Österreichischer Alpenverein Logo

Neues Logo für Österreichischen Alpenverein

Österreichischer Alpenverein Logo

Der Österreichische Alpenverein hat sein Vereinslogo einer Verjüngungskur unterzogen. Das Edelweiß, von je her Erkennungszeichen des Vereins, bleibt auch nach dem Redesign erhalten.

Ziel ist es gewesen, so die offizielle Pressemeldung, die über 150-jährige Tradition und die Wesensmerkmale des Vereins in eine zeitgemäße visuelle Form zu überführen. Neben einem neuen Logo wurde auch ein Schriftkonzept auf den Weg gebracht. Neue Hausschrift – in ihr ist auch die Wortmarke im Logo gesetzt – ist die Argo von DTL.

„Das neue Logo-Konzept macht es nun erstmals möglich, die gesamte Struktur des Alpenvereins mit seinen rechtlich selbstständigen Sektionen und Ortsgruppen in ganz Österreich zu berücksichtigen. Alle 195 Sektionen und über 200 Ortsgruppen können mit einem Logozusatz als „Submarke“ des Alpenvereins dargestellt werden.“, so der Verein.

Das Logokonzept wurde in Abstimmung mit dem vereinseigenen Projektteam von hgg entwickelt.

Der Deutsche Alpenverein, der ebenfalls ein Edelweiß als Erkennungszeichen nutzt, hatte sein Logo zuletzt 2007 redesignen lassen (siehe Deutscher Alpenverein (DAV) mit neuem Logo)

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Österreichischer Alpenverein Logo – vorher und nachher

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17 Kommentare zu “Neues Logo für Österreichischen Alpenverein

  1. Schöne Umsetzung, gefällt mir.
    Aber: Warum im Logo alles klein geschrieben? Da gehört dann in den Drucksachen eine gewisse Konsequenz dazu! Und warum wird diese Typo nicht auch in allen anderen Drucksachen eingesetzt? Warum werden z.B. im Alpenvereinskalender plötzlich Versalien eingesetzt und das noch in einer anderen Schrift? Schade.

  2. Im Vergleich zum Vorgänger, was ja nicht schwer war wenn man das sieht, eine klare Verbesserung. Wirklich gelungen gut finde ich es aber nicht. Auch mir erschließt sich nicht wieso alles kleingeschrieben ist. Das Edelweiß wirkt durch die Outline auch eher altbacken und nicht ganz up-to-date.

  3. Das Logo ist eine klare Verbesserung. Aber eine klare Linie in den ganzen Drucksachen kann ich auch nicht erkennen. Zum Beispiel Beachflags und Fahnen!

  4. Gelungene Auffrischung.

    Aber in zwei Wörter gleich zwei Rechtschreibfehler einzubauen, ist schon eine reife Leistung.

    Einfach nur peinlich.

    • Puh… auch wenn ich kein Freund von (gewollter) Kleinschreibung bin: In Namen und Logos spielt Orthografie eine untergeordnete Rolle. Siehe adidas, eon, vitra, otto group, talanx, axel springer, fielmann, hannover rück, etc. Vielmehr geht es um Ausdruck, Prägnanz, Wiedererkennung, Originalität und vieles mehr. Streiten ließe sich vielmehr auch in diesem Fall, ob die Kleinschreibung den Ausdruck verstärkt. Die Verantwortlichen haben dies offensichtlich mit ja beantwortet.

      • Mich springt sowas immer unangenehm an. Schlimm sind auch solche Fehler wie „Tomaten Suppe“. Da rollen sich mir die Fußnägel hoch.

        Nur weil es etliche Firmen falsch machen, wird es nicht besser. Die korrekte Schreibweise geht für mich immer vor. Man schreibt ja auch nicht „apenveren“, weil die obere Kante dann glatt ist. :-)

        Form folgt der Funktion.

      • @Benny Lava: Kommunikationsdesign ist aber auch immer kalkulierter Regelbruch. Die primäre Aufgabe ist schließlich nicht Orthografie, sondern die Eroberung von Aufmerksamkeit. Im Spannungsfeld von Marken- und Kampagnendesign nuancieren sich daher die Werkzeuge, mit denen Gestalter um eben diese Aufmerksamkeit kämpfen. Ob das nun hier beim „alpenverein österreich“ die richtige Wahl war, lässt sich vorab nur schwerlich belegen.

