10. CXI Konferenz zum Thema „Cor­po­ra­te- und Brand-Iden­ti­ty“

 cxi, Quelle: cxi © Julius Struckmann

Die größte europäische Konferenz zum Themenbereich „Corporate- und Brand-Identity“ feiert in diesem Jahr zehnjähriges Bestehen. Namhafte Unternehmen und Agenturen präsentieren im Lokschuppen in Bielefeld wieder ihre Projekte und stellen ihre Sicht- und Arbeitsweise aus jeweils unterschiedlichen Positionen dar. Im dt können Leser zwei Tickets gewinnen.

Die Konferenz richtet sich in erster Linie an Profis und Studierende aus den Bereichen Marketing sowie Gestaltung. Ziel des Veranstalter-Teams rund um Prof. Robert Paul­mann ist es, ein möglichst komplettes Bild der jeweiligen Arbeitssituation und ihrer Entwicklungsstufen darzustellen. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Was macht den Erfolg eines Corporate-Identity-Projektes aus? Welches sind die Kriterien auf Auftraggeber- und Agenturseite? Und wie lässt sich solch ein komplexer Prozess erfolgreich durchsetzen?

Dieses Jahr sprechen folgende Unternehmen und Agenturen:

  • BBC, London (GB)
  • Commerzbank, Frankfurt (D)
  • Dalton Maag, London (GB)
  • Deutsche Bahn, Frankfurt/Berlin (D)
  • FDP, Berlin (D)
  • Fortuna Düsseldorf, Düsseldorf (D)
  • Heimat, Berlin (D)
  • Morphoria Design Collective, Düsseldorf (D)
  • neugelb studios, Berlin (D)
  • Peter Schmidt Group, Frankfurt (D)
  • Saffron Brand Consultants, Madrid (E)
  • Youtube, San Bruno (USA)

Alle Infos, Ticket-Preise und Online-Anmeldung unter: www.cxi-konferenz.org

Verlosung

Das dt ist wieder Medienpartner der Konferenz. Wer eines von zwei Tickets gewinnen möchte – Early-Bird-Angebot für Professionals sind bereits ausgebucht –, beantwortet bitte bis zum 7. März die folgende Frage: Welche Marke, welcher Markenauftritt beeindruckt dich derzeit? Und warum?

23 Kommentare zu “10. CXI Konferenz zum Thema „Cor­po­ra­te- und Brand-Iden­ti­ty“

  1. Mich fasziniert im Moment der Markenauftritt von foodspring.

    Ich finde, man muss nicht immer alles mit Design überladen und auch einmal Weißraum wirken lassen.
    Mit ihren Produkten sagt foodspring konkret, was sie übermitteln wollen – ohne viel Schnick-Schnack. Der Kunde weiß sofort, was er kauft.
    Der Stil wirkt modern, ruhig und ausgeglichen.

  2. Es mag durch die Aktualität fast etwas einfach klingen, aber mich beeindruckt der neue Auftritt der Lufthansa und der damit verbundene Mut, eine solche Ikone der Designwelt weiterzuentwickeln.

    Vor allem zeigt es meiner Meinung nach sehr gut, wie wichtig es ist, dem Branding-Wildwuchs einer Marke zu kontern und damit Klarheit in der Außenwirkung zu schaffen.

    Und am Ende sind es die “unsichtbaren Details” wie z.B. der kleine Schriftzug am Eingang des neuen Flugzeuggewands, das den Kunden auf Augenhöhe willkommen an Board heißt. Damit wird Branding zur richtigen Customer Experience!

  3. Nachdem ich auf dem BRAND DAY in Köln einiges über das neue AUDI CD gehört habe
    und die Herangehensweise, das Manual komplett unter das Motto “digital first” zu stellen, beschäftige ich mich derzeit intensiv mit dem Markenauftritt von AUDI.

