Neues Logo für Energieversorger Exelon

Der US-amerikanische Energieversorger Exelon Corporation präsentierte gestern ein neues Firmenlogo. Das bisherige Signet wurde im Jahr 2000 eingeführt und wird nun sukzessive von einer Wortbildmarke abgelöst, das, laut Pressemeldung, besser das Unternehmen repräsentiere. Mit Blick auf das Unternehmensportfolio lässt sich allerdings sagen, dass die neue Bildmarke, eine dreifarbige Kombination aus Flagge und Flamme, die jetzige Unternehmensstruktur nur bedingt widerspiegelt. » weiterlesen
McDonald’s wirbt mit Schweizerkreuz und setzt dabei auf Nachhaltigkeit

Wenn selbst Pommes Frites mit Hilfe des Schweizerkreuzes beworben werden – und damit befinden sie sich zunächst einmal in Gesellschaft mit Marken wie Tissot oder Victorinox –, dann darf einmal in Frage gestellt werden, ob die inflationäre Verwendung dieses Markenzeichens der Symbolkraft des Schweizerkreuzes sonderlich zuträglich ist.
Ob Bern, Zürich oder nun McDonald’s – allzu gerne wird das nationale Symbol der Schweiz zu Werbezwecken eingesetzt, um etwa eine Marke emotional aufzuladen und um vorzugeben, die auf diese Art präsentierte Marke stünde für besondere Qualität. War das Schweizerkreuz ursprünglich im Spätmittelalter eine Art „besondere Auszeichnung“, mit der sich Städte zum Beispiel im Wappen und in Fahnen schmücken durften, droht es heutzutage im Rauschen der Werbebotschaften unterzugehen. Je öfter es von Unternehmen und Marken genutzt wird, desto geringer ist der Auszeichnungscharakter. Droht dem Schweizerkreuz eine Herabstufung vom Gütesiegel zum Allerweltszeichen? » weiterlesen
A Love Story… In Milk
A Love Story… In Milk from Catsnake on Vimeo.
Das Thema Nachhaltigkeit verpackt in eine Liebesgeschichte. Wunderwunderschön…
kurz gesagt (25)
- Handelsblatt.com hat kürzlich relauncht. Der letzte Relaunch fand im November 2009 statt. Von einer „Runderneuerung“, wie es im begleitenden Artikel heißt, kann nicht die Rede sein. Die Gesamtanmutung bleibt die gleiche. Auffälligste optische Veränderung ist die neue Gesamtbreite von nun 960 Pixeln statt zuvor 810. An verschiedenen Stellen wurde die Navigationsstruktur verändert. Neu hinzugekommen ist etwa das Video-News-Format „Handelsblatt in 99 Sekunden“. Gabor Steingart, der dem Handelsblatt seit letztem Jahr als Nachfolger von Bernd Ziesemer als Chefredakteur vorsteht sagt über Handelsblatt.com: „Aktueller als Handelsblatt Online ist kein anderes deutschsprachiges Angebot“. So sah Handelsblatt.com bislang aus.
- Lidl hat seinem Shop einen Relaunch verpasst. Das neue Interface ist etwas heller, aber nach wie vor arg verschachtelt. Die Systemschriften wurden von Verdana und Trebuchet auf Arial und Lucida Sans umgestellt. Da Lidl-Reisen.de (und viele andere Lidl-Portale) derzeit noch im alten Aufbau erscheint, lässt sich schön zwischen vorher und nachher vergleichen. Als Archiv hier noch ein Screenshot des Vorgängers.
- Das PM-Magazin hat ebenfalls relauncht und zwar umfassend. Hier ist der Begriff „Runderneuerung“ angebracht. Der Auftritt ist nicht wieder zu erkennen. Neue Farben (grau statt rot/blau), neue Navi (horizontal statt vertikal) und eine veränderte Ausrichtung im Browser (zentriert statt linksbündig) verleihen der Webausgabe des Wissenschafts-Magazins einen völlig neuen Look. Offenbar gefällts den meisten Stammlesern, wie sich anhand der „Gefällt mir!”-Bekundung auf Facebook ablesen lässt. Als CMS kommt nun Drupal zum Einsatz.
- BMW führt mit BMW i eine neue Submarke im Bereich der Elektromobilität ein. Derzeit bekommt der Besucher noch wenig Konkretes vermittelt (Fakten, Preise, Zeitpläne, etc.) dafür aber jede Menge Visionäres. Immerhin steht das neue i-Logo.
Kommunikation in Zeiten des Mitmachwebs
Unternehmen stehen vor einer riesigen Herausforderung. Nicht nur die Folgen der Wirtschaftskrise beschäftigen sie, sondern sie fragen sich auch: „Was zum Himmel machen wir mit diesen sozialen Netzwerken und was es da sonst noch so alles gibt?“ Inspiriert durch den Besuch des Marken-Workshops bei Mercedes möchte ich einmal das Thema Kommunikation etwas näher beleuchten. Ich bin kein PR-Profi. Der Denkanstoß erfolgt aus der Perspektive als Blogger und Designer, so wie ich es aus dem Alltag heraus erlebe. Was ist heutzutage eigentlich gute Kommunikation?
Unbekanntes Land betreten
Fast schon bedeutender als die Frage, warum Mercedes Blogger zu sich einlädt, ist aus meiner Sicht der Umstand, dass der Automobilhersteller genau diesen Schritt gewagt hat. “Gewagt” schreibe ich deshalb, weil der Schritt ja durchaus als ergebnisoffen betrachtete werden kann. Die Intention seitens des Unternehmens ist klar, zumindest in Teilen. Die Marke möge in Regionen getragen werden, die in ganz vielen Branchen immer noch als „Terra incognita“, als unbekanntes Land gilt. Neue Wege gehen, heißt bewährte und sichere Pfade verlassen, und das bereitet vielen Unternehmen Kopfschmerzen. Der Wunsch nach Sicherheit ist enorm und hemmt einen offenen Austausch, mit gestandenen Journalisten und schon gar mit quer denkenden Bloggern, die manchmal über alles mögliche berichten, nur nicht über das vermeintlich Beabsichtigte.
Dennoch erkennt man eine gewisse Aufbruchstimmung. Hierzulande öffnen sich immer mehr Unternehmen dem Dialog mit dem Konsumenten. Blogger, können oder sollen dabei als Vermittler fungieren, so sind sie eine Art Seismometer. Vor zwei Jahren spürte man die Bereitschaft neue Kommunikationswege einzuschlagen bei General Motors und der Marke Opel. Und auch das Handelsblatt lud im letzten Herbst Blogger zu sich ins Haus, um den Markenrelaunch vorzustellen und ihn zu diskutieren. Wer heutzutage die digitalen Medienkanäle bespielen möchte, muss wissen, wie die Menschen, die sich in Blogs und auf Facebook tummeln oder sich per Twitter auf den neusten Stand bringen, ticken. Da hilft es, wenn man gute Beobachter und Zuhörer in den eigenen Reihen hat; wenn schon nicht in-house dann aber im Dienste der Agentur des Vertrauens. Firmen, die die Social Media-Klaviatur ganz selbstverständlich spielen sind noch rar.
Greenwashing – zeitgemäß schönfärben

