32 Kommentare zu “BTHVN 2020 – ein Markenzeichen für das Beethoven-Jubiläumsjahr

  1. Die fetten Lettern erwecken die Eindruck, eine Versicherung oder Bausparkasse stünde hinter dem Logo. Weder wirken die uninspirierten Buchstaben zeitgemäß, noch musikalisch. Die Gesamt“komposition“ (Achtung Wortspiel!) ist plump und ideenlos. Sieht man im Video die Handschrift Beethovens geht einem das Herz auf, beim Anblick des Logos setzt es eher aus. Die ganze Anmutung ist lieblos, fast bin ich geneigt zu sagen, einem empfindsamen Komponisten gegenüber respektlos.

  2. Beliebig und austauschbar – nicht flexibel und variabel! Transportiert leider in keiner Weise den AHA-Effekt der Originalsignatur Beethovens.
    Es scheint auch ein wenig hochgegriffen, diese lieblose Aneinanderreihung von Buchstaben Logo zu nennen. Man könnte damit auch sicher sehr gut Müsli in Pappröhren verkaufen (einfach ein paar Trockenfrüchte in den Hintergrund legen)… Danke für nichts JvM!

  3. Unabhängig vom Logo finde ich, eine angemessene und aussagefähige URL hätte man den dem guten Ludwig van schon spendieren können. Bthvn2020.de, also bitte. Was ist an Beethoven2020.de so schlimm? Hashtags schön und gut, aber die Zielgruppe, die sich für Beethoven Interessiert, dürften eher über 60 sein und nicht 16 und zur generation @&# gehören.

  4. Ja. Hmm. „Originell“. Abgesehen davon, dass der Meister höchstselbst durch die Buchstaben hindurchlinst hat das alles ja Null mit Beethoven zu tun, und sogar noch weniger mit Musik.

    Warum aber in dem einen Beispiel der Eiffelturm in die Buchstaben eingebaut ist, will mir überhaupt nicht in den Kopf.

  5. Das Logo finde ich in Ordnung, Frage ist was darüber hinaus passiert. Nur durch ein modernes Logo wird Beethoven nicht wieder aufleben. Bin gespannt was da kommt.
    Mein Vorschlag für eine richtig moderne Wortmarke wäre ja BEATHOVEN! ;)

    Ansonsten: Im Artikeln steht einmal BTHN2020.de, da fehlt ein V.

    • Beathoven gefällt mir – aber da sind evtl. einige ältere Semester anderer Meinung.
      Das hätte auch gut zu einem Designansatz gepasst, der Bonn bereits vorliegt: Im Zuge des Designs der Tourismusmarke Bonn gab es schon die Idee und einige Visualisierungen eines Beethovens mit Kopfhörern auf den Ohren in der letzten Auswahlentscheidung (Agentur hier: D2B).

  6. > Sarah:
    Als sehr altes Semester frage ich mich, warum sie das „Logo“ gut finden,
    gleichzeitig ein ganz „neues“ beschreiben, das besser wäre.
    Damit führen Sie Ihre Aussage in völlige Absurde.

    Das Beethoven_Ding ist kein!! Logo; wie schon selbst Beethoven sagte:
    „…ja, ja, die Musik, die Musik…“
    >

    • Ich habe nirgendwo erwähnt, dass ich das veröffentlichte BTHVN-Markenzeichen (wie es im Artikel heißt) gut finde, sondern lediglich den Einfall von Linus van (BEATHOVEN) positiv kommentiert. Ich denke diesen Fakt haben Sie überlesen.

      • Und warum unterscheiden Sie zwischen „alten und nicht_alten Semestern“?
        Find ich völlig dabeben.
        Bevor Sie so etwas mailen, sollten Sie ihren Beruf über viele Jahre einmal sehr erfolgreich ausüben.

        • Mir ist nicht ganz klar, was ich Ihnen persönlich getan habe, das Sie zu so emotionsgeladenen Posts veranlasst. Wenn Sie junggeblieben sind und zudem mit Anglizismen kein Problem haben, ist das doch schön und lobenswert. Anderen geht es nicht so, weil Englisch früher schlichtweg nicht so breit unterrichtet wurde. Da kann keiner was für und das ist auch vollkommen ok. Die Altersstruktur der Zielgruppe ist bei diesem Projekt halt sehr breit und das das mussten die Macher berücksichtigen.

          Hier ist heute ein wirklich schöner, sonniger Tag und daher bitte ich zu entschuldigen, dass ich mich jetzt lieber mit der Offline-Welt beschäftigen möchte, als Ihre Fragen oder Vermutungen bzgl. meiner beruflichen Laufbahn zu beantworten. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

  7. Kann mir jemand sagen, warum im Hintergrund eines der „Logos“ der Eiffelturm zu sehen ist? Naja, mir erschließt sich das gesamte Konzept jedenfalls gar nicht. Aber vielleicht liegt es als es nur an mir.

  8. Soll das jüngere Käuferschichten ansprechen, wenn man den vollen Namen zu einem kürzeren wie in Rap- und Popszene schon häufig verwendet, setzt ?
    Das schreit ja schon nach Verzweiflung wenn man Klassig funky machen will und kommt dem Künstler dahinter überhaupt nicht nahe. Gäähn.
    LG stfn

    • Bevor man große Töne spuckt, sollte man sich vielleicht erstmal das Video dazu anschauen. Beethoven höchst persönlich hat zu seiner seit mit „Bthvn“ signiert. Ich finde die Übernahme dieses Kennzeichens und die Verknüpfung mit der Moderne die beste Idee an der ganzen Sache.

