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Neues Logo für GEZ

GEZ Logo

GEZ Logo

Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten startet eine Image-Offensive, die bereits für viel Diskussionsstoff sorgt, sowohl im hauseigenen Forum, als auch in den Medien. Weniger über das veränderte Design wird diskutiert – das kann nun an dieser Stelle geschehen – sondern es dreht sich mediumübergreifend wieder einmal um die Frage: Gebührenverschwendung oder Grundlage für Qualitätsfernsehen?

Die Optik und die gesamte Kommunikation scheinen auf einer Art Kuschelkurs mit dem Gebührenzahler und vor allem dem GEZ-Verweigerer zu gehen. Das Erscheinungsbild kommt weniger hart, weniger kantig daher. Das Logo wurde in einer abgerundeten Type neu gesetzt. Auch der Grünton ist etwas wärmer, freundlicher. Das neue Logo wirkt somit sympathisch, jünger und frischer.

GEZ Logo

Während bislang Drohgebärden und das Appellieren an das schlechte Gewissen im Mittelpunkt der Ansprache standen, setzt man offenbar nun auf den Dialog. Die frisch aufgesetzten GEZ-Blogs, in denen zahlreiche Mitarbeiter von und über ihren Arbeitsalltag schreiben, sind Ausdruck einer neuen Strategie, die offenbar vor allem junge Menschen in den Mittelpunkt der Bemühungen stellt.

Mit der bisherigen, kompromisslos kantigen Wortmarke müsste die Charmeoffensive einen schweren Klotz mitschleppen. So folgt auf die Outline-Variante eine abgerundete, weichere Schrift. „Überzeugen statt drohen“ lautet offenbar nun die Devise. Auf die sanfte Tour möchte man bei jungen Fernseh- und Radionutzern punkten. Apropos: Der Punkt hinter der Wortmarke fällt eine wichtige Aufgabe zu; er signalisiert Durchsetzungswille. Ohne wenn und aber sind auch weiterhin Gebühren fällig. Punkt und aus!

Vielen Dank an die zahlreichen E-Mails zur Umstellung!

Dieser Beitrag hat 63 Kommentare

  1. Schicke Typo, allerdings ist das “Z” doch sehr gewöhnungsbedürftig.

    Wirkt für mich dennoch eher wie das Logo eines Biobauern-Verbandes, aber die GEZ will mit dieser Gestaltung ja freundlicher und fröhlicher wirken. Bezweifle dennoch, dass sie dadurch an den Haustüren deutscher Haushalte willkommener sind.

    Der Spiegel hat hierzu auch einen sehr ironischen Artikel veröffentlicht. Absolut lesenswert.

    Zitat: “Es war hart, auf die ” uns so gewohnten, typischen Buchstaben” zu verzichten. Aber das neue Logo (es besteht aus denselben Buchstaben) ist einfach “runder, stimmiger, freundlicher” (schreibt die GEZ)”

    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,675472,00.html

  2. ich kann mich benjaminledig nur anschließen, auch wenn die GEZ auf Kuschelkurs gehen will, wirkt das Ganze für mich auch mehr nach einer Biomarke als eine Gebührenzentrale..

    Der Webauftritt wirkt auf mich recht stimmig, wobei mich (bei hoher Auflösung) die Linien im Hintergrund ein wenig stören.

    Alles in allem finde ich den Ansatz des Weichspülens und nicht drohen sondern Dialog führen gut, aber mir ist das alles zu gezwungen weichgespült, und was der Punkt sagen soll weiß ich jetzt auch nicht wirklich..

