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Neues Unternehmenslogo für General Motors

General Motors Logo, Quelle: General Motors
General Motors Logo, Quelle: General Motors

General Motors Logo, Quelle: General Motors

Der US-amerikanische Automobilkonzern General Motors hat sich ein neues Unternehmenslogo zugelegt. Die veränderte Markenidentität solle die fortschrittliche Unternehmensvision von GM widerspiegeln, wie es seitens GM heißt.

General Motors, 1908 gegründet, hat in den vergangenen Jahren umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen vorgenommen. Von den 13 Marken, die GM bis 2000 im Markenportfolio hatte, sind mittlerweile lediglich Chevrolet, Buick, GMC und Cadillac geblieben. Erst im letzten Jahr, und damit deutlich später als andere Mitbewerber, hatte GM eine Strategie vorgestellt, mit der der Wandel hin zur Elektromobilität vollzogen werden solle. Nun präsentiert General Motors, zeitgleich mit dem Start einer Kampagne („Everybody In“), ein modifiziertes Unternehmenslogo, um so die Bemühungen des Unternehmens nach Außen zu getragen.

Auszug der Pressemeldung

„There are moments in history when everything changes. Inflection points. We believe such a point is upon us for the mass adoption of electric vehicles,” said Deborah Wahl, GM global chief marketing officer. “Unlike ever before, we have the solutions, capability, technology and scale to put everyone in an EV. Our new brand identity and campaign are designed to reflect this.“

Die „Everybody In“-Kampagne läute eine neue Markenidentität von GM ein, wie es im Rahmen der Vorstellung des neuen Logos weiter heißt. GM möchte die Kampagne als Aufruf zum Handeln verstanden wissen, mit dem eine inklusive und zugängliche Bewegung/Entwicklung widergespiegelt werde. Die neue Kampagne und die veränderte Markenidentität sind Teil der Bemühungen des Unternehmens, die Massenakzeptanz von Elektrofahrzeugen zu beschleunigen. GM hatte bereits im vergangen Jahr angekündigt insgesamt 27 Milliarden US-Dollar in die Produktion von Elektrofahrzeugen zu investieren und plant bis Ende 2025 die Einführung von 30 neuen Elektrofahrzeug-Modellen.

General Motors – vorher und nachher, Bildquelle: General Motors, Bildmontage: dt
General Motors – vorher und nachher, Bildquelle: General Motors, Bildmontage: dt

Anders als bislang werden im neuen Logo die Buchstaben in Kleinbuchstaben gesetzt. Der umgebende Korpus besteht nunmehr aus einem abgerundeten quadratischem Rahmen. Sowohl der Rahmen wie auch die Buchstaben sind mit einem blauen Farbverlauf ausgestattet. Der Farbverlauf solle an einen „sauberen Himmel einer emissionsfreien Zukunft und die Energie der Ultium-Plattform erinnern“, wie es innerhalb der Pressemeldung heißt.

Das neue Logo baue, so GM weiter, auf einem starken Erbe auf und verleihe dem bekannten blauen Quadrat von GM ein moderneres und lebendigeres Aussehen. Entworfen wurde das Logo von GM-Designern. Beim Redesign sei es den Verantwortlichen wichtig gewesen, die Geschichte und das Vertrauen, die dem bestehenden Design innewohnten, „mit der Zukunftsvision von GM in Einklang zu bringen“. 

Kommentar

Anders als bei vielen anderen Redesigns der jüngeren Geschichte, bei denen Automarkenzeichen in Richtung einer vereinfachten Farb- und Formgebung hin modifiziert wurden (siehe Volkswagen, Audi, Mini, u.v.a.), bleibt sich GM treu und nutzt auch zukünftig Farbverläufe. Hierzu sei angemerkt, dass das Logo von General Motors keine Automarke, sondern einen Konzern und damit ein Markendach repräsentiert. Die Ausrichtung innerhalb der Kommunikation muss demzufolge eine andere sein.

Der Umstand, dass ein blaues Farbspektrum mittlerweile Marken-übergreifend als eine Art zentraler Indikator für elektrifizierte Fahrzeuge fungiert – obwohl Strom bekanntermaßen seit 1999 gelb ist –, macht es GM leicht sich diesbezüglich zu positionieren, ohne dabei sein visuelles Profil aufgeben zu müssen. Denn Blau ist seit langem die Primärfarbe des Konzerns. Mit der Umstellung auf Minuskeln und der neuen Anmutung ähnlich eines App-Symbols macht sich der Konzern doch recht klein, wie ich meine.

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Dieser Beitrag hat 14 Kommentare

  1. Die einfarbigen Varianten gefallen mir deutlich besser. Ich hätte den Strich vom G weiter nach links verlängert, damit er bündig mit dem Buchstaben oben endet.
    Insgesamt wirkt das Logo jünger auf mich. Das alte erinnert mich an die 90er, das neue ist dagegen locker 20 Jahre jünger.

Kommentare sind geschlossen.

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