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Yasashi vollzieht Rebranding, und stellt auf nachhaltigere Verpackung um

Yasashi Rebranding Visual, Quelle: Yasashi/Ostfriesische Tee Gesellschaft
Yasashi Rebranding Visual, Quelle: Yasashi/Ostfriesische Tee Gesellschaft

Die Bioteemarke Yasashi, im Juli 2020 vom Unternehmen Ostfriesische Tee Gesellschaft (OTG) in den Handel eingeführt, vollzieht erstmals ein Rebranding. Während das Markenlogo lediglich dezent angepasst wurde, erhält die Verpackung eine gänzlich neue Form. Die Umstellung auf eine quadratische Schachtel führt zu einem bemerkenswerten Effekt.

Mit den Marken Meßmer, Milford, Onno Behrends und Yasashi ist die Ostfriesische Tee Gesellschaft, 1907 gegründet, deutschlandweit und in vielen Ländern in Supermärkten präsent. Unter der Marke Yasashi (jap. „einfach“ / „gut sein“) bietet OTG seit 2020 Früchte- und Kräutertees in Bio-Qualität an, mit der insbesondere jüngere, umwelt-/verantwortungsbewusste Konsumenten als Zielgruppe angesprochen werden sollen.

Erstmals seit dem Markenlaunch vor dreieinhalb Jahren wurde das Markendesign von Yasashi modifiziert. Dabei beschreibt die Umstellung von einer aus FSC-zertifiziertem Frischfaserkarton bestehenden Dosenverpackung hin zu einer quadratischen Papp-Faltschachtel einen für die Marke bedeutsamen Wechsel. Wie es auf der Website unter yasashi.de heißt, sei den Verantwortlichen der Abschied von den runden Dosen nicht leicht gefallen. Wohl auch deshalb, da diese ein Differenzierungsmerkmal darstellen.

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Sehr Strong! Echt ein sehr schlauer, guter und nachhaltiger Move dieser Brand. Die gesparten kosten an den Verbraucher weitergeben macht dieses Produkt zu einem wirklichen Einzelgänger im Regal. Design bleibt klassisch gut und baut auf die klassischen Optionen. I like!

  2. Die alten Verpackungen waren ohne Zweifel schöner. Dass man als Bio-Hersteller auf unnötigen Schnickschnack aus biologischen Gründen verzichtet, ist verständlich. Will man es aber noch besser machen, sollte bei Produkten mit mehreren Portionen auch auf deren Einzelverpackungen verzichtet werden. Denn wie schon Otto uns lehrte: “Altpapier, Altmetall und Altschnur sind auch Mehrkomponentenabfälle.” :-) In diesem Sinne wäre der “lose Tee” für die Zubereitung mit einem Tee-Ei oder Sieb die wirklich biologische Herangehensweise. Aber auf etwas Luxus wollen wohl auch die Umweltschützer nicht verzichten.

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