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Barilla steht vor Einführung eines neuen Markendesigns

Barilla Logo
Barilla Logo, Quelle: Barilla

Die italienische Nudelmarke Barilla hat ein neues Logo verpasst bekommen. Erstmals seit über zwanzig Jahren wird das Markenlogo in signifikanter Weise modifiziert.

Barilla, das Unternehmen, wurde 1877 von Pietro Barilla (Senior) in Parma gegründet. Mittlerweile ist Barilla ein Nahrungsmittelkonzern und Weltmarktführer im Pasta-Segment. Zum Konzern zählen neben der Nudelmarke Barilla auch der schwedische Backwarenhersteller Wasa sowie zahlreiche weitere Nudel- und Backwarenmarken.

Vor zwei Wochen veröffentlichte das Unternehmen im Umfeld von Social Media, begleitet von einer Ankündigung, ein neues Markenlogo: „Barilla kocht etwas Neues und wir haben bereits Ihre Aufmerksamkeit erregt. Wir stehen erst am Anfang“, heißt es in einem Post auf Twitter. Wenige Tage später präsentierte Barilla ein neues Verpackungsdesign, bei dem das modifizierte Markenlogo erstmals zur Anwendung kommt.

Die italienische Nudelmarke Barilla hat ein neues Logo verpasst bekommen. Erstmals seit über zwanzig Jahren wird das Markenlogo in signifikanter Weise modifiziert.

Barilla, das Unternehmen, wurde 1877 von Pietro Barilla (Senior) in Parma gegründet. Mittlerweile ist Barilla ein Nahrungsmittelkonzern und Weltmarktführer im Pasta-Segment. Zum Konzern zählen neben der Nudelmarke Barilla auch der schwedische Backwarenhersteller Wasa sowie zahlreiche weitere Nudel- und Backwarenmarken.

Vor zwei Wochen veröffentlichte das Unternehmen im Umfeld von Social Media, begleitet von einer Ankündigung, ein neues Markenlogo: „Barilla kocht etwas Neues und wir haben bereits Ihre Aufmerksamkeit erregt. Wir stehen erst am Anfang“, heißt es in einem Post auf Twitter. Wenige Tage später präsentierte Barilla ein neues Verpackungsdesign, bei dem das modifizierte Markenlogo erstmals zur Anwendung kommt.

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 21 Kommentare

  1. Ja. Nein. Weiß nicht. Vermutlich ist es einfach noch zu früh, das Design abschließend zu kommentieren, zu vieles ist Spekulation, zu wenig ist Wissen – dennoch will ich es wagen.

    Ja, das neue Packaging Design ist ansprechend, die ansprechend gesetzten Texte vermitteln gut den Zeitgeist, ohne zu modisch daherzukommen. Der Rotton mit weniger Sättigung vermittelt das Gefühl von Natürlichkeit. Ich kann mir gut vorstellen, dass man hier auf das Umweltthema setzt und mehr Nachhaltigkeit ins Spiel bringt “” mittels Recycling-Material und Ökofarbe, zumindest wäre das optisch naheliegend.

    Nein, die überarbeitete Marke überzeugt mich nicht. Zweifelsfrei ist das Logo gut gemacht, die reduzierte Form tut gut und der optimierte Schriftzug ist sehr gelungen. Aber das Rot auf roter Verpackung lässt das Logo zu einer reinen Wortmarke mutieren. Diese finde ich dann in Verbindung mit der restlichen Typografie wenig ansprechend, sie mutet fast schon so an, als hätte sie im Bereich Racing ihren Ursprung.

    Weiß nicht ob das Rot nun wirklich die neue Hauptfarbe werden sollte!? Natürlich sind bisher auch schon mehrere Farben im Einsatz, ein Braun für Vollkorn, ein helles Blau für Glutenfrei und ein Beige für Nudeln aus Hülsenfrüchten. Aber die Hauptfarbe war meines Erachtens bisher immer das dunkle Blau, also auf Nudel-Verpackungen wie auch auf den Saucen- und Pesti-Gläsern. Das hat schon eine starke Präsenz im Nudelregal und einen äußerst hohen Wiedererkennungswert. Für mich war das Barilla-Blau bisher ähnlich stark, wie das Milka-Lila, auch wenn ich selbst die Marke selten kaufe. In Zeiten vieler Supermarkt-Eigenmarken und steigender Anzahl an Bio-Produkten, überrascht es mich sehr, dass Barilla sich so eine starke Präsenzwirkung nimmt. Aber vielleicht sind die Zahlen auch rückläufig und man will sich bewusst zum bisherigen Auftritt distanzieren …!? Lässt sich aber laut Übersicht bei Statista eigentlich so nicht erkennen: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/458045/umfrage/umsatz-von-barilla-weltweit/

  2. Ich bin gespannt, was demnächst in den Supermärkten zu sehen sein wird. Als “Sonderedition” fände ich die rote Verpackung als “Marketing-Experiment” mal interessant, aber eine Abkehr vom Blau fände ich nicht gut. Ok, es wäre eher eine Umkehr. Denn wo auf den gewohnten Packungen das Blau die farbliche Basis und das Rot den Akzent setzte, ist es auf den neuen Verpackungen nun genau umgekehrt. Das Logo selbst vermag auf gleichfarbigem Untergrund aber nicht mehr hervorzustechen. Warum nur? Was brächte es für Vorteile, mit der restlichen Verpackung zu “verschmelzen”? Auch vermochte die allgemein eher blaue Gesamtwirkung viel mehr Wertigkeit zu transportieren, als es solch eine rot-dominierte Darstellung vermag.

    Auf der Website ist ja noch die bekannte “Farbhierachie” vorhanden. Die Produkte sind ja auch noch im bekannten Design dargestellt. Da fragt man sich dann doch, warum man den Wandel nicht komplett vollzieht, sondern solche Übergangsphasen schafft. Ok, wenn künftig wirklich das Rot die dominierende Farbe ist, wäre ein schrittweiser Übergang sicher nicht verkehrt, um die Kunden sachte “umzugewöhnen”. In dem Falle würde sicher auch das Design der Website nochmal angepasst. Doch ich persönlich würde es mehr begrüßen, wenn man dem bekannte Farbkonzept treu bleibt. Eine Neuerung bringt da Redesign ja dennoch mit sich, da das Rot nicht mehr so “kirschig” und das blau nicht mehr so “royal” ist. Ob es das gebraucht hätte, steht dann wieder auf einem anderen Blatt.

  3. Ich kaufe etwa 15 Packungen Nudeln im Monat, zu 3/4 Barilla. Dieses neue Design gefällt mir überhaupt nicht, offenbar entfallen auch die Nummern für die Nudelbezeichnung? Katastrophal, ich werde wechseln (vmtl. zu De Cecco).

  4. Ich finde es wichtig darauf hinzuweisen, dass die roten Verpackungen kein redesign der bekannten blauen Standard-Verpackungen sind. Diese abgebildeten roten Verpackungen sind die einer Line-Extension “AL BRONZO” bei denen die Pasta mittels traditioneller Bronze-Matrizen hergestellt wird (vgl. DeCecco). Daher ist auch nicht davon auszugehen, dass die bekannten blauen Standard-Sorten zukünftig nur noch 400g beinhalten.

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