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Vanity Fair zeigt sich wandlungsfreudig

Vanity Fair Typografie

Weniger Avantgarde mehr Fashion. So könnte man den Typowechsel auf der Titelseite der Vanity Fair beschreiben. Gerade die fette Futura VF Sans fand ich allerdings ausgesprochen angenehm. Die neue Serifenschrift eckt weniger an. Nicht nur das. Sie positioniert das Magazin auch deutlicher im Bereich der Mode. Das breiter aufgestellte Spektrum im Vergleich zu typischen Modeblättern wird so allerdings nicht visualisiert. Ich hoffe man verzichtet wenigstens darauf Prinz William oder Tatjana Gsell auf der Titelseite darzustellen. Im Innenteil gab es weniger auffällige Veränderungen.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 11 Kommentare

  1. Gut, die Mischung ist vielleicht spannender, aber aus irgend einem Grund werde ich nicht warm damit. Die Serif-Blöcke wirken auf mich so eng und unbequem. Dazu diese optische Linkslastigkeit. Aber es ist möglich, dass nur Merkel (im Zusammenhang mit den Textblöcken wirklich altbacken) mir hier den Appetit verdirbt.

  2. Ich finde die Wahl des neuen Covergirls sehr gelungen. ;D
    Von Demi Moor in sexy Pose zu Angie mit extrem retouchierten Augen.
    Das muss man erst einmal wagen…

    Alles in Allem finde ich das ganze neue Layout nicht mehr Zielgruppen-affin genug. Die Serife wirkt zu altbacken und bei weitem nicht so treffend wie die VF Sans vorher..

    Viele Grüße aus Bonn,
    Oliver

  3. […] der Titelseite der Ausgabe Nr. 13 der Vanity Fair erstmalig eine Serifenschrift zum Einsatz kam (hier der Beitrag dazu) hat man sich in der neuen Ausgabe wieder auf die alten Tugenden besonnen. Die VF Sans wurde wieder […]

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