    Es ist ein toller, gut durchdachter Ansatz, der nie von sich behauptet, fertig zu sein, sondern immer weiter entwickelt wird. Toll gemacht: Strichpunkt Design

  4. Momentan begeistert mich der Relaunch der Lufthansa und der Umgang mit der Öffentlichkeit dazu. So holt man nicht nur Designer ab, sondern auch alle die sich dafür interessieren. Außerdem macht es wunderbar klar, dass ein Relaunch nicht nur der Wechsel eines Logos für Summe X bedeutet.

  5. Das erste was mir in den Sinn kam ist der Markenauftritt von Juventus Turin. Wie trotz der Schelte und Proteste der Fans und der Medien, der Markenwandel letztendlich letzten Sommer doch ohne großes Tamtam von statten ging ist beeindruckend. Ebenso wie der Mut als einer der größten und traditionsreichsten Fußball-Vereine weltweit solch einen Schritt zu wagen.
    Und dass das Design aus gestalterischer Sicht sehr schick ist, darüber braucht man glaube ich nicht zu diskutieren.

  6. Mich sprechen nur wenige Marken wirklich an, vor allem schlechtes Branding bleibt bei mir eher im Kopf. Ich denke da nur an das Logo der Bundesdruckerei – selten hässlicheres gesehen.
    Umso schöner finde ich die Anpassungen daher bei n-tv. Das klare Logo sowie die guten Platzierungen und Ausspielungen haben mich voll uns ganz überzeugt. Während das vorherige Logo etwas zu grafisch wirkte, erstrahlt das neue reduzierte Logo förmlich. Dazu die Straßenplakate mit Trump oder den brechenden Eis der Arktis – klasse.
    Auch wenn ich eher ein stiller Leser dieses Blogs bin und heute zum ersten Mal poste: ich würde mich sehr über ein Ticket freuen. Die Marke YouTube ist mit an Bord ebenso wie die Deutsche Bahn. Also: es würde mich reizen.

  7. Ich habe jetzt wirklich lange nachgedacht und recherchiert, welches Corporate Design / welche Marke mich beeindruckt: “Beeindruckt” ist ja eher positiv behaftet, und da muss ich gestehen, dass mir auf jeden Fall jeden Tag neue/überarbeitete Marken begegnen die ich wirklich toll finde, deren Gestaltung perfekt ausgeführt wurde und die erfrischend auftreten… Aber wirklich beeindruckt? Beeindruckend finde ich in jüngster Zeit vor allem die Schritte von Entscheidern – bei Marken wie beispielsweise kürzlich Lufthansa oder Dropbox oder ebay oder Rimowa – krasse Änderungen durchzuwinken, die dazu führen das viel mühsam aufgebaute DNA den Bach runtergeht. Das widerum ist für mich dann eher negativ beeindruckend.

    Positiv beeindruckend finde ich Corporate Designs oder Marken, die nicht viel mehr brauchen um zu wirken als ein generativ entwickeltes Key-Visual und dazu noch ein Signet welches einzigartig ist. Ich denke häufig, dass es an Kombinationen von einfachen Formen nicht mehr viele neue Möglichkeiten gibt und doch wird man immer wieder auf ein Neues überrascht (https://www.behance.net/gallery/51718523/YOHOHO-Brand-Identity). Und wirklich beeindruckend finde ich die Marken/Designs die das miteinander verbinden oder voll und ganz auf generative Key-Visual setzen und nur eine wirklich simple Wortmarke hinzufügen: Nach wie vor kommt mir immer wieder “NORDKYN” (https://www.underconsideration.com/brandnew/archives/where_the_cold_wind_blows.php) oder “MIT Media Labs” (sowohl die erste (bunt) als auch die jetzige Version (s/w)) oder die Idee für “Standard Bio” (https://www.behance.net/gallery/27435005/Standard-Bio) oder “Pigmentpol” (http://www.ci-portal.de/corporate-design-fur-pigmentpol/) in den Sinn. Über deren tatsächliche Anwendung lässt sich streiten (siehe aktuelle Pigmentpol-Website), aber die Ideen dahinter finde ich so klasse und trotzdem sind das teilweise Beispiele von vor 5 Jahren. Ich dachte damals, das ist der neue Weg (hoch skalierbar/anpassbar) und heute werde ich dann mit generativen CDs geradezu zugeballert. Aber irgendwie läuft mir nur hier und da mal so etwas über den Weg… Ach ja: Logos die einfach generativ mit Bildern/Farben/Formen gefüllt werden lasse ich nicht gelten! :D

    Vielleicht bin ich da aber auch ganz falsch unterwegs mit meiner Wahrnehmung und ich würde mich daher freuen die Konferenz besuchen zu können!

