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The Evolution of Apple

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The Evolution of Apple

Einst Markenliebling und nun böser Bube. Das Image bröckelt.

via gadgetbuzzer.com

45 Kommentare

  1. Ich verstehe den ganzen Wirbel nicht. Apple hat sich im Kern nicht verändert. Es bekommt nur mehr Aufmerksamkeit und somit mehr Leute, die Apple anders haben wollen, als es ist. Das wäre dann aber nicht mehr Apple. Ist doch klar: Apple nimmt mit seinen innovativen Ideen und erfolgreichen Produkten zahllosen uninspirierten Firmen das Wasser weg. Also ist es nicht verwunderlich, dass diese dann versuchen jede noch so lächerliche Sache zur Pressemeldung aufzubauschen.

    Das gleiche macht Google durch. Neid, Missgunst. “Warum sind DIE erfolgreich, jetzt in der Krise?”. Kenne ich sogar von meinem Arbeitgeber. Da verbieten Sie den Mitarbeitern die Nutzung von Google Chrome und den Webdesignern die Benutzung von GoogleMaps.

  2. @Peter: Das ist ja lächerlich. Es ist wie es immer ist. Verbietet man Sachen sind sie nur um so begehrter.

    Apple hat ein Problem. Der Innovationsgeist geht langsam wieder mal flöten. Nehmen wir zum Bsp. doch mal das iPhone: Mehr und bessere Hardware. Wow eine Kamera vorn. Das haben alle anderen Herteller schon vor 5 Jahren durchlaufen. Das einzige, was dieses Handy von allen anderen absetzt ist das Betriebssystem. Und ich muss sagen, dass sie sich mit der übereilten VÖ von iOS4 nicht gerade einen Gefallen getan haben. Ich konnte wochenlang meine Kontakte, Kalender und Mails nicht ordentlich mit Google syncen. Alle Geburtstage waren verschoben. Das ärgert mich als Kunden sehr.

    Antennagate ist vermutlich etwas, dass du als aufbauschen bezeichnest. Sehe ich ähnlich. Ich habe es mal mit meinem 3GS und einem Blackberry Bold probiert und auch da geht der Empfang deutlich runter, wenn es falsch gehalten wird. Einer meiner Freunde hat das 4er und kann über den Empfang nicht klagen.

    Wie dem auch sei. Die Evolution stimmt so meiner Meinung nach ein wenig. Wer mehr ins Licht der Öffentlichkeit rückt sollte auch einen Plan haben, wie er mit dem neuen Ruhm umgeht. Vor allem aber muss Apple schauen, dass die Innovationen nicht so belanglos bleiben wie derzeit. Das iPad ist halt nur ein zu groß geratenes iPhone. Die Verkäufe scheinen derzeit zu stimmen. Aber Apple hat schon immer gut Nachfrage durch Verkanppung erzeugt.

  3. Wenn man sich einfach nicht so viel von Forentrollen und Sensations-Presse beinflussen lässt, hat sich eigentlich nichts geändert. Im Gegenteil, die Produkte setzen teilweise ganz neue Standards bei der Qualität (z.B. das Unibody-Design) und sind dazu noch halbwegs günstig geworden.

    Wenn ich mich mal daran erinnere, was das 12″ PowerBook mich damals gekostet hat… oder mein erster iPod… oder sogar das erste iPhone…

  4. Apple bringt nach wie vor großartige Produkte heraus, keine Frage. Dass sich in den letzten Jahren das Image doch deutlich verschlechtert hat, lässt sich aber nur zum Teil mit Neid erklären oder der Tatsache, dass viele langjährige Applefans es jetzt uncool finden, dass Apple mainstream geworden ist.
    Das hat halt schon auch viel mit der Firmenpolitik zu tun, die knallhart auf Abschottung und Marktkontrolle abzielt. Stichwort App Store Zensur, Stichwort Exklusivverträge fürs iPhone, Stichwort kein Zugang für Fremdprogramme (daher kein Flash), Stichwort Kompatibilität zu anderen Plattformen, uswusw. Das ist natürlich alles völlig legal und im Sinne der Gewinnmaximierung des Unternehmens nachvollziehbar. Sympathisch ist es aber schon lange nicht mehr.

    by the way: Was macht eigentlich Steve Jobs mit seinem Privatvermögen? Zumindest was dieses Thema angeht, ist ihm Bill Gates ja schon eine ganze Weile deutlich voraus.

