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FIFA präsentiert Logo der Fußball-Weltmeisterschaft 2026

FIFA WorldCup 2026 – Official Emblem / Logo
FIFA WorldCup 2026 – Official Emblem / Logo

Die FIFA hat in der vergangenen Woche das offizielle Logo/Emblem zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 präsentiert. Bei einer Auftaktveranstaltung in Los Angeles wurde das Logo im Beisein von Fußballlegenden und Ehrengästen aus Kanada, Mexiko und den USA, den gastgebenden Ländern der 23. Fußball-Weltmeisterschaft, feierlich enthüllt.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA ist die erste WM, bei der 48 Teams antreten werden. Ausgetragen werden die insgesamt 104 Spiele in den drei Austragungsländern an insgesamt 16 Spielorten (USA/12, Mexiko/2, Kanada/2). FIFA-Vizepräsident und Concacaf-Präsident Victor Montagliani erklärte im Rahmen der Auftaktveranstaltung, die WM 2026 werde die „größte, inklusivste und vielfältigste“.

Das nun vorgestellte Logo möchte die FIFA als ein „Symbol für Fußball und Vielfalt“ verstanden wissen. Das zugrundeliegende visuelle Konzept, welches ein Bild des Pokals der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft mit dem Jahr des Turniers kombiniert, sei zeitlos und eine innovative Designsprache, wie es seitens der FIFA heißt. Es ist das erste Mal überhaupt, dass im Markenlogo zur WM ein Bild des Pokals eingebunden ist. Bei unterschiedlich farbigen Untergründen kann das Logo sowohl in weiß wie auch in schwarz dargestellt werden.

Das WM-Logo

Neben dem WM-Logo wurden von der FIFA auch 16 Host-City-Logos präsentiert. Die Grundlage hierbei bildet das WM-Logo. Im Gegensatz zum WM-Logo sind die Ziffern „26“ in den Host-City-Logos allerdings farblich gestaltet.

Die Host-City-Logos

FIFA World Cup 2026 City Logos, Quelle: FIFA
FIFA World Cup 2026 City Logos, Quelle: FIFA

Teil des Kommunikationskonzeptes rund um die WM ist zudem das als Kampagne konzipierte Motto „WE ARE 26“. Typographisch im Stile des WM-Logos gehalten sollen diese Visuals unter anderem im Umfeld von Social Media zum Einsatz kommen.

Kampagnen-Visuals „WE ARE 26“

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Mediengalerie

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Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 19 Kommentare

  1. Ein Design, das sich nicht entscheiden kann, obwohl vieles gelungen ist. Es passt in unsere Zeit. In den 70ern wäre die Typo vielleicht ähnlich fett gewesen, aber niemals so seltsam zerflattert. Bedeutungsebenen werden gestapelt, aber nicht gewichtet.
    Das ist erstmal nicht schlimm, solange es kohärent ist, aber genau da habe ich meine Zweifel. Die Thumbnails in der Mediengalerie geben in ihrer Gesamtheit einen guten Eindruck darüber, ob etwas eine Sprache spricht – und hier fällt auf, wie sehr es auseinanderfällt. Trotz derselben Schriftart will der Claim nicht zur 26 passen, die 26 ist in Zusammenspiel mit Pokal und bunten Formen ohnehin kaum sichtbar. In kleiner Darstellung ist das mit dem Pokal so oder so nicht so toll.
    Wirklich kritisch wird es aber bei der Tranformation in die dritte Dimension:
    Die Fotos vom Pokal, eingelassen und beleuchtet in der weißen 26, haben (für mich) eindeutig religiösen Bezug. Ein Schrein, ein Allerheiligstes, das ist die optische Aussage. Toll – und vielleicht auch passend für viele Anhänger dieser Sportart, aber absolut nicht das, was das restliche Design transportiert.

    Mein Fazit: Ganz nett, positiv, es wird funktionieren. Aber man hätte auch mehr daraus machen können, wenn man sich etwas mehr auf eine klare Linie konzentriert hätte.

  2. Jetzt verstehe ich den Ärger um die Regenbogenbinde bei der letzten WM (Die „One Love“-Binde steht für Vielfalt, Offenheit und Toleranz).
    Die FIFA wollte wohl mit allen Mitteln vermeiden, dass das Logo für die WM 2026 und der Claim “we are 26″ („größte, inklusivste und vielfältigste“ WM- „Symbol für Fußball und Vielfalt”) irgendwo angelehnt sein könnten; von wegen Rücksichtnahme auf Katar.

    1. Hmm…
      Ich glaube es lag doch daran dem umstrittenen Geldgeber in den A**** zu kriechen.

      Wenn man sich die Frabauswahl betrachtet, ist es tatsächlich bemerkenswert wie hier versucht wird Farben und Farbanordnungen aus dem LGBTQI+ Spektrum soweit wie möglich zu vermeiden.

  3. Bunt, aber irgendwie sinnfrei. Die Typo wirkt wie ein billiger Freefont. Die Beziehung Typo/Pokal ist erzwungen und nicht rund. Der Pokal geht komplett im Farbbrei unter, in klein sowieso. Warum der Pokal als Foto bzw. echtes Bild eingebaut wurde ist mir ein Rätsel und meiner Meinung nach ein gestalterisches NoGo.

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