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Relaunch von WDR.de

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WDR.de Relaunch

Der Anfang des Jahres mit dem Relaunch von WDR 2 eingeläutete Umstellungsprozess der digitalen Präsenzen des Westdeutschen Rundfunks ist nun vor zwei Tagen beim WDR.de-Auftritt angekommen. Da im dt sowohl die neue WDR2-Umgebung wie auch die im Juli relaunchten Seiten von 1Live vorgestellt und besprochen wurden, soll der neuerliche Relaunch hier lediglich der Vollständigkeit halber aufgeführt sein, denn viel Neues lässt sich nun nicht mehr sagen.

Inhouse produziert bietet das neue WDR.de zwar gute Ansätze, so zeigt die Hauptnavigation nun bei Rollover Unterseiten an, aber rein optisch wirkt das Interface doch eher uninspiriert. Schade, dass zudem kein Unterschied zwischen verlinktem und nicht verlinktem Text gemacht wird. JEDER Text ist in blau dargestellt, was nicht nur sehr monoton und kalt erscheint, sondern auch den Einsatz von Icons erforderlich macht, die auf WDR.de allerdings pixelig und altmodisch aussehen.

Da die Umstellung der Präsenzen noch im vollen Gange ist, landen Nutzer, so sie denn einem externen Link folgen, vielfach auf WDR-Präsenzen, die noch das alte Design zeigen. Das wird vermutlich auch noch viele Monate so bleiben. Zur Erinnerung: der NDR hatte im September 2010 alle 9 Senderauftritte zeitgleich umgestellt: 9 Sender, ein Auftritt.

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1Live Relaunch

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9 Kommentare

  1. Schade, dass der blaue Kasten mit dem weissen WDR Schriftzug aufgegeben wurde. Darunter leidet die Wiedererkennbarkeit der Marke. Mit dem “.de” sah das allerdings auch hingefriemelt aus.

  2. Visueller Eindruck: ganz schön frostig. Wenn ich auf der Seite bin, packt mich das gleiche Gefühl wie in der Tiefkühlabteilung meines Supermarktes: am besten schnell weg hier.

    Usability: viel, viel gleich aussehender Text und gleiche Kästchen ohne Rubriken – also wenig visuelle Hierarchie und Blickführung; ich muss viel Text lesen, um zum Ziel zu kommen. Es ist zum Beispiel nicht auf den ersten Blick zu erkennen, ob ein Kästchen mich zu einem schriftlichen Artikel führt oder auf die nächste Folge einer Sendung hinweist; genau das sollte auf dem Angebot einer Rundfunkanstalt aber möglich sein.

    Für technisch versierte Nutzer auf einer Nachrichtenseite ganz böse: Ich klicke (in Chrome) mit mittlerer Maustaste auf “[mehr]“, um den Link in einem neuen Tab zu öffnen, aber auch in meinem aktuellen Tab öffnet sich die neue Seite. Ich muss also, um weiter nach Artikeln zum Späterlesen zu suchen, wieder auf den Zurück-Knopf drücken. Nach dem dritten Mal würde ich mir vermutlich eine andere Nachrichtensite suchen. (Ist in Firefox übrigens nicht so, da dieser meines Wissens bei mittlerem Mausklick kein onClick-Event startet – genau dieses dürfte hier das Problem sein. Lösung wäre, für diese einfachste Aufgabe auf JavaScript zu verzichten und das ganze Kästchen, nicht nur das “[mehr]“, als richtigen Link auszuzeichnen. Ja, das ist mittlerweile in HTML erlaubt.)

    Alles in allem wirkt das Angebot leider arg lieblos aus ein paar Kästchen zusammengebastelt. Nunja, ansprechendes Webdesign war noch nie Steckenpferd des WDR (von 1Live vielleicht abgesehen). Die letzte Version hatte aber immerhin noch ein wenig Struktur.

  3. Ach ja: Die Stock-Fotos in den Sidebars von Artikeln der Rubrik “Digital” (Beispiel) atmen den Geist der späten 90er Jahre und helfen so gar nicht bei der Navigation, passen aber leider zum verstaubten Gesamteindruck. Gerade den Sidebars sollte man bei der Gestaltung eines solchen Angebots besondere Beachtung schenken, da sie – gut gestaltet – dabei helfen können, den Besucher zu weiteren interessanten Artikeln zu lenken. Die immer gleichen, viel zu großen Links zu Podcasts, RSS-Feeds und dem Blog von Jörg Schieb helfen in der Beziehung wenig.

  4. Das positive vorweg: am meisten gefällt mir an der neuen Seite, dass der Bezug zu Fernsehen und Hörfunk stärker im Vordergrund steht. Die Links zu den Rubriken (Politik, Wirtschaft, Kultur…) öffnen beim darüber fahren ein Popup mit den wichtigsten Sendunden aus dem jeweiligen Themenbereich. In der rechten Spalte ist das aktuelle Fernseh- und Radioprogramm weit oben platziert und farblich hervorgehoben. Über das “kühle” Design und die Blau/Grautöne kann man sich streiten, aber mir gefallen sie. Gut gewählt sind auch die Maße und Proportionen, die Seite sieht sowohl auf dem Netbook mit 1024×600 als auch an der Workstation (1920×1200) gleichermaßen gut aus.

    Was mir weniger gefällt:durch das lieblose Boxen-Design und die vielen leeren Flächen wirkt das ganze noch irgendwie unfertig. Dass das Foto im Leitartikel nicht die gesamte Breite der Box einnimmt und die Fläche rechts davon leer bleibt, hat mich bei wdr2.de schon gestört. Beim Scrollen auf dem Netbook ist die Seite sehr träge, offenbar ist das HTML recht komplex. Im Firefox 5 (Ubuntu 11.04) gibt es diverse Darstellungsfehler, z.B. fehlen die dreieckigen Spiegelstriche in den Boxen “NRW kompakt” und “tagesschau.de”. Im Firefox 3.6 (Ubuntu 10.10) wird dagegen alles korrekt angezeigt. Die Popup-Sprechblasen z.B. in der tagesschau.de Box überdecken den Titel; der Titel sollte in der Box wiederholt oder die Sprechblase anders platziert werden.

    Inhaltlich vermisse ich einen stärkeren Bezug zu NRW sowie eine auffälligere Verlinkung zur Mediathek; beides sind mit die wichtigsten Bereiche im WDR Webangebot. Dafür frage ich mich, was an Jörg Schiebs Blog und den Zoos in NRW so wichtig sein soll. Auch die zahlreichen inhaltlichen Überschneidungen mit der wdr2.de Startseite stören mich; man ist nicht mehr motiviert, beide zu lesen.

    Unter dem Strich gefällt mir der neue Auftritt besser als der alte. Optimierungspotenzial gibt es aber noch reichlich.

  5. Das Wichtigste – die Seite des WDR-Fernsehens – ist unverändert. Unübersichtlich wie immer. Und eine Mediathek, die diesen Namen verdient – wenn auch zu unrecht mit einem Grimmepreis bedacht.

  6. Tja, das kann man ja leider komplett in die Tonne treten. Wo bitte ist denn die Verbesserung zum Vorgänger? Bieder, nichtssagend, uninspiriert und langweilig. Vielleicht wäre eine Umsetzung “inhouse” mal in Frage zu stellen? #Failure

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