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Bewegung auf Skoda.de

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Skoda.de

Kurze Statusmeldung: Ende letzten Jahres wurde der deutschsprachige Webauftritt von Skoda mit dem Spooky-Award ausgezeichnet. Vor wenigen Tagen wurden die Seiten relauncht. Nun lässt sich der Auftritt tatsächlich als CD-konform bezeichnen.

Etwas skurril ist die Schnellnavigation (Button rechte Seite), die in einer Lightbox öffnet. Grundsätzlich hätte man sich diese Funktionalität auch innerhalb der links angeschlagenen Standard-Navi vorstellen können. Negativ fallen noch die JPEG-Artefakte auf, die aufgrund zu starker Komprimierung in fast allen Hauptmotiven zu sehen sind. Manche Fahrzeuge sehen aus, als seien sie sandgestrahlt.

Danke für die zahlreichen Mails.

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33 Kommentare

  1. So langsam, nachdem iPhone und iPad einen festen Platz in meinem Arbeits- und Privatalltag eingenommen haben, fehlt mir jegliches Verständnis dafür, dass alternativlose Flash-Sites gelauncht werden. Ich sehe nicht, wo der Einsatz von Flash durch gestalterische Aspekte (Stichwort Gestaltungsfreiheit) gerechtfertigt werden kann. Die Artefakte fallen unangenehm auf. Wenn das Ziel war, sich in allen Aspekten des Relaunchs “billiger” zu präsentieren als der Mutterkonzern, so ist dies gelungen.

  2. Ich hatte vor ein paar Wochen eine E-Mail an den Vorstand geschrieben. Das Ergebnis ist besser als die alte Seite. Aber das war auch nicht schwer. Ja, die liebe Komprimierung ist ja immer so eine Sache. Blöd nur, dass auch das Logo mit Artefakten glänzt.

    CD-konform ja. Schön naja. Die emotions- und sinnlos angeordneten Boxelemente, die keinem Raster zu folgen scheinen machen viel von dem kaputt, was der Header an Stimmung aufzubauen versucht.

    Eine nette Idee finde ich in der Modellübersicht die Balkendiagramme für Verbrauch oder Preis. Die Umsetzung ist allerdings noch recht holprig. Usability sieht anders aus. Die Schnellnavigation schließt sich bei mir spontan ehe ich etwas auswählen kann.

    Die Galerie ist auch nett Gedacht und ebenfalls schlecht umgesetzt. Die Animation beim Blättern ist viel zu viel gewollt.

    Wieso nur muss alles in Flash sein? Und wieso gibts es keine Alternativversion für Endgeräte ohne Plugin? Da scheint konzeptionell noch einiges im argen zu sein. Die technische Umsetzung schaut aus, als wäre das Projekt inhouse gelaufen. Schade. Da wäre für einen Relaunch im Jahre 2010 mehr drin gewesen.

  3. Uiuiui… umso mehr man sich mit der Seite beschäftigt, desto mehr fallen die Fehler auf. Im Flashfilm die wahllos platzierten Thumbnails als Haufen, irgendwo links oben diese komische Navigation. Während da die Bilder noch angenehm sind, geht es auf den Seiten der linken Hauptnavi umso weniger (JPEG Artefakte… ist das ein Kunststil? oO)… Und was ist denn nur mit der Hauptnavigation los? Wenn ich in Unternehmen auf ne Seite klicke, die selbst Unterseiten hat, verschwinden die anderen Unterpunkte und der angeklickte Unterpunkt ist ein Hauptpunkt… HÄÄÄ???
    Sieht aus wie gewollt aber nicht gekonnt… Schade. Vor allem die Usability leidet unter dem Relaunch, wobei das allgemeine Webdesign in Ordnung geht.

  4. Immerhin besser als die alte Seite aber immer noch meilenweit vom modernen Webdesign entfernt. Ich frage mich wie sowas durch die Qualitätskontrolle kommt.

    Wie kann man auf einer Seite mit einer Navigation, einem Teaserbild und einer Tabelle bitte 78 Fehler produzieren?