  3. Ganz nett. Aber kein großer Wurf. Das alte Logo hatte schon etwas sehr bedrohliches und war doch stark in die Jahre gekommen. Allerdings sieht das neue Logo doch ein wenig nach Anfange des 21. Jahrhunderts aus. Zudem finde ich das Z auch ein wenig sonderlich; die Verengungen an den Übergängen fallen negativ auf…

    Auch verstehe ich nicht, was dieser Punkt für eine Bedeutung haben soll. Klar, man will einen Punkt setzen und der Gebührenforderung Ausdruck verleihen. Aber ein Punkt? Das ist doch irgendwie schon tausend mal genutzt worden…

    Ich selbst bin ein Beführworter der Fernseh- und Rundfunkgebühren. Ich finde ein unabhängiges, durch die Bürger finanziertes Fernsehn enorm wichtig. Über die Inhalte von ARD und ZDF lässt sich sicherlich streiten (Muss ein Musikantenstadl oder die Sportschau von den GEZ-Gebühren gezahl werden?), aber dennoch zahle ich meine GEZ Gebühren gerne und bereitwillig. Das wird das neue Logo nicht ändern. Punkt!

  4. GEZ goes Öko. Das stiftet Verwirrung und macht das ganze nicht sympathischer – auch Sammy mit Haschkeks hilft da nicht mehr. GEZ-Kuschelkurs fühlt sich unehrlich an.

  5. Das einzige, wofür die GEZ noch Geld ausgeben sollte, ist für die eigene Auflösungen, für Abfindung und für die Räumung Ihrer Büros. Ein nur sich selbst organisierender Apparat, der mit unwirklichen Methoden versucht, Menschen unter Druck zu setzen.
    Alleine der Versuch mit einem neuen Logo, Vertrauen zurückzugewinnen, ist eher niedlich. Denn das Image, das dieser Verein hat, wird dadurch eher verschlechtert. Warum wird jetzt “mit unseren Geldern auch noch ein neues Logo erstellt”, welches nur verschleiern soll, was wirklich passiert. Das neue mag vielleicht das bessere sein, aber das alte Logo hatte einen klaren Vorteil:
    Es war wenigstens EHRLICH! Hart und unnachgiebig!

  6. Es gibt in Deutschland 3 Vereine, die keine braucht: GEZ, KSK und GEMA.

    Und ja: Der GEZ Blog ist ein voller Fake. Das ist doch auch offenkundig.

  7. Da war das alte Logo einprägsamer wenn auch nicht grade freundlich. Aber das hatte auch mit der Werbung der GEZ zu tun, dass es mit nicht gerade positiven Gedanken verbunden war.
    Das neue Logo wirkt in meinen Augen nicht kompakt – der Punkt scheint mir zu weit weg zu sein. Ein wenig drängt sich mir der Anschein auf, dass man einfach irgend eine Schrift genommen hat und die drei Buchstaben eingetippt hat. Ohne Bezug zum Amt dahinter.
    Es wirkt einfallslost und beliebig.
    Grün scheint gerade eine Modefarbe zu sein …

    Der Punkt am Ende finde ich eine gute Idee (Durchsetzungswille, etc).

    Fazit: ich als Gebürenzahler hätte mir lieber eine andere Verwendung des Geldes gewünscht.

  8. Zum Design:

    Die Wortmarke ist okay. Nicht wirklich besonders. Da könnte also im Prinzip jede Buchstabenkombination stehen. Die Einschnitte im Z können daraus resultieren, dass eventuell eine Schrift benutzt wurde, die für eine kleine Darstellung (im Print) optimiert ist. Diese sollte dann aber idealerweise nicht gross abgebildet werden. Siehe auch: https://www.typemanufactur.com/de/fonts/polo/designinfo.html

    @Matthias:

    >Ich selbst bin ein Beführworter der Fernseh- und Rundfunkgebühren.
    >Ich finde ein unabhängiges, durch die Bürger finanziertes Fernsehn enorm wichtig.

    Wenn es denn dann unabhängig wäre … vgl. https://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31835/1.html
    Und wenn es nicht ausufern würde, siehe Spartenkanäle, Internetangebote und immens viele Radiosender. Wobei ich persönlich ja für eine Haushalts-Pauschale wäre, dann müsste generell alle zahlen und dieses ewige Hickhack wäre zu Ende.

