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Nachhaltiges Design

Buchvorstellung: Nachhaltiges Design – Herkunft, Zukunft, Perspektiven

Rund 200 Jahre nach Einsetzen der ersten Industrialisierung ist in den meisten Gesellschaften nach wie das Bild vorherrschend, Designer seien diejenigen, die die Dinge schöner machten, funktionaler, womöglich sinnlicher. Die Erkenntnis, dass Design viel mehr ist und Designer darüber hinaus im Hinblick auf die heutigen vielfältigen ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Herausforderungen einen wertvollen Beitrag leisten können, erfährt, wie ich finde, selbst innerhalb der Kreativwirtschaft noch zu wenig Beachtung. Es wird Zeit über Nachhaltiges Design zu sprechen. Denn „allein das Nachhaltige Design ist Design im vollen Sinne“, sagen Bernd Draser und Elmar Sander. In ihrem Buch „Nachhaltiges Design – Herkunft, Zukunft, Perspektiven“ beleuchten sie die geschichtlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge von Design. Denn erst so wird erkennbar, was in einer sich verändernden Welt gelingende Nachhaltigkeitskommunikation auszeichnet.

Ecosia Logo

Ecosia im neuen Look

Die Suchmaschine Ecosia, seit 2009 online, hat sich einen neuen Look verpasst. Einher geht die veränderte Optik mit der Bekräftigung zur Verpflichtung ökologischer Grundsätze, die nun erstmals zu einem Manifest ausformuliert wurden.

Bundespreis Ecodesign 2016 ausgeschrieben

Bundespreis Ecodesign

Mit dem Bundespreis Ecodesign werden seit 2012 nachhaltige und herausragend gestaltete Produkte, Dienstleistungen und Konzepte ausgezeichnet. Unternehmen, Designagenturen, Start-Ups und Studierende sind auch in diesem Jahr aufgerufen, innovative Lösungen einzureichen.

Aufgefrischt: LIFT Apfelschorle

Lift Logomark

LIFT, eine Apfelschorlen-Marke aus der dem Hause Coca-Cola, erhält neue Etiketten und ein neues Logo. Mit dem neuen Look will man insbesondere Familien und aktive Menschen ansprechen.

Ryman Eco. Die schönste nachhaltige Schrift der Welt?

Kurzer Rückblick: Im März dieses Jahres geisterte die von Mashable losgetretene Story überflüssigerweise auch hierzulande durch die Presse. Ein 14-jähriger Schüler habe errechnet, dass die US-Regierung jährlich Kosten in Höhe von 467 Millionen US-Dollar einsparen könnte, wenn diese bei ihren Druckerzeugnissen statt der Times New Roman die Garamond einsetzen würde. Unter anderem hat John Brownlee auf Fastcodesign.com das Ganze als Blödsinn entlarvt.

Offensichtlich ließ Monotype das Thema nicht los. So ließ man den Schriftgestalter Dan Rhatigan einen Font namens Ryman Eco entwickeln, den sie, der Werbewirksamkeit wegen, als „world’s most beautiful sustainable font“ bezeichnen. Mit dem Font ließen sich, so wird in einem zweiten Video erklärt, im Vergleich zu „herkömmlichen“ Fonts ein Drittel an Druckkosten einsparen. Auf rymaneco.co.uk kann Ryman Eco kostenlos heruntergeladen werden.

Bei aller Bewunderung, die ich der ausgefeilten typographischen Arbeit entgegen bringe: man sollte die Aktion als das begreifen, was sie in erster Linie ist: Gut gemachte PR und Marketing. Mit Nachhaltigkeit wesentlich mehr zu tun hat da schon eher die Frage, ob man wirklich jede Rohskizze, jeden Entwurf, jedes Briefing und jedes Textdokument ausdrucken muss. Das lässt sich leicht auch ohne Video beantworten. Nein, muss man nicht.

It’s a plastic world

Nicht die hübsche Verpackung ist es, die gutes Design ausmacht, sondern die Frage, ob es einer Verpackung überhaupt bedarf. Ein wichtiges Thema, das zuletzt dank Original Unverpackt die erforderliche große Aufmerksamkeit erfuhr – in dieser Animation gestalterisch überzeugend umgesetzt.

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