    Sowas einem so großen Kunden aufzutischen ist echt der Hammer!

    Die Seite ist reif für einen “modernen spooky award” !

  5. Das ist ja gelinde gesagt eine Frechheit – von Agentur und dem Kunden, die das Ergbnis am Ende zu verantworten haben.
    Die Galerie mit den kleinen Bildchen verdeckt die Bildbühne (geht manchmal nicht weg). Die Rundung an der rechten Ecke der Navigation harmoniert nicht mit der der Bildbühne (Radius nicht angepasst). Die Schnellnavigation ist alles andere als schnell.
    Agentur und auch Auftraggeber haben hier wirklich miserable Arbeit geleistet. Hoffentlich trägt die Kritik hier dazu bei, dass da nachgebessert wird.

  6. @Florian: Genau, die Bilder laufen über einen PHP Image-Prozessor. Am Beispiel hier zu sehen:

    Die Bilder werden bei Skoda mit 80% Qualität heruntergerechnet…leider sind die Bilder wahrscheinlich aber schon vorher nicht mit 100% gespeichert worden, somit gibt es diesen doppelten Qualitätsverlust…

    Zur Seite selbst, da hatte wohl jemand sich als Ziel gesetzt, seine Produktepalette möglichst gross, flippig und animiert zu präsentieren. Ist leider nicht ganz gelungen, zumal bei mir das Flashelement stetig Fehler in der Konsole wirft, die Schrift unlesbar ist, da es verschiedene Thumbnailgrössen gibt? Auch diese Variablen Bilder, die mit Bild1 Bild2 Bild3 wahllos auf der Bühne umherrasen, nerven mehr als das Sie zum Slideshowvergnügen beitragen.

    Galerien gehören einfach nicht als Hauptelement in den Headbereich einer Seite und schon gar nicht auf die Startseite.

  7. Bevor sich jetzt alle auf die Agentur stürzen, die das angeblich “verbockt” hat… Oft ist es ja auch so (gerade in großen Unternehmen), dass für das Design eine externe Agentur beauftragt wird und die Umsetzung macht dann die interne IT-Abteilung, der Praktikant oder der Urgroßenkel vom Vorstand, aus welchen Gründen auch immer. ;) Und manchmal erfolgt die Umsetzung dann nicht mal zu 100% nach den Layout-Vorgaben. Das schlechte Licht fällt dann aber leider nur auf die Agentur, obwohl die ein sauberes Layout und gute Arbeit abgeliefert hat. Hab’ ich erst kürzlich selbst erlebt und sollte man immer bedenken, wenn man über die “verantwortliche” Agentur schimpft…

  8. Mich wundert es nur, dass alle Kritiker hier so auf Flash rumhacken. Nur weil iPad/iPhone u. iPod touch dieses Plugin nicht unterstützen, ist es noch lange keine sinnlose Einbindung um etwas Interaktivität auf einer Webseite zu zeigen. Die Alternativen um eine Webseite interaktiv zu gestalten sind aufgrund mangelnder HTML5 Unterstützung sehr gering. Außerdem finde ich es eine Frechheit nur weil Apple auf seinen Endgeräten kein Flash unterstützt zu sagen, dass Flash “out of date” ist. Flash wird es in den nächsten Jahren noch lange geben. Wenn Android u. Windows 7 Mobile auf seinen Systemen Flash anbieten wird, überlegt es sich Apple doch noch, das Plugin zu unterstützen. Ehrlich gesagt finde ich es ein Armutszeugnis von Apple Flash einfach zu verbannen. So macht es auch keinen Spass mit dem iPad o. iPhone zu surfen. Da nutze ich doch lieber ein richtigen Computer! Vor allem lasse ich mir nicht von einem Hersteller vorschreiben was ich sehen darf u. was nicht. Dann greife ich halt zur Konkurrenz die meine Bedürfnisse auch abdeckt!