  9. Die ‘grüne Welle’ rollt weiter! … Wobei ich die Neugestaltung bis auf das bereits mehrfach erwähnt ‘Z’ doch gelungen finde. Ob man der GEZ den Imagewechsel abkauft oder sich deshalb an der Haltung einiger ‘Kunden’ etwas ändern wird darf bezweifelt werden.

    Vor allem was machen nun die Gebühreneinzugsfachangestellten, die ja bisher doch den ein oder andern sehr direkten Trick nutzen wollten um entsprechende Prüfungen durchzuführen?

  10. Das neue Logo sieht frischer und freundlicher aus als das alte (und Redesign und Neuausrichtung des Images war ein längst überfälliger Schritt, wenn eine Abschaffung der Zentrale schon nicht möglich ist).

    Dennoch kann auch ich mich der “Bio-Assoziation” nicht verwehren. Möglicherweise war diese ja auch gewollt? Für Bio-Produkte zahlt man ja auch gern mehr, der höheren Qualität willen.

    Gruß, Felix

  11. Image kommuniziert man nicht nur mit Kommunikationsdesign, sondern auch mit Taten. Und gerade in dem Bereich kann man bei der GEZ nur den Kopf schütteln, daß fängt keine PR und kein Kommunikationsdesign der Welt mehr auf. Dafür ist die Wahrnehmung der öffentlich rechtlichen doch mittlerweile zu sehr in Mitleidenschaft gezogen, die sich stets bedienen, ständig neue Nebenkriegsschauplätze eröffnen und dafür prompt noch mehr Geld wollen – bei sinkender Qualität des produzierten. Oft genug ist zwischen ARD/ZDF kaum noch ein inhaltlicher Unterschied zu den Privaten zu bemerken. Lediglich kleine Lichter wie Phoenix, Arte, ZDF Doku (das jetzt leider ZDF Neo heisst und rapide im Sinkflug ist!) sowie ZDF Info rechtfertigen diesen ganzen GEZ-Apparat überhaupt noch.

  12. Wieder Gebühren verschwendet.

    Die GEZ als kantige, unbequeme Schnüffelorganisation (wenn auch für einen guten Zweck) ist im alten Logo besser repräsentiert als im neuen, dass irgendwie auch eine Biomarke, den oliven Punkt oder eine Bundeswehrspezialeinhait stehen könnte.

  13. Ich schaue zu wenig fern, um detaillierter differenzieren zu können. Auch kann ich gar nicht auf Anhieb sagen, welche Typo es ist – aber irgendwie empfinde ich hier mal wieder so ein 80er-Jahre Retrofeeling. Das Logo erinnert mich an die immer wieder vom ZDF recyclete, rundliche Schrift. https://tinyurl.com/yctoqz3

    Wirkt auf mich zu unauffällig, geradezu öde. Ein Punkt holt hier auch nicht gerade viel Eigenständigkeit heraus. Zumal sich das Vorhaben mit dem Punkt wohl nur mit Erklärungen auflösen lässt. Gute Logos erklären sich von selbst. Aber vielleicht werden da TV-Spots (hoho!) aushelfen: “GEZ, jetzt zahlen!” (Punkt wird eingeblendet) “Und Punkt.” Wie auch immer …

  14. die können von mir aus ihr logo mit zuckerguß überschütten und glücksbärchis drumherum tanzen lassen, aber das ändert alles nichts daran das dieser verein einfach unsympathisch und absolut überflüssig ist. und wenn man mal ard und zdf gesehen hat, gerade die nachrichten, dann sollte man sich wirklich die frage stellen, was unter unabhängig zu verstehen ist.

