Design Tagebuch

RPR1 mit neuem Logo

RPR1 Logo

Der Radiosender aus Ludwigshafen zeigt sich mit neuem Logo und neuer Website. Magenta ist passé. Aus der Script-Schrift wird eine “schneidige” Typo mit Serifen und doppelter Outline. Auch ein kleiner Verlauf darf nicht fehlen. Der Claim bleibt erhalten und will so gar nicht mit der Wortmarke harmonieren.

abgelegt in Logos, erstellt von Achim Schaffrinna am 28.08.2007 | 08:38
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32 Kommentare zu 'RPR1 mit neuem Logo'

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  1. am 28. August 2007 um 09:00 Uhr

    ich hoffe du hast die bilder vertauscht Oo

    … leider nicht, wie ich lesen muß. aua.

  2. am 28. August 2007 um 09:13 Uhr

    Uaa… Gruselig sieht das aus. Ich dachte zuerst auch, dass die Bildunterschriften vertauscht wurden. War da der Sohn, des Neffen, des Programmleiters für das Redesign des Logos verantwortlich?

  3. am 28. August 2007 um 09:21 Uhr

    wahnsinn! wie schlecht so ein logo werden kann.
    da durft wohl jemand etwas am logo spielen und hat ganz frisch ein paar ebenenstile entdeckt.

  4. am 28. August 2007 um 09:31 Uhr

    Naja, ich muss sagen, sie sind sich ihrem “Stil” treu geblieben. Vorher grausam, nachher grausam. ;) Naja, wer SuperHits im MegaMix spielt, braucht von TypoGrafie kein AhNung zu haben.

  5. am 28. August 2007 um 10:03 Uhr

    Sehr geehrtes RPR1 Team,

    die schlechten 90er haben gerade angerufen, die wollen ihr Logodesign zurück.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Oliver Twardowski

  6. am 28. August 2007 um 10:05 Uhr

    Das hat doch sicher ein Praktikant gemacht, oder? Übel…

  7. am 28. August 2007 um 10:15 Uhr

    Ich weiß gar nicht was ihr alle habt. Der Sprung von den 80ern in die 90er scheint mir geglückt :)

  8. tom
    am 28. August 2007 um 10:57 Uhr

    Mit diesem Slogan ist es unmöglich ein gutes Logo zu entwerfen. :-)

  9. am 28. August 2007 um 10:58 Uhr

    Beim ersten Anblick des neuen (!) Logos fühlte ich mich in meine Jugend zurückversetzt. Wer kennt noch Radio M1, Radio Brenner und Radio C, die aus Südtirol nach Bayern sendeten als Privatrundfunk in den 80ern in Deutschland noch nicht erlaubt war? Da reiht sich das RPR-Logo doch perfekt ein…

  10. martin
    am 28. August 2007 um 11:03 Uhr

    Es hätte auch schlimmer kommen können. Wenn man sich mal die Referenzen in Sachen Logodesign der Agentur ansieht – da ist das RPR1 Logo ironischer Weise noch das “schönste” [...]

  11. am 28. August 2007 um 11:42 Uhr

    martin, wo hast du die Referenzen her?
    Ich kann die Agentur Falkenstein irgendwie nicht finden.
    Allerdings habe ich verdächtigerweise einige Bestattungsinstitute gefunden, die so heissen…
    Vielleicht ist das des Pudels Kern…

  12. Kai
    am 28. August 2007 um 11:44 Uhr

    Iiiieh.

  13. am 28. August 2007 um 11:50 Uhr

    das ist doch gut gemacht. das logo korrespondiert 1A mit der grauenhaftigkeit des sendebetriebs.

  14. Robert
    am 28. August 2007 um 11:56 Uhr

    http://www.hofgut-falkenstein.de/kunden.shtml

  15. tom
    am 28. August 2007 um 12:23 Uhr

    Dabei fällt mir auf, dass die meisten Logos von Radiosendern aussehen, als hätte man den Grafiker mit Gewalt zur Einnahme von psychedelischen Substanzen gezwungen.

  16. am 28. August 2007 um 12:24 Uhr

    Die Logos auf der angegebenen Seite der Agentur sind aber keine Referenzen in Sachen Logoentwicklung, sondern lediglich die Kundenliste.

  17. martin
    am 28. August 2007 um 12:29 Uhr

    doch:
    datego: Logoentwicklung
    Praxis Andrea Voges: Redesign Logo
    ..um gleich mal die schönsten vorweg zu nehmen

  18. am 28. August 2007 um 12:40 Uhr

    Kurz durchgeblättert. Nicht ganz die Hälfte der Kunden haben sich dort auch ein Logo machen lassen. Du hast natürlich recht Martin hinsichtlich der Qualität.

  19. am 28. August 2007 um 12:59 Uhr

    Furchtbar… aber in der Radiolandschaft gibt es wenig gute Beispiele. Da sind ausnahmsweise die öffentlich rechtlichen sogar positiver…mal abgesehen vom neuen BR (http://www.br-online.de/inhalt/wir_ueber_uns/pressestelle/aktuelles/2007/01882/). Ansonsten mag ich gar nicht nach RadioSunshine, FFH und Co. schielen…

    aber das ist wirklich übelst.

