7 Kommentare zu “Siemens hat ein neues Soundlogo

  1. „Um die akustische Übersetzung des Firmennamens „Siemens“ in das Fünfklang-Motiv möglich zu machen, so die grundliegende Idee, wurde ein wenig getrickst. Bei dem im Video verwendeten Zeigertelegrafen wurde einfach mal die Reihenfolge des Alphabets geändert.“

    Dazu habe ich gefunden:
    „Die Buschstaben E, N und S sind wegen der Buchstabenhäufigkeit doppelt vorhanden.“
    http://sammlung.ient.rwth-aachen.de/de/katalog/elektrische-telegrafie/siemens-zeigertelegraf.html

    Da von SIEMENS ohne ENS nur IM übrig bleibt, ist die Herleitung höchstwahrscheinlich stark zurechtgebogen, aber die Scheibe scheint nicht manipuliert worden zu sein. :)

  2. Ja, etwas viel Tam-tam für ein Soundlogo, dem man unbedigt ein System in der Abfolge geben wollte. Hätte man die Melodie ohne Erklärung vorgestellt, gäbe es – meiner Meinung nach – keinen großen Unterschied. Letztendlich muss es sich einprägsam anhören. Möchte die Melodie auch gar nicht weiter bewerten.

    Optisch fällt mir zumnindest in der Noten-Grafik auf Höhe des zweiten E’s ein Smiley positiv auf. : )

  3. Ich verstehe, dass Klang mittlerweile ein wichtiger Teil der Markenpräsentation ist. Ich verstehe, dass die Entwicklung eines so „einfachen“ Klanglogos eine komplexe Angelegenheit ist. Was ich nicht verstehe: Warum wird die Vorstellung eines Klanglogos mit unsinnigen Marketingerklärungen belastet? Der „Brand Sound“ drückt eine „Markenpersönlichkeit“ aus … Ich finde, das ist einfach Unsinn. Auch die Ableitung des Soundlogos aus der Siemensgeschichte ist fragwürdig. Natürlich kann ich eine beliebige Versuchsanordnung auf die Buchstaben des Unternehmens beziehen, die so entstandene Melodie noch einmal nach Belieben umstellen und das Ganze dann als Herleitung verkaufen. Es sagt aber (ästhetisch) nichts über das eigentliche Ergebnis aus. Warum macht man es dann? Vertrauen die Verantwortlichen der eigentlichen Wirkung und Herleitung des Klanges so wenig, dass sie sich auf Pseudoerklärungen zurückzuziehen?

  4. Mit dieser Melodie assoziiere ich folgende Dinge:

    1. asiatische Musik
    2. Anmutung von extraterristischer Musik

    Kling nett, passt aber nicht zu Siemens.
    Mit Huawei könnte ich mir dieses Soundlogo besser vorstellen.

  5. „Um die akustische Übersetzung des Firmennamens „Siemens“ in das Fünfklang-Motiv möglich zu machen, so die grundliegende Idee, wurde ein wenig getrickst. Bei dem im Video verwendeten Zeigertelegrafen wurde einfach mal die Reihenfolge des Alphabets geändert.“

    Ob die Ableitung aus dem Telegrafen in Noten historisch-handwerklich korrekt ist, kann ich nicht beurteilen. (Die Idee mit dem Smilie ist charmant, wenn es Absicht war.)

    Aber– die Noten/ die Melodie des eigentlichen „Brand Logos“ sind ganz andere (im Film bei Minute 1:00).

    PS: Mir gefällt die Melodie.

  6. Weichespülter Nonsense. So erinnerungswürdig wie ein Warteschleifenjingle und so passend zu Siemens wie afrikanische Baströckchen. Ich hätte mir doch etwas mit mehr Griff gewünscht.

Pingbacks

Kommentar verfassen

Folgende HTML-Elemente können verwendet werden: <b> <i> <img src="meineurl"> <a> <blockquote>