  15. Ich habe nun spontan an eine Krankenkasse gedacht.

    Das schlimme an der GEZ ist, das diese Abkürzung dermaßen negativ behaftet ist, das jegliches ReDesign es nicht besser machen kann und so etwas habe ich noch nicht erlebt.

    Zumindest kenne ich niemanden in meinen Umfeld der ohne Vorbehalt etwas positives zur GEZ sagt, GEZ ist zu schwammig, mit oder ohne schönen Design, eine ganz spezielles Phänomen halt.

  16. @Stefan Schuh

    Über die richtige Methode, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu finanzieren, und damit über die GEZ, kann man sicher streiten.

    Aber KSK und Gema sind überflüssig? Hast du da nicht noch VG Wort, VG Bild-Kunst, GVL und die Berufsgenossenschaften vergessen?

    Kosten nur Geld und bringen dir nix? Denk halt mal drüber nach.

    Entschuldige, dt, für diesen wenig konstruktiven Beitrag, der nichts mit dem neuen GEZ-Logo zu tun hat.

  17. Die neue Wortmarke verwässert m.M.n. ganz deutlich die »Marke« GEZ. Bei der alten Wortmarke war klar: Das ist die Gebühreneinzugszentrale. Wenn nun wieder ein Brief von der GEZ im Kasten liegt, mit dem neuen Logo, muss man zwei, drei mal hingucken, von wem der Brief ist und vielleicht noch irgendwo die Aufschlüsselung (»Gebühreneinzugszentrale«) suchen. Denn so ist es wirkt die Wortmarke leider wirklich wie Versicherung XY oder Bank YZ.

    Sicherlich: Das Redesign ist gut gemeint und möchte einen neuen, offenen Weg der Kommunikation symbolisieren. Aber die Wiedererkennung und Prägnanz ist, meiner Ansicht nach, kaum gegeben.

  18. Grün, grün, grün sin dalle meine Farben. Grün, grün, grün ist alles was ich hab. Darum …

    Sieht schon sehr “soft” aus das Ding, verschleiert auch ganz geschickt was es wirklich ist:
    Eine Gebührenverschwendungszentrale. Das alte Logo passte ganz gut zu den “in den mülltonnenschnüffelnden Mitarbeitern.”

    Meine Meinung: Geldverschwendung! Der Ansatz mit dem Bildungsauftrag ist schon gerechtfertigt. Aber in keinster Weise die Ausgaben wie das hier schon beworbene neue heute-Studio und solche Logoentwicklungen.

  19. @Zwölfuhrmittags
    Kann Dir nur zustimmen. Dank Dir für den Beitrag. Ich habe ebenfalls bei Stefan Schuhs Kommentar die Stirn gerunzelt. Ich glaube, man sollte die drei “Vereine” nicht in einen Pott werfen.
    @ Stefan Schuh
    Was macht Dich (und Cariola) so sicher, die GEZ-Blogs (eigentlich ist es ja nur EINER mit mehreren Autoren) seien ein Fake?

  20. Ein bisschen Öko-Charme für das Logo. Die Bio-GEZ – jetzt ganz lieb.
    Es ist halt ein grünes Logo mehr (Punkt). Das schlimme ist doch, was wohl jedem klar ist, dieser Image-Wandel bei der GEZ funktioniert nicht – auch nicht mit ganz viel Weichspüler, einem gefakten Forum und einem ökologisch korrekten Logo. Einen solchen Wandel wird wohl kein Design leisten können. Und wenn schon unnütz Geld ausgegeben wird, dann doch zum Forum noch gleich einen Spot obendrauf. Der triffts aber: Erst ein Schlag ins Gesicht und dann auf Kuschelkurs… ach und hintendran noch einen Punkt.

    Ausführende Agentur war übrigens die Agentur Media Consulta.

