BLOGS Mad about Design

Blogs Mad about Design

Eigentlich wollte ich diesen Artikel erst veröffentlichen, wenn das vorgestellte Buch auch tatsächlich im Handel erhältlich ist, denn schon im April dieses Jahres erhielt ich von der Autorin Macarena San Martin de Soto ein Exemplar „Blogs Mad about Design“. Es ist eine 528 Seiten umfassende internationale Szeneschau, in der die Autorin 250 Blogs vorstellt, die sich mit Design beschäftigen, jeweils auf einer Doppelseite. Auch das Design Tagebuch wird vorgestellt.

Blogs Mad about Design Book

Besprochen wurde es schon zahlreich, unter anderem auch bei Slanted aber bestellen kann man es leider immer noch nicht. Deswegen schiebe ich den Artikel an dieser Stelle dazwischen. Erst war maomao publications der Herausgeber, nun hat es PAGE ONE unter der ISBN 978-981-245-715-8 im Portfolio. Keine Ahnung was da los ist, denn das Sammelwerk ist eigentlich eine schöne Geschichte. Wann wurde schon einmal das Angebot zum Thema „Design im Web“ in gedruckter Form und so umfangreich zusammengetragen? Eben. Interessierte können es lediglich bei den einschlägigen Shops vorbestellen. Vielleicht erfährt man mehr bei einem der Verlage. Zumindest vom erstgenannten hatte ich allerdings keine Antwort mehr erhalten. Kostenpunkt, sofern es irgendwann einmal im Handel erscheint, wäre 39,80 €.

13 Kommentare zu “BLOGS Mad about Design

  1. Schön, dass dt auch dabei ist.
    Das Buch sieht sehr stylish aus. Aber … kauft ihr solche Bücher?
    Wenn ich mal in einer großstädtischen Buchhandlung bin, sehe ich mir gerne auch Design-Bücher an. Schönes Papier, liebevoll gemachtes Layout, moderne Typo, durchgängig Farbe. Und dann sehe ich den Preis von 40 Euro oder mehr, denke mir „hübsch, aber was solls“ und stelle es wieder zurück.

    Zudem veralten Bücher mit abgedruckten Screenshots von Webseiten ziemlich schnell.

  2. Also ich habe hier hinter mit noch einige Bücher der Web Design Index-Reihe rumstehen, aber neue kommen schon lange keine mehr dazu. Spätestens mit iPhone/Eee-PC mit UMTS + entsprechenden Blogs/Websites bzw. rss-Feeds war auch der Vorteil weg, die Bücher mal eben unter den Arm klemmen und mitnehmen zu können.

    Nicht mehr funktionierende Links oder veraltete Screenshots gibt es allerdings auch so noch genug ;)

  3. @PPP

    Unser Chef schleppt ständig und sehr beharrlich solche Bücher ran. Die stehen dann, kurz durchgeblättert, in der Bücherwand im Konferenzraum. Sieht inzwischen sehr beeindruckend aus… ;o) Das war es denn aber auch schon.

  4. Aber wenn es „blätterbare“ Zeitschriften onlain in Fläsch gibt, dann sollte es auch umgedreht gehen können, Webinhalte auf Papier abzubilden. Ob das adäquat gelungen ist, müsste man beurteilen. Allein der Fakt des Abbildens von Webinhalt auf Papier sollte kein Grund zur Kritik sein.
    Wenn man kalkuliert, daß jeder im Buch genannte Blog ein Exemplar kauft und dann noch weitere 200 Designer und fünf Eltern von Mediendesignerstudenten, dann dürfte sich die Auflage des Buches wirtschaftlich schon gelohnt haben.
    Außerdem ist es sicherlich als Anschauungsmaterial geeignet. Ich habe hier auch noch das Taschen-Taschenbuch „WEB DESIGN: PORTFOLIOS“

  5. @ KurtE

    Bei deiner Rechnung komme ich auf 455 Verkaufte Exemplare… Kannst du mir sagen warum das wirtschaftlich ist?
    Sollten 500 Bücher verkauft werden müsste die Auflage sicherlich bei ca. 2.000 Stück liegen um bei diesem Verkaufspreis den break even zu erreichen… (wohl eher noch etwas darüber!)

    Ich für mich würde solch ein Buch Kaufen! Ich find es doch immer wieder interessant und schön Abends auf der Couch zu sitzen und auch ältere Design Bücher durch zu blättern! So zusagen in alten Zeiten schwelgen
    ;- )

    Nicht für ungut…
    Felix

  6. Also mir erschließt sich der Sinn jetzt auch nicht wirklich. Das ist doch `ne Linksammlung hübsch aufbereitet, in der man nichtmal scrollen kann ;).

    Man könnte auch einfach alle Blogs aus diesem Buch auf eine html Seite schreiben mit einer kleinen Erklärung – wäre sogar noch praktischer mit klickbaren Links.

    In meinen Augen (hübsche) Geldverschwendung.

  7. @Felix
    Warum soll ein Verleger bei 455 verkauften Exemplaren kein Gewin machen? Soweit ich weiß, korrigiere mich bitte, muß man heutzutage bei Druckereien keine gigantischen Losgrößen mehr bestellen. Aber du könntest Recht haben und das wird wohl der Grund sein, warum dieses Buch noch nicht erschienen ist. Aber zu solchen Kalkulationsfragen sollte vielleicht eine Verlagskauffrau was sagen.
    Wenn ich mir die Bilder vom Innenleben des Buches, auch anderswo im Netz, so anschaue, bin ich mir nicht sicher, ob das eine gelungene Umsetzung von Web auf Print ist.

  8. @ Steffen: sollte Euer Chef irgendwann mal diese „alten“ Bücher loswerden wollen, dann schreib mir ne kurze Mail!

    Mir geht es leider genau wie „PPP“ – ich bin immer total fasziniert von Typo- und Gestaltungsbüchern – leider wäre ich ohne etwas Selbstbeherrschung (Geiz?) schon längst arm wie eine Kirchenmaus.

    Vielen Dank an die Menschen, die solche Bücher machen & solche, die sie empfehlen (@dt)!

    PS: @Walter: wieso macht Google Books nicht gleich ne Linkliste mit Screenshot daraus?

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