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Last.fm Relaunch

Last.fm Relaunch

Im Gegensatz zu den meisten Radiosendern wird beim kostenlosen Internetradio Last.fm nicht die Chart-Liste rauf und runter gespielt, sondern ein auf den persönlichen Geschmack zugeschnittenes Programm angeboten. Aufgrund der Interpretenauswahl hört man nicht nur ausschließlich die Musik, die man gerne mag, sondern erhält auch noch Vorschläge hinsichtlich ähnlicher Musik. Nun wurde der Auftritt, der 2007 eine Nominierung für den Grimme Online Award erhielt, neu aufgesetzt.

Da ich bislang kein registrierter Nutzer bin, möchte ich die Änderungen, die ja nicht nur die Startseite betreffen, nicht wirklich kommentieren. Bislang bin ich mit iTunes und dem Widget “Radio Tuner” gut über die Runden gekommen. Aber eventuell schaue ich demnächst einmal vorbei, denn ein personalisiertes Musikprogramm ist ja eigentlich eine feine Sache.

Vielleicht hat der ein oder andere erfahrene “Scrobbler” ja einen Tipp parat. Wichtig wäre dabei, ich würde gerne nur Musik hören und habe überhaupt kein Interesse daran, was ein möglicher “musikalischer Nachbar” so treibt. Geht das, sprich kann man “private” Listen analog YouTube anlegen, die nicht öffentlich sind?

Danke Sören, Raffael und für den Hinweis.

Dieser Beitrag hat 23 Kommentare

  1. Kein Web2.0/3d-Schnickschnack, durchaus gefällig, aber den Kopfbereich finde ich etwas arg riesig geraten. Die Infos sind ja nett und werblich, aber zu überproportioniert, im Vergleich dazu geht die [Suche] etwas unter. Aber im Contentbereich fehlt mir eine eindeutige visuelle Augenführung, zuviele gleichberechtigte Flächen, wirkt sehr nervös und unruhig, daß Auge kann sich nicht entspannen und huscht von Option zu Option.

  2. Weg von WEB 2.0, hinzu schlechten dirty Brushes. Da frag ich mich was schlimmer ist, dieser unausgereifte Web 2.0 Style oder dieser original Pinsel von PS. Der etwas zu groß geratene “Header” auf der Startseite und die darin zentrierte Schrift erinnert an Addsens Werbung und wird von mir erstmal direkt überflogen. Die Sucheingabe ist so schlecht integriert das sie nicht als wichtiges Element dieser Website wahrgenommen wird. Der Gesamteindruck ist sonst übersichtlich, wenn auch nicht besonders ansprechend gestaltet. Und das wichtigste, der Inhalt ist die Nominierung wert :)

  3. Ich finde es unglaublich hässlich.
    Ist mir schon im iTunes-App-Store aufgefallen, dass der “Mobile Scrobbler” so ein komisches Logo hatte. Und jetzt ist das offiziell.
    Das bisherige, wunderbare, stilvolle Logo sieht jetzt gematscht, gequetscht oder von meiner unruhigen Hand gemalt aus.

  4. Abgesehen von den oberfächlichen Änderungen hat sich das komplette Look+Feel verändert.

    Durch den Drang alles “leichter” und weißer zu machen ging meiner Meinung nach viel Struktur verlohren. Überall gibt es jetzt irgendwelche Boxen mit dunklen Überschriften. Ob ich die vertikal und horizontal aufgesplittete Navigation mag, weiß ich auch noch nicht.

    Hauptsächlich wurde last.fm dadurch eine eher schlechte Mischung aus Facebook und Myspace – ein generisches Design in dem überall kleine Blöcke rumstehen und für Verwirrung sorgen.

  5. Ich finde den roten Header äußerst misslungen: Ausgefranzte Kanten aber dann trotzdem mit einem Glanz-Verlauf gefüllt und kein einziger weiterer Kratzer auf der großen Fläche, das passt nicht!

    Ansonsten zu deiner Frage:
    1. last.fm ist super! Ich hab auch erst sehr spät angefangen, bin aber total begeistert!
    2. So wirklich privat geht’s nicht. Ich hab zumindest noch keine Option für private Listen oder “unsichtbar sein” oder sowas gefunden. Aaaber: So lange du einen Nick verwendest, der keine Rückschlüsse auf deine Identität zulässt weiß ja keiner dass du’s bist. Und ich selbst muss gestehen hab mich bisher in der Community auch noch nicht engagiert, ist also kein Problem einfach “nur” Musik zu hören
    3. Ich habe die persönlichen Statistiken/Charts, die von last.fm erstellt werden schätzen gelernt. Ist manchmal ganz interessant zu sehen wie viel/wenig man tatsächlich von bestimmten Künstlern/Alben/etc. hört.
    Hoffe das hilft ein bisschen. Wie gesagt, ich kanns ohne Einschränkungen empfehlen!

