Die Berliner Volksbühne, eines der namhaftesten Theater in Deutschland, hat sich im Zuge des vor kurzem vollzogenen Intendantenwechsels eine neue visuelle Identität zugelegt. Damit verschwindet das bisherige Erkennungszeichen des Theaters, für viele Berliner ein Wahrzeichen der Stadt, vollständig aus dem visuellen Erscheinungsbild der Volksbühne.
Für die Volksbühne rund um ihren neuen Intendanten Chris Dercon waren die vergangenen Wochen und Monate unruhig. Seitdem der Belgier sein Konzept im Mai vorgestellt hat, kam es zu verschiedenen Protesten und Unterschriftenaktionen. Theaterleute warfen ihm vor, dass in seinen Plänen weder ein eigenes Ensemble noch ein Repertoirespielbetrieb vorgesehen seien. Das Pressebüro des Theaters sah sich darauf hin veranlasst, eine Pressemeldung (PDF) zu veröffentlichten, um diesen Vorwurf zurückzuweisen. Ein wildes Hin und Her, das Ende Juni in dem Abbau des Räuberrads gipfelelte – seit mehreren Jahrzehnten das Erkennungszeichen der Volksbühne.
Nicht nur vom Rosa-Luxemburg-Platz ist das Räuberrad verschwunden, auch aus dem visuellen Erscheinungsbild der Volksbü…
Die Berliner Volksbühne, eines der namhaftesten Theater in Deutschland, hat sich im Zuge des vor kurzem vollzogenen Intendantenwechsels eine neue visuelle Identität zugelegt. Damit verschwindet das bisherige Erkennungszeichen des Theaters, für viele Berliner ein Wahrzeichen der Stadt, vollständig aus dem visuellen Erscheinungsbild der Volksbühne.
Für die Volksbühne rund um ihren neuen Intendanten Chris Dercon waren die vergangenen Wochen und Monate unruhig. Seitdem der Belgier sein Konzept im Mai vorgestellt hat, kam es zu verschiedenen Protesten und Unterschriftenaktionen. Theaterleute warfen ihm vor, dass in seinen Plänen weder ein eigenes Ensemble noch ein Repertoirespielbetrieb vorgesehen seien. Das Pressebüro des Theaters sah sich darauf hin veranlasst, eine Pressemeldung (PDF) zu veröffentlichten, um diesen Vorwurf zurückzuweisen. Ein wildes Hin und Her, das Ende Juni in dem Abbau des Räuberrads gipfelelte – seit mehreren Jahrzehnten das Erkennungszeichen der Volksbühne.
Nicht nur vom Rosa-Luxemburg-Platz ist das Räuberrad verschwunden, auch aus dem visuellen Erscheinungsbild der Volksbü…
Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.
Das ist doch keine Gestaltung!
Das ist doch keine Kunst, das kann doch jeder, wokommenwirdenndahin …
Nach längerem überlegen und versuchen zu verstehen wie das entstehen konnte was wir jetzt hier sehen, muss ich zu dem Schluß kommen das es grandios ist.
Man muss bei beiden Gestaltern, der Geschichte hinter dem Redesign und dem was es nicht nur bei uns Designern, sondern auch beim Publikum auslöst davon ausgehen das alles so gewollt ist.
Man sollte nicht einfach davon ausgehen das dieses Ergebnis als “hübsch” angedacht gewesen ist, sondern als kommunikativer und visueller Protest. Ein gepflegtes designerisches “leck-mich-im-arsch” (frei nach Mozart).
Und ich finde das ist mehr als gelungen.
Dieses Zitat ist mir letztens mal wieder über den Weg gelaufen:
»Don’t Mistake Lack of Talent for Genius.«
Manchmal ist da was dran …
egal wie das verschwinden des “räuberrades” zustande kam: es fehlt! es war markant, liebenswürdig und eigensinnig! das neue erscheinungsbild läßt nichts (…) aufscheinen. es ist nicht mal eine hommage an das ddr-design. was es gottlob so eindimensional nicht gab…
Aber ist nicht DAS auch eine Aussage: “Das neue Erscheinungsbild läßt nichts aufscheinen.”
Ich finde das neue “Nicht-Erscheinungsbild” ein krasses Statement.
ja @ ernst-martin, das neue erscheinungsbild wird ob seiner kargheit von sich reden machen – macht es ja hier auf dt bereits! die abwesenheit des räuberrades wird verm. immer präsent sein: “ach, weißt du noch…”
@Gion: am fehlenden Räuberrad sind aber nicht die Gestalter schuld, das kann man denen nicht ankreiden ;)
Was soll man sagen. Biete ich sowas im 2.Semester einer Uni an, würde man sagen, ganz nett, aber ist das schon alles? Da geht sicher noch mehr. Das ist ein Schauspielhaus, Theater. Komme ich nun aber als gestandener Designer mit mehrjähriger Berufserfahrung damit um die Ecke, ist es auf einmal super geil. Total gut durchdacht, hergeleitet, tec. kotz, würg…
Sorry, aber 1. ist es nicht neu und hip mal wieder was nur mit Arial zu machen. 2. Ist es ein Schauspielhaus, Theater. Da wäre sicher mehr gegangen. 3. sind wir hier in D wirklich so langweilig was neues eigenständiges Design betrifft?
Und man darf nicht vergessen. Das hat sicher keine 17,90€ gekostet.
Eine Schande für jeden Grafiker oder jeden, der sich so nennt. Prinzipien und Vorüberlegungen mal dahingestellt, aber sowas könnte jeder Grundschüler nach 5 Minuten erstellen. Ich denke, es gibt immer noch einen Unterschied zwischen “reduziert” und “billig”.
Sorry, aber absolut schrecklich. Einfach schrecklich.
Jeglicher Identität beraubt, altbacken, einfallslos und langweilig.
Der harte Kontrast von sattem Schwarz zu leuchtendem rot sieht ungewollt aus, Schriftarten im Lauftext viel zu groß.
Egal wie man es rechtfertigen will, sorry, aber das sieht eher nach der Arbeit eines Auszubildenden im ersten Lehrjahr, der vorher noch rein gar nichts mit Design am Hut hatte aus.
Absolut grauenhaft.
Um nochmal hierauf zurückzukommen:
Das schlimmste an der ganzen Sache ist die Website. Da fehlen mir die Worte. Das sieht aus, als hätte das jemand erstellt, der das erste mal im Web ist und sich gerade 10 Minuten mit einem Homepagebaukasten beschäftigt hat. Schrecklich.