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Iglo mit neuem Markenauftritt

Der Tiefkühlkosthersteller Iglo, seit der Trennung von Unilever im Juli 2006 wieder ein deutsches Unternehmen, stellt derzeit alle Verpackungen der gleichnamige Marke auf ein neues Design um. Im Zuge dessen wurde auch das Markenlogo modifiziert.

Angekündigt wurde der neue Markenauftritt von Iglo bereits im Frühjahr dieses Jahres. Sukzessive wurden seitdem Produkte im neuen Verpackungsdesign eingeführt, um in den Regalen der Supermärkte zu landen. In Anzeigen und TV-Spots wurde und wird der neuen Markenauftritt bereits unter dem Motto „So schmeckt das Leben“ beworben. Die Zielgruppenansprache wurde neu definiert.

„Mit unserer Kommunikation und Werbung haben wir bisher eher Familien angesprochen. Aber die Zeiten ändern sich. Wir müssen uns breiter aufstellen und neben Familien, vermehrt auch Paare und Singles ansprechen und für unsere Produkte begeistern“ so Achim Eichenlaub, Managing Director, Iglo Europe. In aktuellen TV-Spots ist allerdings weiterhin ausschließlich die klassische Familie mit Kindern zu sehen respektive zu hören.

Das Iglo Markenlogo – vorher und nachher

Der Tiefkühlkosthersteller Iglo, seit der Trennung von Unilever im Juli 2006 wieder ein deutsches Unternehmen, stellt derzeit alle Verpackungen der gleichnamige Marke auf ein neues Design um. Im Zuge dessen wurde auch das Markenlogo modifiziert.

Angekündigt wurde der neue Markenauftritt von Iglo bereits im Frühjahr dieses Jahres. Sukzessive wurden seitdem Produkte im neuen Verpackungsdesign eingeführt, um in den Regalen der Supermärkte zu landen. In Anzeigen und TV-Spots wurde und wird der neuen Markenauftritt bereits unter dem Motto „So schmeckt das Leben“ beworben. Die Zielgruppenansprache wurde neu definiert.

„Mit unserer Kommunikation und Werbung haben wir bisher eher Familien angesprochen. Aber die Zeiten ändern sich. Wir müssen uns breiter aufstellen und neben Familien, vermehrt auch Paare und Singles ansprechen und für unsere Produkte begeistern“ so Achim Eichenlaub, Managing Director, Iglo Europe. In aktuellen TV-Spots ist allerdings weiterhin ausschließlich die klassische Familie mit Kindern zu sehen respektive zu hören.

Das Iglo Markenlogo – vorher und nachher

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 24 Kommentare

  1. als ich am Samstag im Supermarkt die neuen Verpackungen im Tiefkühlregal gesehen habe, bin ich fast umgekippt. da standen alte und neue Verpackungen direkt nebeneinander, und für mich sah es so aus als wäre da ein Rip-Off eines Discounters neben dem Original Iglu-Produkt. Das sieht überhaupt nicht lecker aus. Und das Logo, das mitten auf der Verpackung sitzt, ist auch deutlich zu groß und zu penetrant.Das Logo selbst ist ja o. k. in der dezenten Überarbeitung, aber das Gesamtpaket überzeugt überhaupt nicht.

  2. Möglicher Erklärungsansatz in Bezug auf den Artikel von freiwild (Kommentar 12):

    Iglo steht durch die Platzierung im Supermarkt in direkter Konkurrenz zu Handelsmarken wie z.B. Sea Gold in dem oben geposteten Artikel. Die Aufgabe dieser sogenannten “Standardhandelsmarke” ist es, das Markenprodukt zu imitieren. Selbst wenn also gelesen wird, fällt als primärer Unterschied der Preis ins Auge. Warum also nicht Sea Gold nehmen und dabei etwas sparen? Sieht ja eigentlich genau gleich aus wie Iglo.

    Durch die zentrale Platzierung des Logos bekommt die Marke selbst mehr Bedeutung. Die Bekanntheit des Markennamens wird also genutzt. Und dabei ist Iglo durchaus ein Name der als Herstellermarke, und damit in Verbindung zu gewissem Vertrauen und Qualität empfunden wird.
    Wie die hier geposteten Kommentare zeigen, wirkt die neue Verpackung billiger/günstiger auf uns.
    Wir gehen dabei intuitiv von einem geringeren Preis aus.

    Wir sehen im Regal also die Marke Iglo, von der wir Qualität gewohnt sind, zu “offenbar” niedrigem Preis. Warum also zu Sea Gold greifen, dessen Namen wir noch nie gehört haben, und dessen Wirkung als teuer empfunden wird?

  3. Logorelaunch finde ich ganz gelungen.

    Das Verpackungsdesign an sich finde ich aber schrecklich, sieht nach Handelsmarke aus.
    Ebenfalls erinnert mich das Design eher an eine schlechte Kopie des Frosta-Designs.

  4. Das neue Logo ist ungeeignet die langjährigen Markenwerte der Marke Iglo zu transportieren.

    Sieht man sich an, wofür die Marke steht (TK-Artikel mit ordentlicher Qualität und verlässlicher Frische), dann ist der Verzicht auf Grün und die alte Markenfarbe Blau doch eher fragwürdig. Versteht man die Form des Logos als Fisch oder aber als “Blubb” so ist die Reduktion auf Rot nicht nachvollziehbar. Gerade bei den Klassikern Rahmspinat und Fischstäbchen ist schön zu sehen, wie unpassend das Logo wirkt.

    Über die Packungsgestaltung braucht man nicht weiter zu sprechen. Die zuständige Agentur scheint ihr Handwerk nicht zu beherrschen. Der zuständige Kunde scheint dies nicht zu bemerken.

  5. Das Logo an sich ist jetzt schön und klar und die Anmutung eines Fisches ist wunderbar ausgearbeitet wurden.

    Doch bei den Verpackungen muss man schon dezente Kritik üben – warum wurde die Bildmarke so präsent auf die Bilder des entsprechenden Nahrungsmittels platziert? Ebenfalls wirken die Verpackungen nicht mehr so frisch, die pastellen Farbtönen trüben das ganz schon sehr.

  6. Also ich weiß nicht, auf den ersten Blick erinnert das neue Logo eher an eine Träne als einen Fisch. Ich dachte spontan an die Überfischung der Meere. Eventuell hat hier der Designer seine vegane Lebenseinstellung ausdrücken wollen?

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