  20. am 28. August 2007 um 13:22 Uhr

    Der Schriftzug ist O.K. Aber die Umsetzung nicht.

    a) Warum benutzt ein Grafiker heutzutage Photoshop-Filter auf einem Logo um Räumlichkeit zu erzeugen? Das ist altbacken und hinzugs einer gescheiten Repro vollkommener Quatsch. Da ist das alte Logo weitaus besser. Und weiter.

    b) Die Buchstaben sind nicht optimal gezeichnet. Die Senkrechten sind nicht 100% parallel, sie „wackeln“, die Spationierung paßt nicht, der Binnenraum des P muß größer sein, als das vom R, der Abschwung des R läuft nicht optimal in den Fuß hinein. Die runden Serifen geben dem Wort überhaupt keine Kontur. Eher wie rundgelutscht.

    c) Die Farben beißen sich. Besonders der rote Punkt; der drückt von rechts in die 1 hinein. Es wirkt so, als ob die 1 eingedrückt wird, zumal sich die Leuchtkraft der beiden Farben addiert und somit supergrell auf mich wirkt.

    d) Zur anvisierten Zielgruppe paßt es wohl, denn Kunzi und Kati bzw. zungenrausstreckende Blondinen auf der Webseite sprechen für mich eine eigene Sprache. Da kann mit dem SWR nicht mithalten (wollen)

    e) Das alte Signet war klar und deutlich zu lesen, aber farbtechnisch nicht perfekt, da sich Magenta und Blau ebenso beißen und auf S/W gebracht (Fax) die 1 verschwindet oder eingraut.

    Was man machen sollte: Outlines weg, Buchstaben sauber zeichnen, den Punkt weg – es heißt ja nicht RPR Erstens sondern RPR1, das rot etwas dunkler und „SuperHits im MegaMix“ korrekt schreiben (Superhits im Megamix“ oder “SUPERHITS IM … “ und dann ist es gut.

  21. permesso
    am 28. August 2007 um 13:37 Uhr

    Ich kann Fred nur in allem zustimmen.
    Bis auf die Farben. Es stimmt zwar, dass Blau und Magenta nicht gerade ideal sind, bisher wurde die Farbkombination aber immer nur dann verwendet, wenn man die mangelnde Lesbarkeit durch schiere Größe wettmachen konnte (so wie bei der “1″). Aber exakt diese Farben haben das CD von RPR1 ausgemacht, man sah es allerorten im Südwesten Deutschlands und immer war die Zuordnung klar. Kurz: Die Farben waren durchgesetzt.

    Was jetzt auftaucht ist nicht nur handwerklich schlecht gemacht, es ist auch im höchsten Maße austauschbar.

  22. Stefan
    am 28. August 2007 um 14:44 Uhr

    die schlechten 90er haben gerade angerufen, die wollen ihr Logodesign zurück.

    … und ließen außerdem ausrichten, sie wären jetzt wieder da. :-P

  23. Michel
    am 28. August 2007 um 14:58 Uhr

    den Punkt weg – es heißt ja nicht RPR Erstens sondern RPR1

    Da ist wohl der Punkt im Logo eine Zeile zu hoch geklettert ;)

    Das alte sieht besser aus.

  24. Christian
    am 28. August 2007 um 15:28 Uhr

    So richtig schlimm kommt der Punkt dann in der Pressemitteilung (original von der Startseite), da man beständig ein Satzende vermutet:
    “60.000 Menschen sind begeistert: RPR1. Geschäftsführer Christian Mager enthüllt (zusammen mit Ministerpräsident Kurt Beck und den RPR1. Morningshow Moderatoren Kunze&Kati) das neue RPR1. Logo auf dem RPR1. Rheinland-Pfalz Open Air in Mainz”

    Da wollte der Online-Redakteur wohl außerdem noch ein bisschen die Suchmaschine füttern. Oder war’s wieder der Sohn des Neffen des Programmleiters am Werk?

  25. Kai
    am 28. August 2007 um 20:42 Uhr

    2x igitt

  26. am 28. August 2007 um 22:26 Uhr

    “Design ist keine bloße schöne Hülle. Einzigartigkeit muss durch entsprechende Gestaltung zum Ausdruck gebracht werden.”

    Einzigartig sind die meisten Sachen zwar nicht, aber zumindest sehr – äh – besonders :)

  27. am 28. August 2007 um 22:36 Uhr

    Ich weigere mich ganz einfach, das zu glauben was ich hier sehe.

  28. Andy
    am 29. August 2007 um 01:29 Uhr

    Halb so schlimm, denn wenn man Radio hört, kann man ja zum Glück das Logo des Senders net hören/sehen.

  29. am 29. August 2007 um 02:21 Uhr

    Es erinnert mich irgendwie an Logos von amerikanischen Railroadbetreibern der 60er, 70er.. Wirklich nur schrecklich.

  30. am 30. August 2007 um 22:05 Uhr

    oh mann ist das mies. da haben die wohl nen praktikanten drangelassen der die photoshop ebenenfilter entdeckt hat … oder kann corel draw das auch ;-)

  31. Patrik
    am 31. August 2007 um 03:03 Uhr

    Ich kontere mit Gimp.
    Ich kann von mir behaupten, PS einigermaßen zu kennen, aber mit Gimp bin ich hilflos überfordert.

  32. Arno
    am 13. Februar 2009 um 14:12 Uhr

    Grausam.


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