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Neuer Markenauftritt für CosmosDirekt

Logo CosmosDirekt, Quelle: CosmosDirekt

CosmosDirekt, eine seit 1998 zum Finanzkonzern Generali Deutschland gehörende Versicherungsgruppe, präsentiert sich seit wenigen Tagen von Grund auf verändert. Das Unternehmen wolle mit einem neuen Markenauftritt das eigene Selbstverständnis unterstreichen, weit mehr als nur ein Versicherer auf der Höhe der Zeit zu sein, wie es im Rahmen der Vorstellung der veränderten Markenidentität heißt.

Mit einem auf Mobile-First ausgerichteten neuen Markenauftritt samt neuem Markenlogo startet CosmosDirekt ins Jahr 2022. Die veränderte Markenidentität lege die Basis, um Kunden als Lifetime Partner ein noch umfangreicheres Serviceerlebnis und vielfältige Informationsservices bieten zu können, so CosmosDirekt. Das Markelogo, die Corporate Farben, die Bildsprache wie auch die Typographie wurden grundlegend verändert. Zu den auffälligsten Veränderungen zählt auch der veränderte Umgang mit Illustration und Grafiken, welche fortan eine größere Gewichtung erfahren.

Auszug der Pressemeldung

Das neue Design der CosmosDirekt baut auf der Tradition der Marke auf und positioniert sich klar und selbstbewusst dem Wettbewerb. Das Markenlogo als bereits bekanntes, charakterprägendes Element mit dem nach oben zeigenden Dreieck steht für stetige Entwicklung und Wachstum. Die neu hinzugefügte rote Linie um das Dreieck stärkt die Symbolkraft und kommuniziert zugleich die Zugehörigkeit zur Generali.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 27 Kommentare

    1. Das dachte ich beim zweiten Betrachten auch noch. Und auch beim dritten! Danach habe ich meinen Blick lieber abgewendet! Viermal hätten meine Augen nicht ausgehalten. Und auch das Designerherz nicht!

    2. Fühle ich. Von dem neuen Design bekomme ich Kopfschmerzen. Ist total schade, ich mochte Cosmos Direkt, aber das ist tatsächlich ein Grund für mich, woanders hinzuwechseln.

  1. Das Logo ist ganz schlimm.
    Jetzt sind wir endlich an dem Punkt, an dem es selbst im abgelegensten Provinznest fast keinen Handwerksbetrieb mehr mit gruseligem Logo aus den 80ern und 90ern gibt und dann kommt CosmosDirekt mit sowas? Warum?
    Hoffentlich ist das kein Auftakt einer “Neuen Hässlichkeit”.

  2. Ich habe Anfang Januar Post von Cosmos erhalten, den Absender nicht (mehr) erkannt und somit beim Werbemüll abgelegt. Man hätte die geplante Designänderung den eigenen Kunden vorher mal (schonend) ankündigen sollen.

    Auch ich empfinde es als hässliches 80er Jahre Design und habe mich noch nicht daran gewöhnt.
    Als Versicherung habe ich lieber jemand seriöses als jemand verspieltes. Das ging voll in die Hose.

  3. Das neue CD ist für mich ein Fall von “Thema verfehlt”. Eher scheint CosmosDirekt auf einen Design-Trend aufgespruchen zu sein: Leuchtende Grundfarben, Einheits-Schriftart. Ich würde es – würde ich den Namen nicht kennen – auch keinesfalls als Versicherung erkennen. Es wurde oben schon geschrieben, und dem stimmt ich nur zu: Eine Versicherung darf ruhig etwas bider im Auftreten sein. Das Vermittelt Vertrautheit, Sachlichkeit. Da hat man (= ich) bei Digitalisierung eher “unpersönliche Automatisierung mit vorprogrammiertem auf den Versicherungsnehmer verlagerten Kommunikationsaufwand im Kopf.” Deswegen ist es keine gute Idee über das CD zu kommunizeren, dass man “hip” und “digital” sein will (oder schon ist). Digitaliserung ist da ja “nur” Mittel zum Zweck. Warum man das in so extremer Form über das CD kommunizieren sollte, ist mit nicht klar. Das soll doch lieber nicht so nach außen gekehrt sein, sondern als Selbstverständlichkeit mitlaufen.

