JACKPOT – 24 h | Kultur- und Kreativwirtschaft | Bundesweit

„JACKPOT – 24 h | Kultur- und Kreativwirtschaft | Bundesweit“ ist eine (arg umständlich titulierte) Initiative des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Gemeinsam mit zahlreichen Netzwerkpartnern, Multiplikatoren und Unternehmen wird im gesamten Bundesgebiet auf die Bedeutung und Leistung der Kultur- und Kreativwirtschaft aufmerksam gemacht.

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Stadt Wuppertal erhält Corporate Design – Schenkung löst in der lokalen Designwirtschaft Kontroverse aus

In Wuppertal sorgen derzeit zwei Entscheidungen der Stadtverwaltung für Wirbel innerhalb der Designszene. Zu verlockend war das Angebot der Wuppertaler Agentur Illigen Wolf Partner an die Stadtverwaltung, ein komplett neues Corporate Design für die Stadt zu entwickeln, unentgeltlich. Die Schenkung einer solch komplexen Designleistung stößt bei vielen Kreativen in Wuppertal ebenso auf Kritik wie die Vergabe eines Auftrags zur Findung einer Stadtidentität, mit der die Düsseldorfer Agentur Scholz & Friends beauftragt wurde.

Dass einerseits lokale Dienstleister zum Nulltarif arbeiten, ein externes Unternehmen sich jedoch über ein Auftragsbudget in Höhe von 200.000 Euro freuen kann, sehen viele Gestalter mit Sorge und auch mit Argwohn. Mit ihrer Kritik wenden sich rund 50 Designer in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Peter Jung. Im dt kommen beide Seiten zu Wort, die verantwortlichen Designer und auch die Verfasser des offenen Briefes.

„Das Vorgehen der FH Trier unterminiert die Berufschancen der eigenen Absolventen“ – Ein Gespräch mit Prof. Axel Kolaschnik

Unverständnis für das Crowdsourcen der FH Trier äußert Prof. Axel Kolaschnik, Prodekan der Fakultät für Gestaltung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Mannheim, der im Vorgehen der FH Trier die Berufschancen der eigenen Absolventen unterminiert sieht. Ich sprach mit ihm über Design-Crowdsourcing, den Wert von Design und tolldreiste Anfragen aus der Wirtschaft.