Grün ist die Zukunft, jedenfalls suggeriert dies nicht nur das kürzlich vollzogene Redesign bei McDonald’s, das für viel Diskussionsstoff gesorgt hat, und zwar deshalb, weil Viele dem Burger-Hersteller Etikettenschwindel vorwerfen. Der Trend, hin zu einem grünen Erscheinungsbild ist allenthalben spürbar. Im Fall der Fastfood-Kette ist es der Wunsch, die Produkte leichter, frischer und kalorienärmer zu positionieren. Die Werbewelt platz in dieser Hinsicht aus allen Nähten. Botschaften wie „gesunder Genuss“, „figurbewusste Ernährung“ oder „fettreduzierte Rezeptur“ buhlen um Aufmerksamkeit. Selbst Coca-Cola lief zur Fußball-EM 2008 in grün auf und machte auf diese Weise deutlich: Grün ist heißer denn je. » weiterlesen
Linktipp am Sonntag – Grüner Designblog
Unter dem Motto “GO GREEN OR DIE” dokumentieren Jan und Manuel, zwei diplomierte Grafik-Designer aus München, alles Grüne, das einem täglich auf den Straßen und im Web begegnet. Nachhaltigkeit liegt den beiden am Herzen. Wenn es Euch auch so geht, dann habt Ihr die Möglichkeit Eure Semester- und Diplomarbeiten rund um die Themen Ökologie und soziale Gerechtigkeit in der neu geschaffenen Rubrik SEEDS vorzustellen.
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