  5. Gut, der Vergleich mit der völlig veralteten Variante ist eigentlich hinfällig.
    Aber völlig überzeugt bin ich nicht.Es ist zwar sauber gestaltet, aber für mein Ermessen ziemlich belanglos und beliebig. Gerade eine Anwendung auf Wanderschildern, als Abzeichen und auf diversen Outdoor-Artikeln wäre hier zu Bedenken. Ich denke nicht, dass diese Logo solche Ansprüche in guter und 1:1 wiedererkennbarer Form bietet. Das neue Logo ist gut, aber es hätte genial sein können – schade Chance vertan! Die Kleinschreibung entzieht sich jeglicher Logik, die Abkürzung war nicht ideal, man hätte aber bestimmt mit ÖAV auch etwas gutes umsetzen können.

    Richtig schade finde ich es persönlich, dass der DAV mit seinem Logo wesentlich geschickter und praktischer agieren kann. Dabei ist dieses Logo mittlerweile sieben Jahre alt. Gut gemacht DAV! (Und das von einem Österreicher …!?!)

  6. Für mich ist dieser Schritt eine klare Verschlechterung gegenüber dem Vorgänger. Das „Logo“ ist nun vollkommen austauschbar (Irgendwo das Bildelement (Das Genauso gut von einer Bilddatenbank kommem kann) dann der Schriftzug dazu und fertig… Davor hatte es einen Charakter/Wiedererkennungswert (Die Farben lassem wir mal aussen vor)…Schade dass es zu so einer Entwicklung kommen musste

    • Stimmt, das hatte ich gar nicht so richtig beachtet. Man hat den Wortlaut auch geändert. Ich vermute dass es nun mit der Ortsgruppen-Variabilität zusammenhängen könnte …
      Tut es aber nicht! Man könnte daraus leicht „alpenverein sektion graz“ machen – aber in der Postanschrift steht weiterhin „Österreichischer Alpenverein Sektion Graz“. Somit ist die Änderung wenig konsequent. Siehe auch: http://www.alpenverein.at/graz/kontakt/index.php

  7. Da mir die Website etwas „technisch“ vorkam, habe ich mal geschaut, wie sie vorher aussah.
    Und siehe da: statt einer komplett neuen Website gab es hier nur ein leichtes Facelifting.

    http://web.archive.org/web/20130905034236/http://www.alpenverein.com/portal/index.php

    Der Unterbau der Seite scheint aus 2011 zu stammen, man hat sich wohl damit begnügt, (simples) Responsive aufzusetzen und den Header leicht zu überarbeiten.

    Nebenbei entdeckt: beim Logo für die Vereinsjugend hat man sich ziemlich deutlich an dem 150 Jahre-Logo aus dem Jahr 2012 orientiert.

    • Ja. Und hätte man diese Bildmarke gewählt – ohne die fürchterliche, schlecht reproduzierbare Outline – sähe das Ganze auch deutlich gekonnter aus. Hätte sich aber vielleicht auch den Plagiatsvorwurf gefallen lassen müssen…(s. DAV) ;-)

  8. Das Edelweiß und der hinterlegte Kreis wollen nicht recht zusammenpassen. Der Kreis umschließt das Edelweiß doch irgendwie stark, grenzt nach außen ab und wirkt in sich recht unausgewogen und spröde. Vielleicht liegt’s auch am Grün. Ein Blick auf die jeweiligen Titelseiten des Kalenders und der Einladungsschrift reicht aus, um das Konstrukt nicht weiter zu verfolgen. Ich finde, dass der Bogen in Richtung „Zukunft“ nicht ausreichend gespannt wurde und man sich mehr oder weniger auf einen Kompromiss geeinigt hat. Insgesamt ist die Umsetzung für mich (noch) nicht der Weisheit letzter Schluss. Eigentlich schade, denn man hätte mehr daraus machen können.

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