    Netter Artikel dazu auch von Daniel Große (freier Journalist aus Leipzig)
    https://www.danielgrosse.com/blog/2010/02/02/die-gez-und-der-supergau-im-internet/

  21. @Achim: Obwohl die Beiträge (angeblich) von 3 unterschiedlichen Bloggern (allesamt Frauen) geschrieben wurden, ist bei allen 3 Einträgen, ein gleicher Stil zu erkennen. Außerdem wirken der Text und die Geschichten zu aufgesetzt…

  22. Der Schritt zum Imagewechsel ist richtig, wenngleich nicht schon ein bisschen überfällig. Die Umsetzung ist in jedemfalls Geschmacksfrage, … mir persönlich gefällt sie nicht, da ich ebenfalls der Meinung bin, dass hier Modewerte recycelt werden. Sicher hätte man auch eine zeitlosere, sogleich souveränere aber auch sympatische Lösung finden können. Nunja … Mut zum Einhaltsbrei.

    Die Schweden machen es vor: gleiche Imageabsichten, andere Umsetzung. Kreativ gelöst, ergreifend und sympatisch. Der Steuerzahler wird in den Vordergrund gestellt

    sw:broadcasting-fee

  23. >> Eine Frakturschrift hätte besser zu deren Aufgabenfeld und Methoden gepasst.

    Dem gibt es von meiner Seite aus nichts mehr hinzuzufügen.

  24. Wir diskutierten weiter über Recht und Unrecht im Gebührenrecht. (…) Wir machten uns gemeinsam auf die Suche nach dem Kühlschrank und unterhielten uns noch eine Weile. Es wurde noch ein langer Abend…

    Ich selber bin seit fast 4 Jahren hier Mitarbeiterin – und das sehr gerne. (…) Jedes einzelne Teilnehmerkonto ist anders, jeder Teilnehmer unterschiedlich, kein Brief wie der vorherige.
    [Zwei Zitate aus den ersten drei Blog-Postings.]

    Mir gehts wie Cariola, auf mich wirkt das unglaubwürdig und aufgesetzt. Der Schreibstil ist tatsächlich dreimal derselbe und der Alltag der GEZ-Mitarbeiter scheint der absolute Traumjob zu sein. Party und tolle Briefe. Auweh…

    Bis auf die drei Postings in der Kategorie “Arbeitstalltag” ist das Blog – leer.
    Ich finde, bevor man so etwas online gehen lässt, könnte man sich schon die Mühe machen, wenigstens die wenigen Kategorien mit ein paar Proforma-Inhalten zu füllen.

    Das sieht für mich alles sehr nach “heißer Nadel” aus.
    Und die Idee, mal eben noch ein Forum aufzumachen, ist eine echte Schnapsidee.
    Wenn die GEZ wirklich aus ihrer “Ecke” herauskommen will, dann geht das nicht von heut auf morgen mit ein paar schnellen Handgriffen. Das geht in der Regel nach hinten los. In meinen Augen hat sich die GEZ mit dieser Aktion geschadet.

  25. “*** Leider haben Sie mit Teilen Ihres Beitrags gegen den Allgemeinen GEZ-Knigge verstoßen. Teile Ihres Beitrags wurden vom Moderator gelöscht. Der gelöschte Teil wird wieder eingeblendet, wenn Sie eine Gebühr dafür entrichten. ***”

    Sowas oder so etwas ähnliches lese ich in deren Forum bei jedem zweiten Beitrag.

    Ps: Ich finde die Gebühren bis heute Schwachsinn und insbesondere deren Verschwendung ist unglaublich… von daher guter Versuch, aber ich bleibe bei meiner Stellung zur GEZ

  26. was GEZ im allgemeinen angeht: Unter Strich und trotz Verschwendung von Millionen für irgendwelche Scheisse die keiner sehen will, ist das System eingetlich in Ordnung. Lieber GEZ als zB eine Fehrnsehkulur wie in America und anderen Ländern wo es nur noch Private Sender auf dem Niveau von RTL2 usw gibt. ne dann doch lieber GEZ

