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Spotify erhält neues Logo

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Der Musikdienst Spotify hat sich ein neues Logo zugelegt. Da es weder im offiziellen Blog, noch unter press.spotify.com eine entsprechende Meldung gibt, kann man vorerst nur spekulieren, ob das Redesign eine Art Vorbote für den weiteren Ausbau des Streaming-Dienstes in Richtung Video ist.

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Mit dem Redesign verliert die Wortmarke an Originalität. Statt kräftiger Slab-Serife kommt nun die Groteske Gotham zum Einsatz. Der i-Punkt wurde modifiziert und beim „fy“ wurde der Schriftzug zur Ligatur ausgearbeitet. Abgeleitet vom App-Symbol wurde der Wortmarke nun eine eigenständige Bildmarke zur Seite gestellt. Während im Webauftritt die oben gezeigte horizontale Anordnung zu sehen ist, sind im Facebook-Profilbild (siehe unten) Bildmarke und Wortmarke untereinander angeordnet.

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Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 18 Kommentare

  1. @ #6: auch vorher fand ich das logo nicht super – da waren die drei striche aber eben auch nur eine spielerei in der tpyo. und wenn ich heutzutage drei gebogene striche sehe, die in einem kreis stehen, dann denke ich und ich denke auch viele andere an wlan. dass viele leute spotify kennen und man das logo, sofern man spotify kennt, wiedererkennt bezweifle ich nicht. aber nur weil man bekannt ist und diese logovariante selten vorkommt muss man ja nicht sagen “dann passt das schon” – zumal neu-user die es ja nur vom hörensagen kennen nicht denken werden “ach, hey, das ist ja eine abwandlung vom alten logo- wie passend!”

    ps: wenn die bildmarke auch als app-icon verwendet wird (ich habe die app selbst nicht), wird auf android ja nun wohl alles in einem kreis dastehen, dahinter transparent. und auf ios? bögen auf kreis auf quadrat? wirkt zwar jetzt vielleicht pingelig. aber bei so einem zentralen medium für eine firma finde ich das irgendwie unclever.

  2. Insbesonder durch die Assoziation zu WLAN finde ich die Bildmarke gelungen (Spotify überall hören und empfangen…). Die Wortmarke gefällt mir auch durchaus besser. Sie wirkt nicht so (krampfhaft?) Web 2.0-mäßig, sondern erwachsen.
    Die Website ist auch schick, auch wenn ich mich frage, was das Orangenglas am ende soll. Da fehlte nur noch der Satz: “Spotify – Ihr kompetenter Ansprechpartner für professionelles Musik hören!” :D

  3. Mehr oder weniger solide, aber nichts besonderes.

    Warum nicht die Bildmarke als “O” verwenden? So hätte man wieder eine originellere Wortmarke und wäre näher an dem alten Logo dran.

    Wie schon erwähnt wurde, sollte man sich auf schwarze oder weiße “Balken” einigen, die durchsichtige Variante funktioniert nicht immer, es sei denn, das Logo hat einen bzw 2 feste Hintergründe.

    Die Ligatur lässt die Wortmarke für mich auf den ersten Blick nach hinten hin schwerer werden und überzeugt auch nur so halbwegs.

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