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Die gruseligsten Seiten im Netz – Stefan John

stefan john Spooky Award

„Guten Morgen meine Damen und Herren, was tun Sie eigentlich zur Behandlung von Herpesinfektionen?“ So, oder so ähnlich beginnen die TV-Werbeblöcke mit Stefan John, wenn er im „Gesundheitsstudio“ Produkte ins rechte Licht rückt. Was dem einen Recht ist, ist mir nur billig. Heute soll einmal eine Website samt Werbe-Ikone der besonderen Art ins rechte Licht gerückt werden.

Die gruseligsten Seiten im Netz – Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA)

DPMA Spooky Award

Prolog

Ich hatte mir vorgenommen niemals eine Zeile über Eisbärenbabys namens Knut und Flocke zu schreiben. Es gibt kaum eine Ecke im Netz, wo man vor putzigen Glossen, süßen Fotostrecken und knuffigen Artikeln über weißpelzige Berliner und Nürnberger Zoobewohner sicher ist, warum auch immer.

Wozu soll eine Einleitung zum Eisbärenbabythema an dieser Stelle nun gut sein, wenn es soviel Sexappeal wie Second Life versprüht? Ich versuchs mal so. Bis zur Geburt von Flocke fanden sich im Register des Deutschen Patent- und Markenamtes 6 Eintragungen. Heute gibt es 22 Einträge, in denen das Wort Flocke vorkommt, darunter die Liebesbekundung I love Flocke. Wer hier ein Klingeln der Registrierkasse im Hintergrund hört, dürfte nicht ganz falsch liegen. Jeder versucht sich halt ein Stück von der Merchandising-Torte abzuschneiden. Das Markenamt kennt jeden Hype, jede Medienblase und jede Marke, die aufpoppt und nach einigen Jahren wieder von der Bildfläche verschwindet. Folgerichtig stammt der letzte Eintrag mit Second Life aus dem April 2007, was in den Online-Medien ein ziemlich langer Zeitraum ist. Ab ins Archiv!

Die gruseligsten Seiten im Netz – EMI Group

EMI Spooky Award

Brrrr… Wenn einem ein kalter Schauer über den Rücken läuft, muss es nicht immer das Wetter sein, das schuld ist. Manchmal reicht auch ein Blick auf die ganz großen Konzerne und Marken im Netz. Heute schauen wir einmal auf EMI, die mit einem Katalog von über einer Million Titeln derzeit noch der größte Musikverlag der Welt darstellen.

Die Themen Videos und Musik boomen im Internet. Apple hat mit iTunes den „global playern“ gezeigt, wie sich mit Musik Millionen verdienen lassen. Es sollte eigentlich jeder kapiert haben, dass es sich auszahlt in die digitalen Medien zu investieren. Klar das Produkt muss stimmen aber auch die Präsentation respektive das Erscheinungsbild. Das fängt bei der Vertriebsplattform an und hört bei der übergeordneten Dachmarkenseite auf. Oder anders herum, ganz wie man will.

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