  27. gez ist da von vorne bis hinten am faken. das ist nicht nur am blog so. sondern erstmal diese warme grünton, nach der biotour (nachhaltigkeit), weiche schrift und wie gesagt blog.
    jemand sehr zuverlässiges an aus der industrie meinte mal das die gez seid einem bestimmten zeitraum keine höheren ausgaben haben, allerdings höhere einnahmen verlangten

  28. Dann nehme ich es zurück. Möchte nicht als Pöbler gelten. KSK, GEZ und GEMA werfe ich nicht in einen Topf.

    Die Methodik der Vereine ist allerdings sehr ähnlich. Ich möchte es erklären:

    Ich bin GEZ Zahler seit jeher. Als ich noch Student war und umzog habe ich mich ordnungsgemäß umgemeldet. An einem Samstag (!) früh wurde ich aus dem Bett geklingelt und eine Frau stand vor der Tür. Sie sagte, sie sei von der GEZ und müsse sehen, ob ich einen Fernseher habe, denn im Haus läge Kabelfernsehen und ich sei nicht angemeldet. Ich habe mich sehr darüber aufgeregt, denn ich war wie gesagt umgemeldet und habe immer GEZ bezahlt.

    Dies ist natürlich eine ganz persönliche Geschichte. Aber seitdem ist die GEZ bei mir durch. Diese Mentalität der GEZ ist einfach durch nichts zu entschuldigen.

    Ich bin auch für ein gebührenfinanziertes Fernsehen und bezahle immer. Dennoch verurteile ich die Methoden der GEZ. Und in ihren alten TV-Spots kamen sie auch immer sehr unsympatisch rüber. Der Generalverdacht, alle seien “Nichtzahler” stört mich enorm.

    In diesen Methoden sind GEMA und KSK vergleichbar.

    Die KSK ist eine staatlich legitmierte Organisation, die einem Geld abnehmen darf (3 bis 4 Prozent), obwohl ich selbst nicht in der KSK bin. Es geht hierbei um ein Agenturnetzwerk und verschiedene Freelancer. Für diese muss ich KSK bezahlen, obwohl weder sie noch ich in der KSK sind. Was sind das für Methoden? Wenn es Sozialabgaben sind, dann muss es bitte auch vom Staat mit verrechnet werden und nicht von einer externen Stelle.

    Zur Gema: Sie schicken Rentner (oder ältere Menschen) in kleine Geschäfte. Diese Menschen schauen herum. Finden sie dort eine Stereoanlage mit CD-Player, dann schauen sie einmal. Oh, der Fahrradladen hat Musik angestellt, aber keine GEMA-Gebühr für die gekaufte CD bezahlt. Schwups wird es teuer.

    Ich weiß, dass ich doof klinge. Allerdings sind alle 3 Geschichten echt. Und deshalb habe ich meine Meinung zu diesen 3 Vereinen.

    Zum Logo selbst: Es ist unspektakulär. Und zu ökologisch. Wie bereits von anderen gesagt.

    Zum Blog: Dass er ein Fake ist, “fühlt” man. Wer viel im Netz ist, spürt das.

  29. @Stefan Schuh:

    >Es geht hierbei um ein Agenturnetzwerk und verschiedene Freelancer.
    >Für diese muss ich KSK bezahlen, obwohl weder sie noch ich in der KSK sind.

    Sie müssten aber in der KSK sein, wenn sie kreative Arbeiten verkaufen.
    Das ist Pflicht. Ob Du in der KSK bist ist dabei vollkommen irrelevant.

  30. Eine kleine Nebensache und wo es doch bei der GEZ immer um Pflichten und Gesetze geht … ist die GEZ von der Impressums-Pflicht entbunden, oder warum kann ich es weder auf der Seite noch auf dem Blog finden?

    Wollte eigentlich auch nur herausfinden wer es verbrochen hat, … danke “L Dee”, aber irgendwie hab ich es wohl übersehen.

