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Beck’s Design Contest – Music Experience

Beck's Design Contest - Music Experience 2010

Rund um die Biermarke Beck’s wird auch in diesem Jahr ein Etiketten-Designwettbewerb durchgeführt. Beim letzten Mal gabs eine Schelte vom Bund Deutscher Grafik-Designer (dt-berichtete). Diesmal siehts in Bezug auf die Teilnahmebedingungen besser aus.

Für die Plätze 1 -3 gibt es ordentliche Preise (3.000, 2.000 und 1.000 €). Alle anderen Teilnehmer gehen allerdings leer aus und müssen zudem, wie auch die Gewinner, die Rechte an den Entwürfen an InBev Deutschland abtreten.

Wer ein Etikett gestalten möchte, besucht die folgende Website und liest vorher die, in diesem Fall etwas versteckten Teilnahmebedingungen durch. Vorlagen liegen im AI-Format vor. Bis zum 12.09.2010 können Entwürfe eingereicht werden.

23 Kommentare

  1. Alles klar Kathrin, freut mich.
    Zum Thema Crowdsourcing-Wettbewerb stimme ich Dir zu; die Leute sollten sich darüber Gedanken machen – nur – es hilft meistens nicht :-) Und es wird immer wieder beworben.

    Mir ist es wurscht. Ich trinke zwar gerne Becks, aber die Geschäftspraktiken sind echt mies. Es ist eine Abstaubermentalität, die ich bei vielen Kunden beobachte und natürlich mißbillige.

    Frohes Schaffen!!

  2. Damit wird an dieser viel beachteten Stelle eine fachkundige Rückmeldung geleistet, die vom Ausschreiber eventuell sogar zur Kenntnis genommen wird und diesen zu einer Reaktion veranlasst.

    Womit ziemlich genau der Beweggrund für den Artikel umschrieben ist. Häts nicht besser sagen können. Dankeschön Kathrin.

    Ist es nicht ganz normal, dass bei einem Wettbewerb die Nutzungsrechte der ausgewählten Designs an den Wettbewerbsausrichter übergehen?

    So ist es. Eben diese Übertragung der Nutzungsrechte sollte jedoch “ordentlich” entlohnt werden. Das sieht mir dieses mal recht anständig aus. Wenn der Veranstalter die Nutzungsrechte für lau einfordert oder für ein paar Kästen Bier – wie beim letzten mal – dann sollten selbst Studierende von der Teilnahme absehen.

  3. @Ich: Du hast ja vollkommen recht! Ich habe viel in der Verlagsbranche zu tun und die Total-By-Out-Geschichten sind ein großes Problem. Man darf das nicht unwidersprochen hinnehmen sondern sollte – möglichst zusammen mit einem engagierten Berufsverband – versuchen, gemeinsam faire Arbeits-Standards zu etablieren. Mein Punkt hier in dieser Diskussion war lediglich, darauf hinzuweisen, dass wir mehr in Sachen kritische Auseinandersetzung bewegen, wenn wir Dinge wie diesen Wettbewerb besprechen anstatt sie zu verschweigen.

    Danke für die konstruktive Auseinandersetzung. ;o)

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