  9. Vor allem ist die Schnellnavigation fast identisch mit der Sitemap. Abgesehen davon, dass hier die aktuelle Rubrik ausgewählt ist. Das Hoch- und Runterspringen der Navigation macht einen auch wahnsinnig, genauso wie das Umswitchen, wenn man eine Rubrik auswählt

  10. Großartig, Diktator Steve Jobs will kein Flash mehr, also ist es schlecht. Leuten wie euch ist zu wünschen, dass Adobe mal generell eine Mac-Kompabilität ausschließt …

  11. Zu “[…] um etwas Interaktivität auf einer Webseite zu zeigen […]” und ähnliche Aussagen:

    Es gibt sehr wohl auch Argumente für Flash in gestalterischer Hinsicht, da man schlicht keine gestalterischen Kompromisse eingehen muss (wenn von kompetenten Entwicklern umgesetzt). Man schaue sich z. B. einige der prämierten Seiten auf http://www.thefwa.com an. Auch andere Automobil-Hersteller zeigen, wie Flash sinnvoll eingesetzt werden kann und bieten für wesentliche Funktionen Alternativen, wenn das PlugIn nicht installiert ist. Doch die hier vorgestellte Seite enthält nichts, was den Einsatz von Flash rechtfertigt, zumal wesentliche Informationen auf einem Endgerät ohne Flash nicht zu sehen sind (Konfigurator). Es hat (noch) seine Berechtigung, gerade bei Web-Kampagnen, Micosites etc. Doch Flash/ActionScript wird im Bereich Webdesign (es ist ein mächtiges “Tool”, welches wesentlich mehr zu bieten hat – doch das würde hier zu weit führen) zu einem nicht geringen Prozentsatz dilettantisch, nicht gut durchdacht und an den falschen Stellen eingesetzt.

  12. Mehrmals durfte ich mit herausragenden ActionScript-Entwicklern zusammenarbeiten und unterscheide seither sicher zwischen eben solchen und diesen “Bewegungstween-Gestaltern”. Ich weiß, dass Apple eine Diskussion los getreten hat und viele erst seit dem Kritik äußern. Doch auch ich war bis zum Entfachen der Diskussion “blind” und habe vieles hingenommen und über vieles hinweggesehen, was den in meinen Augen falschen Umgang mit Flash angeht.

  13. kurz zum Thema Flash und Apple: der alte (brilliante) Apple Claim “think different” passt ja gar nicht mehr zu einer Firmenpolitik, die dem User alles vorschreibt bzw. vorkaut.

    Die Verbereitung des iPhones ist verhältnismäßig gering (ca. 5% Marktanteil), nur in “unsererem” Bereich verbreitet – warum gerade hier Leute sich einige der der tollen (Flash) Seiten des Netzes einfach so abschalten lassen verstehe ich einfach nicht.

    Also kein Grund auf iPhone Merkwürdigkeiten Rücksicht zu nehmen.

    Ich hab mein iPhone ausgemustert, arbeite seit Jahren nur noch komplett auf Windows Rechnern, es ist flexibler, billiger und auch schneller.

    Und niemand schreibt mir vor, was wie wann wo zu gehen hat oder nicht.

  14. @FrankBee
    Tja vielleicht sollte sie dann eher Abstand von Marketing Produkten wie iPhone und iPad nehmen und sich mit denvielseitigen Produkte von anderen Herstellern bedienen.
    Ich wüsste nicht, warum 80% aller Web Besucher auf die Vorteile von Flash Seiten verzichten sollte, nur weil Apple (<3%) sich entschlossen hat iPad & Co kein Flash anzeigen zu lassen.

  15. Der Page-Wrapper hat eine feste Breite, also kann man doch auch die Breite der Bilder voraussagen und perfekt und von Menschenhand optimieren. Wenn man länger herumsurft, stößt man auf viele photographisch schlechte Bilder, nicht nur von Bürokaffeetassen und verträumten Frauengesichtern, sondern auch von den Autos. Viele zeigen das Auto von außen, die Innenaustattung, die bei Skoda wirklich nicht schlecht ist, muß man lange suchen.