  31. Mal zurück zum Logo an sich.
    Hier wurde ja schon das gewöhnungsbedürftige Z erwähnt. Diese kleinen Einschnitte (Inktraps) sind für kleine Schriftarten gedacht, damit ein harmonischer Grauwert entsteht. Aber bei einem Logo, das für gewöhnlich nicht in 8 Punkt gesetzt wird, gehört sowas nicht hin. Achtet auf sowas heute keiner mehr? Würde nie so ein Logo abliefern.

  32. Ich schließe mich den meisten hier an: Ein oberflächliches “whitewashing” – oder hier “greenwashing” – wird die GEZ mangels Glaubwürdigkeit und aufgrund zweifelhafter Methoden nicht sympathischer machen. Dass die ganze Organisation eine Neugestaltung benötigt, will ich hier auch gar nicht zum Thema machen.

    Die marketingtechnische Neuausrichtung (“Natürlich teile ich gerne, auch mal das letzte Bier mit ‘nem Kumpel…”) löst bei mir einen Würgereiz aus ob des Übermaßes an Schleimerei und Verstellung. Bitte um Verzeihung, liebe GEZ, aber für mich fühlt sich das ganz klassisch nach dem berühmten Wolf im Schafspelz an – oder besser gesagt, dem Wolf im Schleimpilz. Ich muss zugeben, dass die frühere Kommunikation trotz vorhandener Härte a) immer noch ehrlicher war und b) manchmal auch einen Schuss Selbstironie beinhaltete.

    Ich finde es hier ganz interessant, und jetzt muss ich einfach mal Äpfel mit Birnen… diese Neuorientierung mit der von McDonald’s zu vergleichen, wobei diese beiden sicher nur symptomatisch für eine ganze Bewegung stehen. Jedoch sind genau diese beiden Organisationen in der Hinsicht interessant, weil hier versucht wird, durch ein grünes/gesünderes/weicheres Auftreten mehr Sympathien zu erlangen. Beide Organisationen gehen dabei von einer recht ungünstigen Ausgangsposition aus, das geprägte Image ist eher konträr zu dem, was erreicht werden soll. Ich habe jedoch den Eindruck, als könnte McDonald’s am Ende eine tatsächliche Transformation erreichen und würde den Schönheitskorrekturen auch Taten folgen lassen. Bei der GEZ krankt es an Grundsätzlichem.

  33. Bei der GEZ ist es unerheblich, ob sie gar kein Logo hat oder das schönste der Welt. Es bleibt ein Hardcore-Verein mit teils zweifelhaften Methoden.

  34. Die Farbe geht mal gar nicht.. Super schlechtes Logo.. passt einfach Null und und was soll nun der Punkt????

    Komischer Verein :D

  35. Welche Agentur hat eigentlich das Logo und den Webauftritt entworfen und wird die FF-Info für die GEZ nun so eine Art Corporatefont wie FF-GEZ oder sowas?

  36. Man sollte meinen die Damen und Herren hätten genug Geld für ein anständiges Design, aber ich würde nun nichtmal sagen “das hat sicher ein Azubi gemacht”, denn das wäre eine glatte Beleidigung für den Jobanfänger…

    Ganz mieses Programm liebe GEZ. Genau wie Eure Mafiosigeldeintreibemethoden.

  37. Beim Podcast von Radio Fritz auf Blue Moon gab es auch eine kurzen Anriss zum Thema GEZ, Ja oder Nein. Ich meine das war zum Thema Medien mit Stefan Niggemeier – Podcast Medien – Bezahlinhalte (unter Vorbehalt ;-)

    // GEZ Ja/Nein?
    Es werden trotz allem eine Menge sehenswerter, teurer und rechercheintensiver Formate von den Öffentlich-Rechtlichen Sendern produziert, z.B. Weltspiegel, WDR Wissen, Quarks & Co, Radio Fritz oder auch 1 Live um nur einige aufzuzählen. Das Schlimme ist aber, dass sich kaum eines dieser Formate für den Sender rechnet. D.h. würde man dem Grundsatz folgen, dass sich das “gute Programm” von alleine durchsetzt läge man wahrscheinlich falsch, da teure Formate voraussichtlich eingestellt würden. Dann wäre eher das Niveau von Galileo auf Pro7 angesagt – eben günstig und schnell produzierte Formate die rein der Unterhaltung dienen und Quote bringen müssen.