  5. “Apple hat sich im Kern nicht verändert.”
    Völlig richtig, nur ist das Unternehmen inzwischen erfolgreicher als jemals zuvor und jeder Hinz und Kunz kritisiert an Dingen herum die er gerade mal vom Hörensagen kennt. Die Diskussionen über Flash, App Store “Zensur” und Co. bewegen sich meist genau auf dem “sieht aus, als wärs vom Praktikanten” Niveau und diese “lustigen” Comics sind nicht viel besser.

  6. Apple ist halt nicht mehr der exotische Nischenanbieter und als Apple User ist man heute eben auch kein exotischer Freigeist mehr, sondern nur noch “einer von vielen”. An der Qualität der Apple Produkte, insbesondere des Betriebssystems ändert das erstmal nichts. Im Gegenteil, Apple wird attraktiver weil die Präsenz das Angebot an Peripherie und Software spürbar nach oben treibt.

    Das einzige was mir als “alter” Apple Kunde an Veränderung auffällt ist die Konzentration auf die neuen und offensichtlich ertragreicheren Geschäftsfelder: Medien, Mobile Geräte und rechner für Heimanwender. Der professionelle Bereich wird doch arg stiefmütterlich behandelt und das Angebot durch die mangelnde Auswahl im Segment darunter künstlich eingegrenzt: alle Macs mit Spiegeldisplays sind halt für (viele) Profis völlig unbrauchbar, das Apple hier keine matten Alternativen anbietet nervt mich persönlich gewaltig.

  7. Hallo ich habe letztens einen Sticker an einem Auto gesehen:

    Wo das Windowslogo zu dem Applelogo umgewandelt wird.

    einfach mit dem Logo. Wo finde ich das? Wo gibt es das? Gruss

  8. Man sollte sich mal fragen, warum am Ende der “Apple-Evolution” ein Polizist abgebildet ist.
    Polizei = Beamter = Staat = Macht & Kontrolle – darum geht es?!

    “Machtgier und Kontrolle” Das ist meiner Meinung nach (vorrausgesetzt, dass ich diesen Cartoon richtig gelesen haben sollte) die Kritik an Apple. Nicht etwa der zu geringe Innovationsgeist der angeblich fehlt, dass kann man Aplle wirklich nicht unterstellen.

    Nur als neuer Imput für diese Diskussion…

  9. Danke Chris
    Nicht ganz. Es ist wie bei den Evolution Zeichnungen wo das logo von Windows zu einem Apple logo wird:

    Sie dieses Beispiel: einfach mit Logos anstatt Menschen.

  10. Es wird die Zeit kommen, wo Google und Microsoft (die immer noch stärkere Konkurrenz) einen Weg finden annähernd durchdachte und hochwertige Hardware zu bauen wie Apple, und sei es über Partnerschaften mit HP, Dell, HTC etc.

    Dann wird sich zeigen wo Apple mit den überreglementierten Plattformen steht. Im Moment kann sich der Apfel noch alleine im Trend sonnen.

    BTW ich gebe auch noch nicht die Hoffnung auf, dass Microsoft irgendwann einen “echten” oder “modernen” Browser anfertigt.

  11. Zensur von Großunternehmen ist in der Tat ein Problem unserer Zeit. Das betrifft Apple mit dem Zensieren von Apps und elektronischen Büchern (z.B. “Moby Dick”) genauso wie Google mit YouTube. Dort wurde ein Video von einem meiner Shootings mit Unterwäsche gelöscht und mein Account gesperrt, obwohl das Video jugendfrei war und keinerlei Nacktheit enthielt. Dagegen darf auf YouTube gefurzt und gekotzt werden, was das Zeug hält. Wenn Victoria Secret ein Video einstellt, macht das natürlich auch nichts.

    Diese Kontrolle von einzelnen Unternehmen ist durchaus kritisch zu betrachten.

