Knesset Logowettbewerb

Ein Logo für die Knesset

Knesset Logowettbewerb

Die Knesset, das Parlament des Staates Israel, soll ein neues Logo bekommen. Laut Ausschreibung soll das neue Logo die Einzigartigkeit des Parlamentes unterstreichen sowie die Bedeutung, die die Knesset in Israel hat, zum Ausdruck bringen. Aus diesem Grund wurde ein Wettbewerb initiiert, bei dem Designstudenten aufgerufen wurden, entsprechende Entwürfe einzureichen. Auch im dt kann abgestimmt werden, inoffiziell.

Knesset Logoentwürfe

Mittlerweile geht der Wettbewerb in die vierte Phase. In einer öffentlichen Abstimmung wird nun aus fünf Finalisten der Gewinner ermittelt. Dieser erhält umgerechnet 2.100 Euro, der Zweitplazierte rund 1.000 Euro, der Drittplazierte 800 Euro und zwei weitere Teilnehmer bekommen jeweils 500 Euro. Koordiniert wird der Wettbewerb vom Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Knesset.

Und natürlich darf die inoffizielle Abstimmung hier im dt nicht fehlen.

Welches Logo sollte das Rennen machen?

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18 Kommentare zu “Ein Logo für die Knesset

  1. Ich finde es nicht einfach, die Logos als „Benutzer des lateinischen Alphatebes“ einzuschätzen. Vielleicht mag Nr. 2 für mich total abstrakt aussehen und ich werde darin sicher fremde Buchstaben entdecken…aber ein Landsmann entdeckt darin ein ganzes Wort in einer bestimmten Schriftart, was wieder eine ganz andere Wirkung hat.

  2. Der Schreibfehler in Entwurf 4 zeigt deutlich wie sehr –
    oder besser gesagt wie wenig – sich hier offensichtlich
    mit dem „Auftraggeber“ beschäftigt wurde.

    Am optisch angenehmsten erscheint mir noch Variante 5,
    welche auch die einzige ist, bei der ich auf den ersten Blick
    auf ein Parlament schließen kann. Allerdings ist dieser
    Entwurf auch äußerst kleinteilig und unruhig.

    Insgesamt fehlt auch mir die sechste Abstimmungsoption
    „keines“.

    Schade.

  3. es ist mir immer noch schleierhaft, dass angesichts sehr flexibler Rüstungs-Etats kein Budget eingeräumt wird für die fundierte visuelle Repräsentation des Parlaments. Es tut mir immer wieder etwas weh, dass Designleistungen als Dekoration eingekauft wird, aber als Ikone funktionieren soll.
    Designer sind nicht gut beraten, bei dieser spekulativen Arbeit mit zu machen. Sie können maximal Dekoration liefern, kein Design. Eine Abstimmung über Dekoration ist damit leider ebenfalls nur – Dekoration. Ich wünschte, die Berufsverbände in Israel (und in Deutschland) hätten das Gewicht, um den Einkäufern in den Ministerien die Tragweite solcher Kindereien vermitteln zu können.

  4. Das ist kein Schreibfehler, „Kneset“ ist genauso richtig wie „Knesset“. Für die Transliteration der hebräischen Sprache gibt es keine richtige oder falsche Schreibweise. Es wird schlicht relativ grob so mit lateinischen Buchstaben wiedergegeben, sodass es ungefähr gleich klingt. Das führt dazu, dass eben manchmal ein Bindestrich mehr oder weniger da ist, ebenso mit Buchstaben. Das äußert sich in Israel sogar auf Straßenschildern – der gleiche Ort wird innerhalb verschiedener Städte (teilweise Straßen) anders geschrieben.

  5. Sehr schwierig. Zum einen verstehe ich die texte nur halb, zum anderen bin ich aus einem völlig anderen Kulturkreis. Die 4 ist hübsch anzusehen, aber als Logo ist es für mich zu schwer in andere Materialen zu transformieren. am klarsten erfüllt für mich die 2 Logo-Ansprüche/Anforderungen – es kann in vielerlei Material reproduziert werden, zudem ergibt sich aus fast nur Schriftzeichen ein Bild …

    Dennoch einmal mehr: BITTE FAIRE WETTBEWERBE – ZU FAIREN PREISEN!

  6. Ich finde in der 2 steckt noch am meisten Potenzial. Ich kann leider kein Hebräisch, könnte mir dieses Positiv-Negativ-Spiel mit lateinischen Buchstaben ganz gut vorstellen. So richtig neu ist das allerdings auch nicht …

  7. Das Logo 4 spricht mich an wegen
    – seiner Leichtigkeit, dem Farbenspiel, der Transparenz
    – einer für Geborgenheit stehenden Form
    – Assoziation mit der Menorah – wenn auch nur mit 6 Leuchtern
    – der Dreisprachigkeit
    – der Assoziation mit einem Flussbett, der Kostbarkeit des Wassers – in der Region!
    – der äußeren Bogenhälften, die für männlich & weiblich stehen könnten…

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