    Sendungen wie das Musikantenstadl o.ä. rechnen sich z.B. durchaus, was mir zu denken gibt. Auch Bauer sucht Frau auf RTL hatte bspw. die besten Quoten überhaupt (s. Kress). Die einzige Reaktion wäre eben kein Fernsehen mehr zu schauen, womit der sog. Informationsauftrag nicht mehr erfüllt werden kann. Insofern kann man sagen, dass die Menschen die das Musikantenstadl schauen Formate finanzieren die ich mag und ich dafür deren Formate finanziere – ein gegenseitiger Austausch eben – wenn man sich dem System anschließen mag.

    Die Entscheidung für oder gegen GEZ ist deshalb schwierig. Ich denke eine Kampagne bei der en Detail gezeigt wird wie die Gelder verwendet werden könnte den größten Erfolg bringen. Ich vermute mal, das riesige Summen in sinnlosen Aktionen verpuffen, es handelt sich eben um einen großen Apparat mit vielen Entscheidungsträgern.

    Viele Grüße
    Till

  38. Wozu braucht eine Behörde überhaupt ein Marketing? Auf welchem Markt tritt die GEZ denn auf? Ich habe keinerlei Wahl, ob und wem ich meine Gebühren hinlege – und ob ich diese Gelder gerne abdrücke, hat dem Laden, der das Geld einzieht und verwaltet, einfach Wurscht zu sein – (Punkt)

  39. Weiter oben hat jemand geschrieben:
    “Ich selbst bin ein Beführworter der Fernseh- und Rundfunkgebühren. Ich finde ein unabhängiges, durch die Bürger finanziertes Fernsehen enorm wichtig.”

    Es wäre schön wenn dem so wäre. ARD und ZDF sind nichts anderes als Staatsfernsehen. Das sieht man schön an der Berichterstattung zu politisch brisanten Themen.
    Die ARD zensiert ganz gerne mal:ARD-Zensur
    Propaganda Islam
    Berichterstattung Wahlkampf
    Und schließlich die Absetzung von ZDF-Chefredakteur Brender durch Roland Kochs CDU.

    Die sogenannten “Öffentlich-Rechtlichen” sind in keinster Weise unabhängig, sondern sind von politischen Interessen getrieben.
    Jemand hier hatte sich gefragt warum die GEZ denn überhaupt ein Marketing braucht. Sie braucht ein besseres Image, damit dieses System weiter aufrecht erhalten werden kann. Die GEZ will vertrauenswürdiger wirken. ARD und ZDF haben bereits ein unabhängiges, vertrauenswürdiges Image. Sie präsentieren sich sehr seriös, immer in neutralem Blau und die Sprecher tragen die Nachrichten sehr sachlich vor. Die Bezeichnung “öffentlich-rechtlich” suggeriert zudem eine hohe Glaubwürdigkeit. Auf diese Weise gelingt es ihnen immer wieder uns zu belügen, ohne das wir es bemerken. Eine wahre Meisterleistung der Kommunikation/Propaganda.
    Das wäre eigentlich ein eigenes Thema für einen Blog-Artikel Wert. Was meint ihr?

    Grüße, Diskuswerfer

  40. ob nun Charmoffensive oder Holzhammermethode,
    hohles dunkelgrün im Schriftzug oder massiv ökogrün: von mir bekommt die Schweinebande nie wieder auch nur einen Cent!!!

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