Konferenz Design-Zoom

Konferenz „Design-Zoom“ – Wie beeinflusst Künstliche Intelligenz das Design?

Design-Zoom Plakat

Am 24. November 2017 geht es an der Fakultät Gestaltung der HAWK Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen um den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf die Arbeit von Designerinnen und Designern. Eine der zentralen Fragen, die auf der Konferenz „Design-Zoom“ thematisiert wird, ist, ob Künstliche Intelligenz für den Beruf des Designers eine Gefahr oder eine Bereicherung darstellt.

Pressetext

Automatisierte Systeme und selbstlernende Algorithmen übernehmen nach und nach die Arbeit der Menschen und „vereinfachen“ Abläufe in vielen Teilen unserer Gesellschaft. Welchen Einfluss hat diese Entwicklung auf die Rolle des Designers/der Designerin? Ist dadurch der Beruf des Designers/der Designerin in Gefahr oder wird er eine neue Bereicherung erleben? Wird künstliche Intelligenz bald selbst gestalten? Wie sieht die Zukunft des Designers/der Designerin aus und welche Herausforderungen werden sich ergeben? Genau diesen Fragen wird auf der Konferenz Design-Zoom am 24. November 2017 in Hildesheim nachgegangen. Ausgewählte Redner/innen aus verschiedenen Ländern Europas durchleuchten die Beziehung zwischen Designer/in und künstlicher Intelligenz. Thematisch ist die Konferenz in drei Themenbereiche aufgeteilt.

Tickets (Studierende 35 €, Standard 150 €) gibt es unter:

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4 Kommentare zu “Konferenz „Design-Zoom“ – Wie beeinflusst Künstliche Intelligenz das Design?

  1. Ich gehe davon aus, dass KI die nächste Stufe von Sachen wie „inhaltsbasiert Füllen“ darstellen wird, was schonmal eine Bereicherung sein würde.

  2. Auf jeden Fall ein sehr interessantes und spannendes Thema.

    Bis künstliche Intelligenzen die geistige Arbeit von Designern, also das _tiefgründige_ Denken, übernehmen können, wird es m. E. noch eine Weile dauern. Das reine Umsetzen und vor allem Befüllen von vorgegebenen Rahmenbedingungen wird uns hingegen wohl etwas eher bevorstehen und dann auch den ein oder anderen Job kosten.
    Pixelschubsen – Gefahr, „Designen“ – Bereicherung ist meine (nicht fundierte) Enschätzung.

  3. Ich könnte mir vorstellen, dass das ganze UX-Design samt der Einfütterung von basis-psychologischen Regeln, samt User-zentriertrer, psychologischer Farbcodes (durch intensives Tracking ermittelt) und samt den A/B Splittests zu 80% von künstlicher Intelligenz übernommen werden kann und permanent zeitnah geändert und angepasst werden kann.
    Wie längst die Hochfrequenz-Computer an der Börse das Börsengeschehen nanosekundenschnell erfassen und interpretieren können.

    Zum Preis, dass sich die Online-Shops in Aufbau und Struktur immer ähnlicher sehen werden.

    Den Unterschied zwischen den Brands erzeugen dann nur noch wenige, hochbezahlte Emotional Designer. Bis auch deren Input von künstlicher Intelligenz übernommen werden kann.

    Das sonstige Design:

    Wo es noch hapert, das sind die Briefings.
    Falls diese noch so unterirdisch schlecht sind wie derzeit, kommt auch bei der künstlichen Intelligenz Murks raus. Garbage in, garbage out.

    Vielleicht bekommen Briefings damit endlich den Status, der ihnen zukommt: als wichtiger Murksverhinderer und endlich die pflegende Hand einiger hochbezahlter Analysten.

    Solange die Mehrzahl der Briefings von Menschen jedoch noch derart unterirdisch unintelligent, lieblos zusammengekloppt werden, habe ich noch keine übermäßige Angst vor der künstlichen Intelligenz, die angeblich was draus machen kann. Oder was soll die Künstliche Intelligenz sonst tun außer Kurzschluss kriegen, die 42 aufblinken lassen und dann durchbrennen, wenn sie gesagt bekommt, sie solle das Brand „mal so richtig aufpeppen und moderner machen.“ Upsie ;-)

    Ein kleiner launiger Rant, ich bitte um Vergebung.

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