PETA „wirbt“ mit Tiger Woods

Peta Anzeige Woods

Tiger Woods‘ Anwälte dürften mit den Hufen scharren angesichts der neuen Kampagne, mit der die Tierschutzorganisation PETA auf die Notwendigkeit der Kastration von Haustieren derzeit aufmerksam machen möchte. Mit dem Spruch „Too Much Sex Can Be A Bad Thing … for little tigers too“ will PETA Hunde- und Katzenhalter dazu animieren, ihre Tiere kastrieren zu lassen.

Hmmm…. da sind die Anti-Pelz-Motive doch deutlich intelligenter gemacht, jedoch ebenso aufmerksamkeitsstiftend. Obs die richtige Strategie ist, mit Schadenfreude auf ein, der Organisation wichtiges Thema hinzuweisen? Ich finde, PETA kommt wenig sympathisch dabei rüber. Ob zudem die Prozesskosten im Werbeetat berücksichtigt sind?

18 Kommentare zu “PETA „wirbt“ mit Tiger Woods

  1. Immer wenn man meint, alle schlechten Witze zum Thema Tiger „Wutz“ mit „einlochen“, „birdie und vögeln“ und „konstant gut bis zum 18. Loch“ seien bereits gemacht, kommt immernoch jemand daher und unterbietet das Niveau noch spielend. Billige Effekthascherei wie ich meine, aber immerhin für’n guten Zweck.

  2. Peta vergrault mit dieser Kampagne doch vor allem seine Förderer, die im politischen Spektrum eher links anzusiedeln sind und sich wohl kaum über eine kleine Affäre so aufregen werden, sondern eher dazu neigen, diese als Privatangelegenheit zu behandeln und keinen Staatsakt draus zu machen.

  3. Kastration von Haustieren. Eine große Sauerei. Lebensziel jeder Lebensform ist die Fortpflanzung. Da sollten und dürfen wir uns nicht einmischen!

  4. Diejenigen Tierfreunde, die sich so vehement gegen eine Kastration aussprechen, sind sicher in den seltensten Fällen Tierbesitzer, andernfalls würden sie sich auch Gedanken über die Folgen und die möglicherweise nötige »Entsorgung« der überschüssigen Würfe machen.

    Da muss ich Peta einmal (aber nur dieses eine Mal) Recht geben.

    Ansonsten halte ich den Verein für höchst fragwürdig und menschenfeindlich, bisweilen rassistisch (was man ja auch an diversen Kampagnen sehen kann) und bei mir gehen alle Lampen an, höre ich den Namen »Peta«.

    Wer so vehement für Tiere eintritt und seine eigene Gattung verachtet, kann in meinen Augen nicht ganz bei Trost sein, und wer Peta unterstützt, erst recht nicht. Zumal es Peta – wenn man diversen Meldungen glauben mag – mit dem Tierschutz auch nicht so genau nimmt, im Gegenteil.

    Ich frage mich auch, warum sich immer noch die Legende so hartnäckig hält, jede PR, über die man sich das Maul zerreisst, sei eine erfolgreiche, nur weil man eben über sie spricht. Scheiß-PR bleibt Scheiß-PR, die schwer nach hinten losgehen kann, das weiß aber jeder, der subfontanell einigermaßen möbliert ist.

  5. Das einzige was ich daran schlecht finde sind die Kommentare hier. Wie kann man sich nur so darüber aufregen. Ich finde es eine witzige Idee, was zum schmunzeln halt. Und hier „scheiß PR“ etc. zu schreien… mein Gott, bleibt mal auf dem Teppich. Es ist nicht die Kampagne des Jahrhunderts, aber ein Hingucker und ganz nett ist es schon.

  6. Also geschrien habe ich nicht. Und wenn ich meine, Peta macht Scheiß-PR, weil ich sie als geschmacklos, schlecht und alles andere als »nett« empfinde (das beziehe ich ich auf eigentlich sämtliche Kampagnen dieses unseriösen Vereins), ist das eine Meinung, die ich mir selbst die Freiheit nehme, zu äußern.

    Wenn du damit ein Problem hast, meinetwegen, das darfst du gerne haben :-)

  7. PETA? Ist das nicht die Organisation, die zweit- oder drittklassige Sternchen im Gespräch hält, indem sie eine moralische Rechtfertigung für karrierefördernde Nacktfotos liefert?

    Die Welt hat (fast nur) größere Probleme als ein paar gehäutete Tiere oder überschüssigen Tiernachwuchst. Dass diese Organisation trotzdem dermaßen große Aufmerksamkeit bekommt spricht aber zumindest für geschicktes Marketing.

    Warum dieses 08/15-Design hier thematisiert werden muss erschließt sich mir nicht wirklich. Etwa nur wegen ein wenig „mutigem“ Fünftklässlerhumor?

  8. Mir persönlich gefallen die Kampagnen von PETA meistens außerordentlich gut, unabhängig davon, ob ich ihre Interessen teile oder nicht (und das tue ich zugegebenermaßen meistens). Besonders nachhaltig in erinnerung ist die Aktion „The Canadians – Killing Seals Tour 2008“, mit dem PETA auf die Abschlachtung von Robben in Kanada aufmerksam gemacht hat.
    Die hier geschilderte Kampagne ist nichts zum Aufregen, sondern allenfalls zum Schmunzeln!

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