    Was Flash angeht: Gibt es etwas auf dieser Seite, was man nicht mit jQuery machen könnte? Ich bin mir sicher, daß vorher niemand überlegt hat, welche Technik zum Einsatz kommt. Im Quellcode sieht man, daß man bei den technischen Details zum Auto ein eigenes Microformat-Universum für die Daten entwickelt hat: mit DIVs! 10,4 l/100km

  16. Ok, also alle bekommen ein Sprachrohr die sonst keines besitzen oder anders wer meckert glaubt das er besser ist.

    Die Seite ist OK und besitzt auch viele Mängel. Aber ausufernde Kritik, ist typisch Internet Blog.
    Grüße

  17. Es geht noch schlimmer: http://www.skoda.de/index.php?e=348-9-3-3-6

    Also das kann doch unmöglich eine Firma programmiert haben. Alleine schon beim Quellcode kräuseln sich mir die Fußnägel.
    Auf der Kontaktseite 500 !!!!!! Codezeilen. Dabei ist auf der Seite gar nix.

    Hier werden so ziemlich alle Regeln des Webdesigns und Programmierung gebrochen. Nochmaliger Kandidat für Spooky Award.

  18. @ 22
    Äh … hast du schonmal für wirklich große Kunden gearbeitet? Viele große Unternehmen haben – tw. hervorragende – eigene IT-Abteilungen, die Internet/Intranet selbst entwickeln und nur für Kommunikationskonzept und Design eine Agentur beauftragen. What’s the problem??

    @ 26
    Mach mal halblang, die Seite ist voll i.O., welche „Regeln des Webdesigns und Programmierung“ werden denn konkret gebrochen? Nur, weil es ein paar Zeilen zu viel Javascript gibt? Ist nicht dein Ernst, oder?

  19. @ Jörg: Die Regeln des WebDesigns – Schmackhaft zu verkaufen und eine Marke so zu präsentieren wie sie ist – nur eben online.

    Ich fände es recht lustig wenn man das Interior-Design der Skoda-Autos auch so schwachsinnig gestalten und mit solchen Fehlern versehen würde.

    Meiner Meinung nach ist die Seite weiterhin ein Skandal und nur eine leichte Verbesserung zur letzten Version. Ich glaube einfach, da wurde intern wieder am falschen Ende gespart oder der Marketingchef kennt den 17 jährigen Sohn vom Nachbarn der “Grafiker und Programmierer” ist.

  20. @Jörg
    Designfehler sind hier ja schon genug besprochen worden.
    In der Programmierung fiel mir sofort auf, dass CSS Befehle teilweise direkt im code sind. Und Suchmaschinenfreundliche URLs wären bei so einer Firma auch nicht verkehrt. Was mich aber besonders ärgert, ist dass die Seite nicht barrierefrei ist. Es ist so schade, dass viele trotz genialer CSS Möglichkeiten immer noch zu flash und tonnenweise js greifen. Besonders dort, wo wichtige Informationen für den Kunden liegen. Bei mir geht ca. 20% der Zeit zum testen ALLER wichtigen einzelnen Seiten auf barrierefreiheit drauf. Wenn man das dem Kunden richtig vermittelt, will er dafür dann mehr Geld ausgeben als für Filmchen. Wobei es aber auch auf die Branche ankommt.

    Ich will den Ersteller der Seite nicht schlechtmachen, denn in der Regel arbeitet der nach den Vorgaben des Auftragsgebers. Und wenn der nur vage Vorgaben macht, dann versucht man frustriert was hinzuklatschen. Vermutlich gabs noch nichtmal ein Lastenheft.

    Da ich keinen Hinweis auf den Programmierer finden konnte, ist es dem entweder peinlich damit in Verbindung gebracht zu werden oder es ist tatsächlich der Sohn vom Nachbarn, der sein Taschengeld aufbessern will.

    Trotzdem, für so eine Firma ist es peinlich. Auch weil ich die Autos schön finde und sie sehr gut verarbeitet sind, hätte man einen besseren Auftritt verdient.

