Design Tagebuch

Design Tagebuch

Start / Themen / Verpackungsdesign / Karlsberg UrPils im neuen Design

Karlsberg UrPils im neuen Design

Karlsberg Urpils Flasche

Die Biermarke Karlsberg UrPils startet mit einem neuen Verpackungsdesign in das Frühjahr. „Ziel ist es, den frischen, würzigen und herben Geschmack unseres UrPils’ wieder stärker hervorzuheben“, so Jochen Strobel, Leiter Marketing bei der Karlsberg Brauerei, für business-on.de. Mit dem neuen Etikettendesign möchte man die Tradition der Marke betonen. „So wie früher – grün und weiß“, wie es auf der Firmenwebsite zur Vorstellung der neuen Aufmachung heißt. Das Produktdesign soll „auf die Geburtsstunde von Karlsberg UrPils“ verweisen.

Karlsberg Urpils Gebinde

Auf dem neugestalteten Etikett ist der Brauereiname „KARLSBERG“ deutlich größer abgebildet. Die beiden Namesbestandteile des Produktes sind nunmehr, bezogen auf die Wahrnehmungsebenen, gleich gewichtet. Die Bildmarke im oberen Bereich des Etiketts, die einen Scherenschnitt des Konterfeis von Karl III. zeigt, wurde leicht vergrößert und erscheint nun freigestellt und eingerahmt vom Zusatz „Gebraut mit Bier-Gefühl“.

Statt „Die herbe Frische“, wie es bislang im oberen Bogen des Etiketts zu lesen war, heißt die neue Tageline nun „Frisch, würzig, herb.“, die im unteren Bereich angeordnet wurde. Der einzige, wirklich echte Bezug zum ehemaligen Design der Marke, besteht in dem stärkeren Einsatz von Weiß. Ansonsten verfolgt die Formsprache eine grundsätzlich andere, Retro-abgewandte Linie. Das Redesign stellt eine zeitgemäße Neuinterpretation der visuellen Erkennungsmerkmale dar.

Ehemalige Anzeigen von Karlsberg UrPils

Karlsberg Urpils Anzeige

Verantwortlich für das Redesign ist die Werbeagentur HDW aus Saarbrücken. Seit Anfang April sind die Flaschen im neuen Design im Handel erhältlich.

abgelegt in Verpackungsdesign, erstellt von Achim Schaffrinna am 13.04.2011 | 13:17
Stichwörter: , , ,

14 Kommentare zu 'Karlsberg UrPils im neuen Design'

  1. am 13. April 2011 um 13:30 Uhr

    Da scheint ja gerade viel los zu sein auf dem Bier-Redesign-Markt. Sion Kölsch hat hier alles mit der Werbung für die neuen Flaschen zugeballert: http://www.infodienst.de/files/artikel/Sion.jpg

  2. am 13. April 2011 um 13:56 Uhr

    Ist leider schlecher geworden…

  3. M
    am 13. April 2011 um 14:18 Uhr

    diese überdeutliche doppelung der bildmarke geht garnicht. sonst eindeutig ein vorsprung.

  4. am 13. April 2011 um 14:33 Uhr

    Ich bin eher ein Fan des alten Designs.
    Aber als Saarländer kann ich getrost sagen,
    dass Karlsberg wohl eines der besten deutschen Biere ist!

  5. am 13. April 2011 um 14:47 Uhr

    Die Amerikaner machens besser – ist das dasselbe Bier?
    http://www.underconsideration.com/brandnew/archives/carlsberg_partying_like_its_2015.php

  6. am 13. April 2011 um 15:37 Uhr

    Ich finde das neue Design viel aufgeräumter und somit deutlich besser. Allerdings verstehe ich nicht, warum die das Signet jetzt auch noch einmal auf den Flaschenhals anbringen müssen. Finde ich eindeutig zu redundant. Wie es wohl aussehen würde, wann man das Papierband einfach weglassen würde?

  7. Jörg
    am 13. April 2011 um 15:37 Uhr

    Mir gefällt das neue Design insgesamt besser weil deutlich reduziert und dadurch klarer im Auftritt. Einziger echter Kritikpunkt: Das Branding Karlsberg wirkt ein bisschen „reingedrückt“, da wäre m.E. ein bisschen mehr Platz und dadurch feinere Proportion besser gewesen.

  8. Max
    am 13. April 2011 um 15:59 Uhr

    @Dirk S:

    Nein, Carlsberg und Karlsberg sind verschiedene Biere. Carlsberg kommt aus Dänemark (nicht USA), während Karlsberg ein deutsches Bier ist.

    Um auf dem internationalen Markt Verwechslungen vorzubeugen, tritt Karlberg (mit K) im Ausland als Karlsbräu auf.

  9. am
    am 13. April 2011 um 17:18 Uhr

    Viel besser, aufgeräumter und klarer!

  10. Balthier9999
    am 13. April 2011 um 21:17 Uhr

    Was mich irgendwie sofort gestört hat, ist, dass Karlsberg und Urpilz beide weiß hinterlegt sind.

    So fände ich es dezent besser:

  11. Kay
    am 14. April 2011 um 09:10 Uhr

    Das obere Etikett find ich gelungen.

    Beim unteren hätte ich das ganze Text-Geraffel weggelassen und einfach nur den goldenen Schädel auf voller Größe gezeigt. Der Name spricht sich dann von allein rum.

  12. dittsche
    am 14. April 2011 um 09:49 Uhr

    … mahlzeit. da möchte man doch gleich eins verperlen ;)

  13. marty
    am 14. April 2011 um 18:04 Uhr

    Und die Sixpack-Pappe bleibt gleich?
    Ein bisschen sparsam, wie ich finde.

  14. Daniela
    am 15. April 2011 um 11:10 Uhr

    Ich finde es gut. Es ist klar und hat knackige Kontraste.



Konstruktive Kommentare bevorzugt

Auch beim Kommentieren darf jeder gerne kreativ werden. Das wird in diesem Blog sogar ausgezeichnet.

Unterstützend können die folgenden HTML-Schnipsel verwendet werden.

fett <b>Text</b>
Link integrieren <a href="http://www.beispieldomain.de">Beispieltext</a>
Bild/Grafik einfügen <img src="http://www.beispieldomain.de/grafik.gif">


9 − = 3

Anzeige