      • Bitte nicht gleich so schnappig reagieren. Eine gute Marke bedarf wohl keines Erklärungsvideos. Ich persönlich wusste das mit der Unterschrift auch nicht und während es in der tat ein interessanter Aspekt ist, ist der erste Eindruck dennoch wie von steffen beschrieben. Und ja, man kann das Ganze nun für die Zielgruppe der Leute erstellen, die diese Hintergrundinfo ohnehin wissen, damit sich die wissend selbst auf die Schulter klopfen können, doch auch in dem Fall erscheint mir die Kritik gerechtfertigt, da es aben für die Masse der verbleibenden Menschen auch zumindest anders funktionieren sollte.

  9. Analog zum Logokonzept könnte man bei der Aufführung von Beethovens Kompositionen ja auch bestimmte Noten weglassen, vielleicht alle E und A? Das wäre zwar etwas respektlos gegenüber der Musik, aber sehr auffällig, worauf das Bthvn-Hs Bnn wohl den größeren Wert legt.

  10. Beethoven heißt Beethoven und eben nicht BTHVN 2020
    Bach nennt als Jubiläumsmarke auch nicht BCH 2014

    Hat keinerlei Mehrwehrt und schafft auch kein Interesse/Spannung – zumindest bei mir.

    Ahoi.

  11. Naja,

    ruhig auch mal in das Video (2:37) schauen.
    Diese mega gehypte Hashtag-Kurzschreibweise hat schon der Herr Beethoven für sich entdeckt.
    So sehr respektlos scheint mir das dann nicht.

    Zu dieser fetten Typo: Wenn doch das Konzept dahinter darauf basiert, dass die Wortmarke wie ein Stencil über Bildern liegt, gibt es doch keine wirklich andere Wahl, als die Schrift fett zu setzen.

    Ich sehe das als eine ästhetisch schöne Arbeit – vor allem im ersten Anwendungsbeispiel.

    Sicherlich, seine original Signatur ist auch schick. – Aber ganz ehrlich, die original Handschrift einer historisch wertvollen Person als neues Logo zu adaptieren ist bald so alt, wie die Signatur selbst.

    Nein, ich bin sicher kein Fanboy.

    Grüße Jochen

    • @ Jochen: Auf den Punkt getroffen. Ich finde es ebenfalls gelungen und – wenn man sich für diese Systematik das Portrait im Logo so zu verwenden entscheidet – muss man eine fette Schrift verwenden. Der Ansatz, den Schriftzug Hashtag-Kompatible zu machen ist zeitgemäß und natürlich keinesfalls respektlos – löst bei (geistig) alten Menschen natürlich einen Abwehr-/Beiß-Reflex aus.

      Aber, wie immer, den ewig Meckernden, die sich nicht mal zwei Minuten mit einer Materie auseinander setzen, kann man es schlicht und ergreifend nicht recht machen. Lustig, wenn sich z.B. ein Kommentator (difo) über Bthvn2020.de echauffiert und Beethoven2020.de als URL fordert – es aber nicht schafft mal zu prüfen, ob diese Adresse evtl. ebenfalls läuft. Man weiß, was man von solchen Kommentaren zu halten hat.

  12. Zum 350. Geburtstag dieses wichtigen und weltweit bekannten Komponisten, meint man also aus Beethoven eine international kompatible Marke machen zu müssen. Platzsparend wird dafür sein Name entstellt, indem man alle Vokale entfernt. Ich glaube jeder hat schonmal Wörter abgekürzt, auch schon vor der Zeit von SMS und Twitter. Dass das bei Beethoven jetzt als etwas ganz besonderes hervorgehoben wird, er sogar als Vorreiter dieser lückenhaften Schreibweise genannt wird, find ich da schon recht lustig. Nicht falsch verstehen. Natürlich muss auch der Kulturbetrieb durch ein auffälliges Corporate Design auf sich aufmerksam machen. Doch sollte bei einem Jubiläum die Ehrung des Künstlers und seiner Werke mit einem angemessen Schriftzug an erster Stelle stehen.

  13. > T101: wer das auch sein mag:
    die oft hier vorgestellten Arbeiten sind oft sehr schlecht;
    mehr kann ich dazu nicht sagen.

    • Ich vermute, dass ihr nie wirklich schlechte Arbeiten gesehen habt? Oder was veranlasst euch zu so einer Aussage?
      Denn der Großteil der hier vorgestellten Arbeiten stammt von teils angesehen Agenturen und teils von kleineren Agenturen, die sich trotz aller Kritik hier und da doch oft immens viel Arbeit gemacht haben und auch fast immer Gründe erkennen lassen, weshalb die Arbeiten in der dargestellten Art und Weise erfolgten. Dies als vorrangig schlecht zu bezeichnen ist meines Erachtens völlig daneben.

      Es ist verdammt einfach zu kritisieren, es ist schwierig konstruktive Verbesserungsvorschläge zu machen. Am allerschwierigsten ist jedoch es jedem Recht zu machen.

      Meine Meinung ist, dass die meisten Arbeiten ergebnisorientiert und praxisnah gut funktionieren, auch wenn sie euren Geschmack nicht treffen.

  14. Laut Manual gibt es (natürlich) eine faxbare Strich-Version :)

    Zum Eiffelturm: Das Logo darf von jedem Veranstalter verwendet werden, der etwas zum Beethovenjahr macht. Im Manual ist u. A. die Philharmonie de Paris als Beispiel für Kooperationspartner aufgeführt.

    Mir gefällt es ganz gut. Die vielen Anwendungsbeispiele im Manual und auf der Website finde ich in der Gesamtschau recht überzeugend.

Pingbacks

Kommentar verfassen

Folgende HTML-Elemente können verwendet werden: <b> <i> <img src="meineurl"> <a> <blockquote>