  12. Apple, Google, Microsoft:
    Wie war das? Man lernt mit seinen Aufgaben?
    Microsoft hat schon früh erkennen müssen, das wenn sie nicht eine Armada von Rechtsanwälten beschäftigen droht eine Klage an der nächsten. Da waren ihnen ihre Produkte teilweise echt zweitrangig.
    Google musste zuletzt auch erkennen das es Menschen gibt, denen es etwas ausmacht wenn man ihr Haus auf StreetView erkennen kann. Ich könnte mir vorstellen, das Sascha Lobo kein Problem damit hätte.
    So und nun hat Apple (im Vergleich zu den letzten 20 Jahren) einen enormen Erfolg und – tappt in die selben Fallen wie allen anderen auch.
    So ungewöhnlich finde ich die ganze Diskussion jetzt nicht. Das Rechteempfinden der Menschen in unterschiedlichen Ländern ist nun mal Different und verändert sich auch noch laufend.
    In diesem Sinne ein schönes Wochenende und viel Spaß mit euren Net-Note-Macbooks mit Intelprozessoren und der Suche nach einem schönen Urlaubsort mit Google-Earth ;-)

  13. Apple hat es in Perfektion geschafft vielen Leuten (vor allem auch Werbefachleuten und Marketingstrategen, die das Handwerkszeug dem Apple sich bedient, eigentlich erkennen müssten) ihr “Philosophie” so geschickt unterzujubeln, dass diese denken, Sie würden sich durch die Ausgabe von 2000 EUR+ für ein Stück Hardware ein Lebensgefühl kaufen und durch das Anbringen eines Apple-Logos auf dem Auto, als geheimes Zeichen einer neuen Ära, zu einer freien und besseren Lebensrichtung bekennen.

    Wenn eine Marke aber diese Anerkennung genießt, wird es natürlich enorm schwer dieses Gebilde aufrecht zu erhalten, denn selbst beim kleinsten Fehler heisst es dann: “Moment…die wollen die Welt gar nicht mit ihren Computern zu einem besseren und gerechteren Platz machen…die wollen nur Geld verdienen!” Auf der anderen Seite stürzen sich Apple-Hasser gerne auf jeden kleinen Fehler und bauen ihm ein Denkmal. Es fällt jedenfalls schwer das Thema neutral zu betrachten.

    Besonders anschaulich kann man beim Mitlesen in allerlei Foren beobachten, wie lebhaft es mitunter zugeht, sobald der Apfel im Spiel ist (ich habe mich ja schließlich auch zu diesem Kommentar hinreißen lassen). Es wird mitunter auch geschimpft und diskutiert was das Zeug hält, als ginge es tatsächlich um etwas Lebenswichtiges….wie etwa Fussball oder so.

  14. Naja so viel strengt man sich bei Apple scheinbar auch nichtmehr an: http://www.computerbase.de/news/consumer_electronics/kommunikation/iphone/2010/august/klaut_apple_ideen_mannes/

    Naja Apple ist mir mittlerweile auch unsympathisch geworden, gerade mit ihrer Appstorepolitik. Regeln ändern sie einfach mal und löschen alle Programme die dann nicht passen, Regeln legen sie so aus wie sie es für richtig finden, sagen Entwicklern sie dürfen XYZ machen und verweigern dann trotzdem das Programm oder schreiben Entwicklern sogar vor, mit welchen Programmen sie arbeiten dürfen und mit welchen nicht.

    Und im Werbevideo und bei der Präsentation zum iPhone4 haben sie geschummelt, die Infografik, die die tolle höhere Auflösung im Vergleich zum alten iPhone zeigen sollte, war viel höher aufgelöst, als sie in Wirklichkeit ist. ;)

    Apple macht Marketing, keine Innovationen.

  15. Genau, Apple macht kein Innovationen. LOL!
    Aber Microsoft, und alle Smamsungs dieser Welt, die das iPhone 1 zu 1 kopieren in Hardware und Software sind innovativ? Lächerlich.
    Wenn ihr keine Apple-Produkte haben wollt, kauft sie nicht ;)

    Und Patrick, lies doch bitte erstmal die Seiten, auf die du verlinkst, bevor ein Halbwissen zum Statement wird:
    „Guys, please read the patent. As someone already explained in the comment and other tech forum, Apple is not trying to Patent your application. They even have Sudoku in the Patent!!! They are just trying to use your application as an example to try to show a much larger concept.
    I know a lots of people looking every other way to bash Apple, like the comment here and appear else where in the Net, but this is getting out of hand and you read should know the fact before you publish something like this.“

  16. Dass hier so gut wie niemand die Kritik an Apple nachvollziehen kann, überrascht mich kaum. Ich will hier jetzt nicht wieder einen krampfigen Apple VS MS-Flamewar vom Zaun brechen, aber mit der Objektivität und vor allem mit der Erfahrung ist das gerade bei Grafikern so eine Sache. Die meisten haben erst während des Studiums angefangen, sich mit Computern näher auseinanderzusetzen – unter der Aufsicht von Profs, die selbst ausschließlich an Macs arbeiten. Und das sind dann diejenigen, die hier in der Agentur fragen “Echt, die PSDs kann man dann auch auf dem PC öffnen?” … in der Richtung hab ich schon einige Dinger erlebt.

