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Beck’s Design Contest – Music Experience

Beck’s Design Contest - Music Experience 2010

Rund um die Biermarke Beck’s wird auch in diesem Jahr ein Etiketten-Designwettbewerb durchgeführt. Beim letzten Mal gabs eine Schelte vom Bund Deutscher Grafik-Designer (dt-berichtete). Diesmal siehts in Bezug auf die Teilnahmebedingungen besser aus.

Für die Plätze 1 -3 gibt es ordentliche Preise (3.000, 2.000 und 1.000 €). Alle anderen Teilnehmer gehen allerdings leer aus und müssen zudem, wie auch die Gewinner, die Rechte an den Entwürfen an InBev Deutschland abtreten.

Wer ein Etikett gestalten möchte, besucht die folgende Website und liest vorher die, in diesem Fall etwas versteckten Teilnahmebedingungen durch. Vorlagen liegen im AI-Format vor. Bis zum 12.09.2010 können Entwürfe eingereicht werden.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 23 Kommentare

  1. @Simon Bolz

    Mag sein, dass dich das an IDBeer erinnert.
    Die Sache ist nur, dass einen IDBeer eher daran erinnern sollte, Becks hat das ganze immerhin 2006 gestartet…
    Daher hat sich da er jemand einer Idee bemächtigt. (auch wenn die Becks Aktion auch nicht grade die erste ihrer Art war)

  2. Von den Sondereditionen der Sixpack-Umverpackung, um die es in einem der letzten (oder gar dem letzten) Becks-Contests ging, hat man im Handel auch nie was gesehen.

    Ich würde die Leute nicht gleich als “Lügenbolde” bezeichnen, zumal ich gerne mal ein Becks trinke, aber solche Geschichten rücken die Marke doch in ein ziemlich schlechtes Licht.

  3. Ich hab vor 3 Tagen mal Nachts ein bisschen mit dem Labeleditor bei Facebook herumgespielt und heraus gekommen ist das obige Ergebnis – BECKS LOVE. Das witzige ist, dass ich der erste glückliche Gewinner des Beck’s Art Label Contests auf Facebook bin und nun ein T-Shirt mit dem Motiv oben bekomme. Hätte ich das gewusst, hätte ich mal etwas an der Ausrichtung gefeilt – mal sehen wie es im Druck ausschaut.

    Greetz
    Till

  4. Man sollte es nicht zu eng sehen. Es macht Spaß, die Preise sind OK und Rechteübertragung ist mir sowas von egal… schließlich machen die dadurch keinen Euro mehr Umsatz. Es ist ne Fingerübung und Fun.

  5. Sagt mal, wo findet man denn die Teilnahmebedingungen überhaupt? Ich wollte mir gerade mal ein Bild von dem Wettbewerb machen, aber außer dem Download der ai-Vorlagen und ein paar dürren Worten habe ich gar nichts finden können. Muss ich mich auf der Seite registrieren, um weitere Informationen zu erhalten? Sehr unübersichtlich das.

    Grüße, Kathrin

  6. Warum werden solche Wettbewerbe, obwohl wieder klar- und deutlich drinsteht, daß die Nutzungsrechte proforma abgetreten werden, hier (und anderswo) beworben? Bzw. gerade weil sie schon öfters als „unseriös“ (Abripp und Betrug wäre treffender) bewertet wurden.

    Sorry, aber mein Verständnis ist, daß man solche Wettbewerbe komplett ignoriert.

    Bitte, was sind die Beweggründe?

  7. @Achim: Vielen lieben Dank, da wäre ich echt nicht drauf gekommen. ;o)

    @ich: Ist es nicht ganz normal, dass bei einem Wettbewerb die Nutzungsrechte der ausgewählten Designs an den Wettbewerbsausrichter übergehen? Wie soll er denn andernfalls mit den Entwürfen arbeiten? Lediglich ein Abtreten der Nutzungsrechte für nicht ausgewählte Entwürfe wäre nicht ganz sauber – da käme man schnell auf den Gedanken, damit solle eine unhonorierte Nutzung legitimiert werden.

    Generell finde ich es gut, Wettbewerbe aller Art zur Diskussion auch hier im DT zu stellen: Wir sind doch alle erwachsen genug, die Teilnahmebedingungen einzuschätzen und gegebenenfalls kritisch zu kommentieren. Damit wird an dieser viel beachteten Stelle eine fachkundige Rückmeldung geleistet, die vom Ausschreiber eventuell sogar zur Kenntnis genommen wird und diesen zu einer Reaktion veranlasst. Und sollte es junge Kollegen geben, die die Teilnahmebedingungen noch nicht so recht einschätzen können, dann bekommen sie ebenfalls an dieser Stelle fundierte Argumente für oder gegen einen Wettbewerb geliefert. Finde ich nicht verkehrt ;o)

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