  6. Ich nutze Last.FM auch seit einiger Zeit und bin sehr zufrieden. Das schon angesprochene Erlebnis rund um die Musik der anderen ist wirklich nicht verkehrt.

    Persönlich fand ich das alte Design besser. Es war aufgeräumter und klarer strukturiert. Die fehlende Übersicht ist mir bei der neuen Seite sofort aufgefallen – durch den Player rechts oben musste ich auch direkt an mySpace denken.

    Allerdings wurden die Funktionen überarbeitet. Die Charts der einzelnen Nutzer sind jetzt alle live und nicht mehr nur auf die vorletzte Woche beschränkt. Zustätzlich kann man jetzt mehrere Zeiträume zur Auswahl, die man sich innerhalb des jeweiligen Nutzerprofils anzeigen lassen kann.

    Einzige, mir bekannte, Option zur Privatsphäre: man kann die momentan laufende Musik ausblenden lassen. Top-Künstler und Top-Tracks werden aber dennoch angezeigt.

  7. Zuerst einmal: Der Screenshot von “vorher” entspricht nicht der vorigen Version von vor zwei Tagen. Wollte eigentlich einen machen, als ich mitbekommen habe, dass die BETA-Version schon läuft. Aber nun ja..

    Als ich die BETA gesehen habe, sind mir meine Nackenhaare aufgesprungen. Auf den ersten Blick geht es gar nicht. Insbesondere der Benutzername auf so einem merkwürdigen Verlauf rechts oben.
    Inhaltlich fehlen seitdem auch einige Dinge. So kann ich zum Beispiel nicht die noch ausstehenden Freundschaftseinladungen sehen oder geschweige denn Freunde einladen. Wenn es die Funktion doch geben sollte, bitte ich um Korrigierung.

    Im großen und ganzen sieht man einen Schritt in Richtung aufgeräumter und überlegter. Das Design ist zum Teil aber noch gewöhnungsbedürftig.

    Schlussendlich zu Registrierung: Was mich zum einen sehr erfreut und verwundert hat: Es wird lediglich ein Benutzername verlangt. Keine E-Mail-Adresse, kein Name, kein Geburtsdatum. Diese Social Community setzt auf freiwillige Angaben. Finde ich sehr lobenswert!

    Nur eine Frage liegt mir schon seit Tagen auf der Zunge: Aus welchem Grund wird mein Verlauf usw. beim Zurücksetzen nicht sofort gelöscht? Ich warte bei meinem anderen Account seit einer Woche darauf, dass die Historie verschwindet. *kopfschüttel*

  8. Ich bin eigentlich ein großer Freund von Empfehlungsmarketing und daher auch von dem Prinzip hinter Last.fm. Der Relaunch allerdings ist alles andere als “gelungen”.

    Vielleicht oder gar bestimmt wollte man weg und raus aus der Web2.0 Soße, aber der Dirty Grunge Look der an Frontline oder Hip Hop Mailorder erinnert kann es doch nun auch nicht sein. Wird Retro der neue Trend? Wohl kaum…

    Seiten reduziert und “lightweight” zu halten mag sich empfehlen, Last.fm sieht auf der Startseite jetzt aber aus als wenn ein CSS import nicht geglückt ist. Fängt beim Login an und hört beim nicht abgeschlossenen inkonsistenten Footer-Block auf. Danach erreicht man zwar wieder normales Niveau aber die Grunge-Elemente hier und da wirken mehr als gewöhnungsbedürftig.

    So ( http://www.purevolume.com/ ) ist es hübsch, so sieht Advanced Web2.0 aus (die 2.Generation von erfolgreichen, am Leben gebliebenen Web2.0 Angeboten), so wollte man vielleicht, aber so konnte oder durfte man anscheinend nicht. Schade!

  9. Kenn mich auf last.fm auch nicht aus, aber auf den Screenshots finde ich das alte Layout schicker.
    Zum Musik hören ist mir deezer.com lieber. Der große Vorteil der Seite ist, dass man auf der kompletten Seite surfen kann, ohne dass die Musik ausgeht. Bei last.fm geht das nicht. (Gibt auch schicke Radiosender und Smart-Radio was dem personalisierten Radio nah kommt)

  10. Wenn man schon vom typischen Web2.0-Style weggeht, sollte man zumindest so konsequent sein und nicht ins Grunge-Style Lager wechseln, denn dieses passt hier garnicht!

    Grade als Musik-Portal, was jede Musikrichtung bietet, sollte man doch eher neutrale Gestaltung wählen.

    Ansonsten finde ich die neuen Strukturen und Aufteilungen sehr gut!

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