    In der Agentur arbeite ich mit meinem Power Mac, Zuhause bevorzugt mit meinem aufgemotzten PC – und zwar lieber als mit dem Mac, obwohl ich beide Systeme beherrsche. Vergleiche ich die Möglichkeiten und überhaupt die gesamte Arbeitsumgebung von Windows mit der von OSX, stelle ich fest, dass OSX vielmehr ein oberflächliches, eingeschränktes Kinderbetriebssystem ist. Und von wegen “sicherer”. Jene Grafiker, die mit PCs schlechte Erfahrungen gemacht haben, können damit einfach nicht umgehen. Punkt.

    Es ist diese Oberflächlichkeit, die sich durch Apples gesamtes Produktsortiment zieht – eine Schlichtheit und Reduktion auf das Nötigste, die gerne auch mit Schlagworten wie “Style” oder “Benutzerfreundlichkeit” ersetzt wird. Letzten Endes aber sind Apple-Produkte tatsächlich Produkte für Casual-User, die niemanden überfordern sollen. Und heutzutage mehr Mainstream denn je. Wer iPhone oder iPad Zuhause liegen hat, ist längst kein Tech-Geek. Auch wenn sich viele Apple-Fanboys/-girls so sehen.

  17. @Jörg: Apple macht keine wirklichen Innovationen, sie sind aber immer die ersten die es schaffen, ein Produkt auf dem Markt zu platzieren und die Leute davon zu überzeugen. Und sie werden halt kopiert, weil sie erfolgreich sind, nicht weil die Produkte innovativ sind.

  18. Da sind wir dann schon bei der Frage, was denn eigentlich “Innovation” bedeutet: Niemand fängt bei Null an und Apple hat ja weder den Personal Computer noch die Maus erfunden – aber sie waren halt die Ersten, die erkannt haben, dass Computer, Maus und grafische Benutzeroberfläche zusammen eine tolle Sache wären. Ein bisschen eigene Entwicklungsarbeit und clevere Vermarktung reingesteckt und heraus kam der erste Macintosh. Das kann man schon innovativ nennen und bis heute hat sich Apple immer wieder von dieser guten Seite gezeigt.

    Ich finde es nur problematisch, wenn einzelne Unternehmen Richtung Monopolismus steuern – und nichts anderes macht Apple gerade, daher sollte man das auch kritisch beobachten und nicht in einer naiven “Apple ist toll alles andere ist doof”-Haltung verharren. Apple hat in den Jahren von Jobs´ Abwesenheit schon einmal gezeigt, wie schnell es mit der Innovationskraft vorbei sein kann und Monopolismus hat am Ende auch noch nie zu guten Produkten geführt.

  19. @QWERTZwerker

    Ganz bei Dir.

    Ich habe zugegebener Maßen noch nicht all zu viele Erfahrungen am MAC gesammelt, aber wo die deutlichen Vorzüge liegen sollen – gerade im gestalterischen Bereich – ist mir ein Rätsel.
    Die Dinger sind einfach nur teurer, meistens leistungsschwächer und mit der Kompatibilität ist das ja auch noch immer so eine Sache.
    Ich weiß ja nicht, wie es in anderen Agenturen ist… aber unsere Kunden nutzen zu 98% PCs.
    So wie wir in unserer Agentur übrigens auch. Hier steht kein einziger Mac und ich hatte noch nie Probleme mit meinem PC hier. :-)
    Sicherlich gab es Betriebssysteme (ME, Vista) die nicht tragbar waren, aber spätestens seit Windows 7 bin ich voll und ganz vom PC überzeugt.
    Was kann denn ein Mac, was ein PC nicht kann? Außer vielleicht schicker aussehen und teurer sein? ;-)

    Jedem das seine. Ist ja kein Ding. Aber ich verstehs einfach nicht. Und wills auch gar nicht verstehen.

