Vanity Fair zeigt sich wandlungsfreudig

Vanity Fair Typografie

Weniger Avantgarde mehr Fashion. So könnte man den Typowechsel auf der Titelseite der Vanity Fair beschreiben. Gerade die fette Futura VF Sans fand ich allerdings ausgesprochen angenehm. Die neue Serifenschrift eckt weniger an. Nicht nur das. Sie positioniert das Magazin auch deutlicher im Bereich der Mode. Das breiter aufgestellte Spektrum im Vergleich zu typischen Modeblättern wird so allerdings nicht visualisiert. Ich hoffe man verzichtet wenigstens darauf Prinz William oder Tatjana Gsell auf der Titelseite darzustellen. Im Innenteil gab es weniger auffällige Veränderungen.

11 Kommentare zu “Vanity Fair zeigt sich wandlungsfreudig

  1. hoffentlich geht das nicht zu sehr in die vogue schiene, wäre schade.

    interessant finde ich aber gerade bei den zwei covern nun aber auch, wie ausdrucksstark die fotografie von unserer “angy” ist. im direktvergleich stellt sie demi moore klar in den schatten und läßt auf jedenfall einen spannenderen artikel erhoffen.

  2. Das Cover der dreizehnten Ausgabe geht meiner Meinung nach typografisch stark in Richtung unbeholfen bis altbacken. Irgendwie schade.

  3. @Phillip: Meiner Meinung nach ist der typografische Kontrast zwischen der grotesken Headline und den Serif-Blöcken wesentlich angenehmer und spannender – v.a. auch um einiges besser lesbar.

  4. Gut, die Mischung ist vielleicht spannender, aber aus irgend einem Grund werde ich nicht warm damit. Die Serif-Blöcke wirken auf mich so eng und unbequem. Dazu diese optische Linkslastigkeit. Aber es ist möglich, dass nur Merkel (im Zusammenhang mit den Textblöcken wirklich altbacken) mir hier den Appetit verdirbt.

  5. Ich finde die Wahl des neuen Covergirls sehr gelungen. ;D
    Von Demi Moor in sexy Pose zu Angie mit extrem retouchierten Augen.
    Das muss man erst einmal wagen…

    Alles in Allem finde ich das ganze neue Layout nicht mehr Zielgruppen-affin genug. Die Serife wirkt zu altbacken und bei weitem nicht so treffend wie die VF Sans vorher..

    Viele Grüße aus Bonn,
    Oliver

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