Avery Logo

Avery bekommt neues Logo

Avery Logo

Avery, hierzulande als Avery Zweckform im Zusammenhang mit Büroartikeln bekannt, erhält ein neues Erscheinungsbild samt neuem Logo. Im Sommer 2013 wurde die Büroartikelsparte vom Mutterkonzern Avery Dennison an CCL Industries verkauft. Unter dem neuen Besitzer wird nun das von Designerlegende Saul Bass 1975 entworfene Signet abgelegt.

Schon seit einiger Zeit unterscheiden sich die Erscheinungsbilder von Avery Dennison (B2B) und der Avery-Bürosparte (B2C), letztere nutzte das von Bass gestaltete Logo – wer hat sich das nur ausgedacht – in gekippter Form. Das nun neuerliche Redesign soll eine stärkere Differenzierung zwischen der Consumer-Marke Avery und der ehemaligen Mutter gewährleisten.

Für das Redesign verantwortlich zeichnet die Agentur Chermayeff & Geismar & Haviv.

Avery – Anwendungsbeispiele

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9 Kommentare zu “Avery bekommt neues Logo

  1. Hm.
    Gehe ich recht in der Annahme, dass Aufkäufe für Logos nicht wirklich bekömmlich sind?

    Das Schlechteste, Banalste hat man beibehalten: das Gekippte.
    Das diese Marke Differenzierende aber, das geklammerte A, schmeißt man so einfach weg.

    Bösartig weitergedacht: Das Wort AVERY allein reicht doch auch.
    Siehe Achims Unersuchung zu „Alle Markennamen in Helvetika typografiert“.
    Warum dann dieses sinnlose gekippte Quadrat.

    Wozu braucht man Designer. Teuer und überflüssig.

  2. @Veronika_Gräbel:
    Hm. Sie haben wohl nicht den leisesten Schimmer von Design und dessen Geschichte. Ich frage mich, was Sie hier überhaupt verloren haben. Gehe ich Recht in der Annahme, dass Ihnen eine Welt in der sich aller Firmen und Marken nur durch den Namen unterscheiden, lieber wäre? Viel Spaß in Ihrer öden Welt der Uniformität.

    Bösartig weitergedacht: Ihr dummes Gedankengut kommt mir bekannt vor. Ich denke, ich habe schon mal Ähnliches im Geschichtsunterricht gehört.

    Typografiert? Man typografiert genau so wenig in Helvetica, wie man Steine geologiert!

    Wozu braucht man Bildung. Anstrengend und überbewertet.

    PS.: Sollte mir versteckter Sarkasmus entgangen sein, entschuldige ich mich hiermit vielmals.

  3. @ Patrick
    Es tut mir leid, dass ich es im Text wohl nicht schaffte, die Ironie rüberzubringen.
    Es war war ironisch gemeint.

    Bitte keine Aufregung, alles ist gut.

  4. Eigentlich dürfte man ja das Wort Reduktion heute gar nicht mehr ausschreiben, sondern eher wie „Reduk.“ oder „-R“ oder so. In den Grafikabteilungen müssen doch überall Kommunismus-Diktaturen-ähnlich Banner aufgehängt sein, von denen der ursprünglich ganz nett gemeinte „Perfektion ist nicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann…“-Spruch in Fraktur herunterbrüllt. Mit Ausrufezeichen.
    Was soll das blöd gekippte Quadrat ohne das symbolhafte „A“ jetzt hinter dem Text? Die Lesbarkeit erschweren? Glückwunsch. Pluspunkt für’s Killen des Wiedererkennungswerts.

  5. Geht es nur mir so, oder ist rot auf dem blau echt unangenehm für’s Auge? Ich vermeide generell diese Farbkombi, weil das „Bild“ dann flimmert. Die Farben können nebeneinander stehen, aber so wäre das für mich ein NoNo. Irre ich da jetzt?

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