    Davon unabhängig: Meinen Geschmack trifft es nicht. Es hat billige Anmutungen. Verstehe auch nicht was der dunkelrote Winkel da soll. Hätte ohne besser gewirkt, weil es das Logo “bunt” macht. Durch den roten Winkel wird weiß (gefühlt) zur echten Logo-Farbe erhoben, weil ein gewisser 3D-Eindruck entsteht. Das macht dann 4 Farben statt (gefühlten) 2.

    Etwas anderes: Auf den Bildern ist oben rechts über dem Logo noch ein schwarzer “Fleck”. Gehört der ab Werk da hin oder ist das eine kleine Unaufmerksamkeit des Verfassers? :-)

  4. Mutig! Mutig ist das Wort, dass mir als allererstes einfällt beim Betrachten des neuen Markenauftritts. Zugleich erschreckend, wie negativ und einsilbig die Kommentare unter diesem Beitrag bisher ausfallen (vom letzten abgesehen). Schlimm und autsch und hässlich und voll in die Hose “” wollen wir Gestalter so über unsere Arbeit diskutieren, ernsthaft? Und wollen wir so Kollegen und Kunden motivieren, auch in konservativeren Branchen mal ungewöhnlichere Ansätze zu verfolgen? Leute, die sich nichts trauen “” sind das nicht die, über die wir uns gerne mal aufregen? Aber sind wir selbst denn tatsächlich immer so mutig, wie wir es gerne wären? Eins ist doch klar: wirklich mutig zu sein beinhaltet auch die Möglichkeit, ordentlich anzuecken oder sich im schlimmsten Fall auf die Nase zu legen.

    Und ja, beim Logo war ich auch erstmal baff. Das wirkt nicht gefällig, irgendwie unfertig, zu grob wirken die Farben und Formen kombiniert. Dann habe ich allerdings die Gegeneinanderstellung des alten und neuen Logos angesehen und gedacht: zum Glück haben sie den konservativen Klotz nicht einfach nur etwas aufgehübscht! Radikaler Schritt, vielleicht auch drüber, aber bei einer ernstgemeinten Verjüngung “” warum nicht? Und wer könnte Farben, die man bei nur aufwändig mit Sonderfarben drucken könnte besser für seinen Markenauftritt nutzen, als ein Unternehmen, das vor allem online agiert?

    Das Herz aufgegangen ist mir dann allerdings bei der detailverliebten Implementierung von Illustration und Motiondesign, die sich z.B. bereits auf der Website im Header findet. Hier machen die Farben plötzlich durchaus Sinn, auch der „rote Faden“ “” das wirkt lebendig, jung, freundlich! Das dort zu findende Herz („Schütze was Du liebst“) wird offenbar als Key-Visual gedacht, zumindest wird es auch schon in Spots genutzt (www.cosmosdirekt.de/autoversicherung).

    Die Bildwelt (auf der Website) fällt gegen den sonstigen Look wiederum ab, wirkt (noch?) sehr gemischt und generisch, versicherungstypisch. Hier wäre ein ebenso großer Mut zu spannender Bildgestaltung nochmal das i-Tüpfelchen, um den im wahrsten Sinne „eigenen“ Auftritt zu ergänzen.

    Den Verweis auf die 80er Jahre kann ich jedenfalls nicht wirklich nachvollziehen, wahrscheinlich wird jede Neonfarbe direkt damit assoziiert? Die 80er, die ich kenne, sahen so auf jeden Fall ganz und gar nicht aus. :)

    1. Zum 80er-Vergleich:
      Das Neongrün ist eine Sache. Durch das Dreieck und den Winkel wirkt es erst so richtig 80er/90er.
      Es erinnert mich an Werbung in alten Telefonbüchern. Statt “COSMOS DIREKT” könnte da auch “Statikbüro Hans-Peter Berger” oder “Günther Huber OHG” stehen.

      1. @Tobias:
        Danke. Erst als ich deinen Kommentar gelesen habe, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Das Bildelement erinnert mich auch an so “vorgefertigte” Designs à la Standart-Power-Point-95-Mastervorlagen.

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