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Das Rama-Mädchen kehrt zurück

Rama Mädchen (2019), Quelle: Unilever
Rama Mädchen (2019), Quelle: Unilever

Rama, 1924 auf dem deutschen Markt eingeführt, vollzieht derzeit ein Rebranding. Im Zuge des Verkaufs der Brotaufstrich-Sparte von Unilever an den Finanzinvestor KKR, zu der auch die Margarinenmarke Rama gehört, kehrt eine Ikone deutscher/europäischer Markengeschichte zurück.

Die Margarinesparte, rund 3 Milliarden Umsatz schwer und in 95 Ländern operierend, gehörte einst zu den Grundpfeilern von Unilever. Die Nachfrage der Produkte (Rama, Becel, Lätta, u.a.) war in vielen Regionen jedoch zuletzt rückläufig. So übernahm im Juli 2018 der Finanzinvestor KKR die Brotaufstrich-Sparte von Unilever und führt sie seither als Upfield Holdings.

Unter dem neuen Besitzer hat Rama nun einen neuen Markenauftritt erhalten. Das Verpackungsdesign wurde komplett verändert und vom Design mit floralen Illustrationen befreit. Gleichzeitig kehrt eine bekannte Figur zurück, die für viele Jahrzehnte das Gesicht der Marke Rama geprägt hat: das Rama-Mädchen.

Rama, 1924 auf dem deutschen Markt eingeführt, vollzieht derzeit ein Rebranding. Im Zuge des Verkaufs der Brotaufstrich-Sparte von Unilever an den Finanzinvestor KKR, zu der auch die Margarinenmarke Rama gehört, kehrt eine Ikone deutscher/europäischer Markengeschichte zurück.

Die Margarinesparte, rund 3 Milliarden Umsatz schwer und in 95 Ländern operierend, gehörte einst zu den Grundpfeilern von Unilever. Die Nachfrage der Produkte (Rama, Becel, Lätta, u.a.) war in vielen Regionen jedoch zuletzt rückläufig. So übernahm im Juli 2018 der Finanzinvestor KKR die Brotaufstrich-Sparte von Unilever und führt sie seither als Upfield Holdings.

Unter dem neuen Besitzer hat Rama nun einen neuen Markenauftritt erhalten. Das Verpackungsdesign wurde komplett verändert und vom Design mit floralen Illustrationen befreit. Gleichzeitig kehrt eine bekannte Figur zurück, die für viele Jahrzehnte das Gesicht der Marke Rama geprägt hat: das Rama-Mädchen.

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 34 Kommentare

  1. Nur zur Vollständigkeit. Rama ist seit 2008 keine Margarine mehr, sondern aufgrund des niedrigeren Fettgehalts nur noch Streichfett ;-)

    1. Das ist nicht richtig. Unter dem Markennamen Rama werden zahlreiche unterschiedliche pflanzliche Streichfette und Margarinen vertrieben. Bei einigen Produkten, wie „Rama der Klassiker“, liegt der Fettanteil bei unter 80 %, genauer gesagt bei 60 %, wodurch in diesem Fall die Bezeichnung „Streichfett“ zutreffend ist. Bei anderen Produkten, wie „Rama unser Meisterstück“, liegt der Fettanteil bei 80 %, sodass in diesem Fall die Verkehrsbezeichnung „Margarine“ sehr wohl korrekt ist.

      Unter rama.com heißt es beispielsweise auch: „Rama ist eine Margarine mit einem Fettgehalt von 80% und ist in einem wiederverschließbaren 250 g und 500 g Becher erhältlich.“

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