  8. Auch wenn ich damit wahrscheinlich zu einer Minderheit gehöre und das Rebranding schon etwas in der Vergangenheit liegt, finde ich den Markenauftritt vom Pharmaunternehmen Merck super gestaltet. Neben den frischen Farben, die sich vom Wettbewerb abgrenzen wurde auch der Abstraktionsgrad der Formgebung super getroffen.

    Das ist einer der Markenredesigns, die ich mir immer noch gerne angucke.

  9. Mich hat in den letzten Jahren das neue Erscheinungsbild der Staatsgalerie Stuttgart überrascht – und das positiv! Der Claim „Vielfalt mit Wiedererkennbarkeit“ steht für mich für den Relaunch des Corporate Designs und ist meiner Meinung nach überzeugend gelungen.

  10. Der neue Markenauftritt von Jägermeister. Befindet sich in Deutschland noch in der Einführungsphase. Hier wird sich einiges ändern und es wird gut :)

  11. Der Markenauftritt von ZDFneo freut mich jedesmal, wenn ich den Sender sehe. Es ist dynamisch, frisch und modern und vorallem genieße ich die kräftigen Farben im sonstigen Schwarz-grau-weiss-Einerlei.

  12. Ist nicht mehr ganz frisch: Das Redesign von Mozilla.
    Weil der Entwicklungsprozess »Mozilla Open Design« für mich der sichtbare Beweis ist, wie Identität und Branding Hand in Hand gehen, wenn die Werte des Unternehmens im Prozess offen gelebt werden. Und wie wichtig es ist, als Designer den Raum zu schaffen, um diesen Prozess zu fördern.

  13. Ich bin nach wie vor fasziniert vom Relaunch der Premier League. Das vorherige Design hat mir immer wahnsinnig gut gefallen und ich dachte immer, dass sollte man eigentlich gar nicht anfassen. Diese Kombination aus der typischen Schrift (Die bekanntermaßen auf allen Trikots zum Einsatz kommt) und dem Logo, ist weltweit bekannt und grenzt sich von allen anderen Ligen in Europa ab. Gleichzeitig dachte ich, eine Marke muss ich ja auch weiter entwickeln, das bisherige Design war aber gar nicht mehr zu verändern bzw. zu verbessern, weshalb ein kompletter Relaunch wahrscheinlich die einzige Möglichkeit war.

    Und das Ergebnis ist ein hochmoderner, emotionaler und vor allem aufregender Auftritt. So wie Fußball eben ist. Die visuellen Gestaltungselemente erzeugen, egal wo sie zum Einsatz kommen, immer eine gewisse Spannung. Das On-Air-Design ist fantastisch geworden und spiegelt genau das wieder. Und der radikale Wechsel der Schrift, von einer serifenbetonten zu einer serifenunbetonten, sowie der Entwicklung eines neuen Löwenkopfes als Logo, zeigt den Mut und das Selbstbewusstsein das diese Marke ausstrahlt. Außerdem kommt sie im Gegensatz zu vorher viel prägnanter und klarer daher. Ein Corporate Design das unter den europäischen Ligen seines gleichen sucht!

    Übrigens eine Zusammenarbeit von den Designbüros DixonBaxi und DesignStudio.
    http://www.dixonbaxi.com http://www.design.studio

    Ich würde mich über ein Ticket natürlich sehr freuen, da ich mich auch aktuell mit dem Thema in einer Hausarbeit beschäftige.

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