieser Entwurf aber auch aufzeigen, dass hier eine ganz bestimmte Zielgruppe angesprochen werden soll; nämlich eine, die sich mit Segelsport auskennt. Was auch als Abgrenzung zu den Segel-Laien verstanden werden könnte…kommt jetzt ein bisschen darauf an, wen man ansprechen möchte.

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