  21. @Alex und Thomas Schmidt
    Natürlich ist die Seite gestalterisch oder aus Usability-Sicht nicht der Brüller schlechthin. Keine Frage, es gibt natürlich viel besseres. Dass CSS-Schnipsel im HTML-Code direkt eingebaut wurden, ist dämlich. Auch keine Frage. Aber dem Spooky-Award sind sie m.E. trotzdem entwachsen.

    Das Problem liegt sicherlich hauptsächlich an Skoda, die einfach nicht das Geld für eine richtig gute Agentur ausgeben sondern ein Schnäppchen machen wollen, eine Seite wie die von Audi oder Mercedes kostet halt ‘ne Stange Geld. Die letzte Entscheidung trifft der Einkauf und der hat aus einem Pitch sicher auch sehr günstige Angebote von „Ich-bin-Programmierer-und-bastel-die-tollsten-Effekte-zusammen“-Firmen vorliegen. Da wird dann eher aufs Geld als auf die Qualität gelegt.

  22. @ Jörg: D’accord!
    Aber sicher liegt das Hauptproblem an Skoda. Ich finde, es ist ein großer Fehler im Jahr 2010 als Marke wie Skoda “kein Geld für eine Seite auszugeben”. Man kann sich nicht mit so einer mießen Seite blicken lassen.

    Klar – Mercedes-, Audi-, VW- und BMW-Online kosten sicherlich eine Menge Geld. Würde man sich aber auf “die richtigen Produzenten” bzw. auf die “richtige” Agentur einlassen, würden für die Erstellung einer tollen Seite (welche die Marke in das Netz adaptiert) mit 50% der Kosten von den “großen” ausreichen.

    Und das sollte Skoda schon ausgeben können und MÜSSEN.

    Wie gesagt… ich sehe da immer eine Linie zum Produkt und frage mich, ob die bei den Autos dann auch schrott einbauen.

  23. @ Alex
    Ich kenne das Problem aus meiner täglichen Arbeit, wie wahrscheinlich die meisten.

    Die Kunden wollen die größten Innovationen, das beste Design und den kleinsten Preis. Das Problem ist, dass es immer jemanden (Programmierer die das Design „halt mitmachen“, Quereinsteiger ohne wirklich Ahnung von Gestaltung…) gibt, der es noch und noch und noch billiger macht. Und das zieht am Ende doch immer. Warum kauft (fast) jeder die Discopunt-Milch vom Aldi statt die Bio-Milch, die vom regionalen Bauern an jeden Supermarkt geliefert wird? Horror-Käfig-Eier? Massentierhaltungs-Fleisch?

    Aus Sicht vom Einkauf kann ich solche Entscheidungen sogar verstehen – es ist doch einfach zu verlockend für den Webauftritt nur 10.000 statt 100.000 Euro auszugeben.
    Für Werbe- und TV-Kampagnen sind Unmengen Geld vorhanden, für das Web – eigentlich den wichtigsten Vertriebskanal nur ein Bruchteil.
    Das liegt halt daran, dass eine große TV-Kampagne nicht von Heinz Schulze, Typo3-Programmier-Quereinsteiger mit Büro auf seinem Dachboden entwickelt werden kann, eine Website mit zappelnden Bildern dagegen schon.

    Ich wäre daher für eine Art Meisterbrief o.ä. auch für Gestalter – aber da wir ja als „Künstler“ gelten, darf sich halt jeder Hansel als Designer schimpfen. Du kannst in Deutschland der talentierteste Fliesenleger sein, darfst dich damit aber nicht selbstständig machen. Ich schäme mich für die oftmals unterirdische Arbeit meiner „Berufskollegen“ dermaßen, dass ich keinem mehr sage, dass ich Designer bin – ich umschreibe es lieber.

    Daher: Schimpft nicht nur auf die Kunden, sondern auf Leute, die irgendwelchen Schrott programmieren und billig anbieten.

    Skoda finde ich nach wie vor nicht soo furchtbar, wie es hier gemacht wird.

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