Ich kann Kanzler!

Ich kann Kanzler

Da wir ja gerade wieder einmal in der Politik unterwegs sind… Das ZDF startet im Juni eine „politische Talentshow“ und macht auch im Web ordentlich Wirbel. „Das ZDF sucht Talente, unverbrauchte Gesichter mit frischen Ideen. Junge Menschen, die gerne etwas politisch verändern wollen“, so heißt es auf der begleitenden Seite im ZDF-Auftritt.

Auch dt-Stammleser Daniel Schuster hat es von 2.500 Bewerbern unter die letzten 40 Kandidaten geschafft. Er freut sich sicherlich über jede Stimme. Seine Website hat er augenzwinkernd im Stile einer Obama-Website angelegt. Seine Engagement ist jedoch ebenso echt, wie das des ZDFs, das auf einen Erfolg des Fernsehformates hofft, so dass mittels dieser Sendung im Superwahljahr 2009 junge Menschen für Politik interessiert und gewonnen werden.

Übrigens erfährt man auch auf der ZDF-Seite, dass das preisgekrönte kanadische Format Canada’s Next Great Prime Minister Vorbild für die Ich-kann-Kanzler!-Initiative ist. 2008 hatte das ZDF die Rechte erworben.

In den digitalen Medien wird die Aktion von begleitet.

17 Kommentare zu “Ich kann Kanzler!

  1. @ jared

    ich sehe das ähnlich wie Achim… ich finde die SPD hat zwar keinen neuen Stein ins Rollen gebracht, hat aber eben nicht die typischen „Obama“ Stile übernommen… dass Sie nun auch Twittern oder Ähnliches zeigt ja nur mehr, dass Sie in der heutigen Zeit angekommen sind… Vielleicht hätten Sie diese Züge auch nie ohne Obama getan aber diese Dienste denke ich sollten nicht zum Obamakonzept addiert werden… Dann wäre sein Auftritt ja auch eine Abklatsche, da andere vor ihm das Internet schon nutzten =)
    Habe mir soeben mal die Seite von Daniel Schuster angeschaut… und kann nicht mehr sagen, als was eine Kopie… zwar neu interpretiert aber das er mit Grafiken umgehen kann sollte man bei einem Mediengestalter doch erwarten =)
    Da frage ich mich warum er nicht ein neues Konzept mit neuen Werten auf die Reise bringt. Ich will seine Arbeit nicht schlecht reden oder derartiges. Er ist wohl einer der Wenigen die sich wirklich Medienarbeit gemacht haben nur (ich wiederhole mich nun=) finde ich, dass jemand aus unseren Reihen doch auch hätte etwas „Neues“ machen können.
    Die erste Aussage die ich sehe, wenn ich auf die Seite komme ist „Schau her, ich will hier mit machen und kann ganz gut mit Grafik umgehen“. Wenn ich dann noch dieses Plakat rechts sehe dann habe ich als zweites den Eindruck, dass die ganze Webseite ein Scherz ist.
    Interessanter wäre da was neues mit neuer Bild- und Formsprache finde ich.

    Aber trotzdem will ich seine Leistung damit nicht runtermachen… und wenn er es dann auch ernst meint… soll er seinen Spaß haben… nur fand ich es hier angebracht mal darauf hinzuweisen, dass wenn wir uns hier die ganze Zeit die Mühe machen Beispiele dafür zu finden, wo denn nun überall Obama auftaucht, dann sollte es gerade dann doch etwas anderes sein… oder nicht =)

    So nun aber gut.

  2. Grüße durch die Nacht,

    Habe die Diskussion natürlich mitverfolgt und möchte mich erstmal für die Ratschläge und die Kritik bedanken, gleichsam würde ich aber gerne anführen, was der Hintergedanke hinten den Formen und Farben war. Der erste Entwurf der Seite war grün-blau. Also alles, was jetzt rot ist, war in einem frischen Apfelgrün gehalten. Die Streifen im Hintergrund und den Aufbau habe ich von meinen anderen Seiten genommen und miteinander „vermengt“.

    Da war also erstmal nichts von Obama. Das blau gilt seit jeher als Farbe für Seriosität und Vertrauen, auch auf Parteienseiten. Die Formsprache des Logos soll frisch und modern wirken, natürlich aber eine Aussage vermitteln, wie es ein Logo nunmal soll. Als die Seite noch grün-blau war wollte ich ein Logo haben, welches anders ist als das von Obama, da mir schon klar war, dass solche Vergleiche, nicht ganz ohne Grund, sicherlich auftreten werden.

    Ich habe lange nachgedacht, bevor ich das grün gegen ein rot ausgetauscht habe. Rot und blau passen einfach besser zusammen, gerade wenn es um solche Thematiken geht. Grün wirkt einfach zu unseriös in Verbindung mit dem blau – Dennoch wollte ich blau als Primärfarbe unterhalten, ist die Farbe psychologisch doch die beste Wahl. Ich möchte noch weiter gehen und sagen: Kaum eine andere Farbkombination wirkt besser im Zusammenhang mit politischen Inhalten als rot und blau. Seriös das blau – Schreiend und Auffordernd das rot.

    Und das nicht erst seit Obama. Einzig und allein die Bildsprache und der Schriftzug sind dem amerikanischen Wahlkampf entlehnt. Die Streifen im Hintergrund sind seit jeher in meinen Seitenentwürfen zu finden, siehe Stilfetischisten.de – Und haben nichts mit Obamas Internetseite zu tun.

    Andererseits hat out_hh natürlich recht, wenn er Obamas Seite in den Sinn bekommt. Denn gerade Farben machen ein Gesamtbild erst prägnant und wiedererkennbar. Es gibt sicherlich einige, die an Obama denken werden. Aber nur indirekt. Obamas Design ist im Gedächtnis verankert – Die Farbkombination ist in der Politik aber schon altehrwürdig und bekannt. Ich denke, dass die Seite genug eigene Ansätze hat, um sich von einer Obama-Kopie zu unterscheiden.

    Im direkten Vergleich will mir außer dem leichten „Glow“-Effekt und den Farben auch nichts auffallen. Und die Farben sind wie gesagt bekannt ;) Ich habe versucht mit dem Design etwas junges einzuarbeiten, u.a. durch die Comicstrahlen und dem leichten Comiclook des Logos.

    Aber es ist sehr interessant und aufschlussreich. Vielleicht werde ich das rot also doch noch austauschen. Mal sehen was mir einfällt.

    Liebe Grüße und danke für die Tipps!
    Daniel

  3. @ Daniel: Also das mit den dummen Ausreden kannst du schon mal sehr gut, dass sind sehr gute Vorraussetzungen für einen Politiker…

    So ein Kasperletheater!!!!

  4. ich weiß nicht was soll es bedeuten, warum bringen viele menschen bei“ ich kann kanzler „obama ins gespräch? ist es ein wunschdenken der deutschen, einen mann mit diesen fähigkeiten, nämlich menschen zu begeistern zu finden?

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