  20. Wer Apple für durchweg nett hält, ist einfach noch nicht lange genug dabei. Ich erinnere mich, wie ich von Apple gezwungen wurde 12 MB Arbeitsspeicher in meinen LC einzubauen, um wenigstens 10 davon ansprechen zu können. Die letzten 2 wurden ausschließlich deswegen “gesperrt”, weil Apple einen Abstand zum nächstgrößeren Modell beibehalten wollte.
    Und? Ich sitze immer noch vor einem Apple, telefoniere mit dem iPhone und bin froh, dass ich Marken nie idealisiert habe. Und wer denkt, dass Apple ausschließlich innovative Produkte auf den Markt geworfen hat, dem kann ich ebenfalls ein bisschen was erzählen ;-)

  21. @QWERTZwerker

    Soso… es liegt also am mangelnden Fachwissen von Grafikern, dass Windows-Computer instabiler, virenanfälliger und komplettabstürzend sind…? ;-) Nach fast 20 Jahren in der WinWelt inklusive Netzwerkadministration und tausend tollen Tricks und Tweaks, die ich nur sehr ungern über Bord geworfen habe, bin ich seit einam Jahr auch in den MacWelt zu Hause. Und ja, es ist ein verschlosseneres, simpleres, weniger zu konfigurierendes System. Zum Glück – denn es spart mir viel Arbeit und Nerven, mich um die richtigen oder besten Einstellungen zu kümmern. Ich kann meinem Beruf hervorragend auf meinem iMac nachgehen. Und ja, dazu brauchte es die Erkenntnis, dass es für eben jenen Beruf wenig Nützliches war, was mir auf meinem Mac jetzt fehlt.

    @The Evolution of APPLE
    Das Thema ist doch eher, dass sich Apple nun plötzlich(?) auch als Datenkrake à la google herausstellt. Dass es gewisse Halbstarken-Allüren bei der Zulassung von Apps oder Drittsoftware auf den tragbaren Geräten gibt.

    Ich kann nicht nachvollziehen, warum Flash auf meinem iMac einwandfrei funktioniert, aber der Player auf einem iPhone oder iPad uninstallierbar sein soll… Apple hat Windows auf seine Rechner gelassen…!! Wenn es Unsinn in der Produkt-, nicht in der Marketing-Strategie des Konzerns gegeben hat, dann an diesen Stellen. Apps und der AppStore sind nette neue Wege, die Angst vor komplizierte(re)n Programminstallationen zu nehmen – sie als Zugangskontrolle für bestimmte Konkurrenten oder gar willkürliche “Moral”zensur zu nutzen, ist dem Image der Firma absolut unwürdig.

    Also liebe ich meinen iMac als Arbeitsmaschine und verzichte mit Kritik auf iPhone und iPad. Das geht. Mensch darf Apple hier gut finden und da Banane.

    Es grüßt
    liqui

  22. Das liegt wohl auch immer am Einzellfall. Sicher sind PCs mehr mit Viren belastet, was aber daran liegt, dass es einfach aufgrund der Anzahl mehr Viren für PCs als für MACs gibt, per se anfälliger sind sie dafür nicht.

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich sowohl meinen selbstzusammengestückelten Win7 Rechner als auch mein Latitude für ebenso „stabil” halte wie Mac Pro und MacBook Pro, an denen ich manchmal arbeite (n muss).

    MACs sind leicht überteuerte aber sehr hochwertige Hardware, keine Frage. Ganz anders finde ich sieht es bei iPod, iPhone, iPad usw. aus – und auf diese Gruppe zielt die Grafik vermutlich auch eher hin. Man hat immer noch überteuerte Hardware, hochwertig vielleicht zum Teil, man hat sicher auch einen Funken Innovation. Letztlich bekommt man aber gerade bei Playern und Phones mehr (Funktionen, Vielfalt) für weniger (Geld, Restriktionen).

    Ob man nun OSX oder Windows 7 besser findet halte ich allerhöchstens für Geschmackssache, es hat gedauert aber in der aktuellen Version ist Windows kein allzu sperriges OS mehr und bietet von der Bedienung her auch genug Ansätze es sich einfach zu machen.

    Wenn man aber eher jemand ist, den technische Hintergründe wenig bis gar nicht interessieren, und etwas mehr Geld zur Verfügung hat, der ist mit Apple aber wahrscheinlich gut bedient.
    Was der QWERTZwerker angemerkt hat, dass viele Grafiker bereits im Studium mehr oder weniger bewusst zu Apple Produkten hingeführt werden kann ich voll nachvollziehen. Da kommt man sich – fast – komisch vor, wenn man kein MB oder MBP hat. ;)

  23. Ich bin weder gegen Apple noch Microsoft. Was ich aber wirklich bescheiden finde, sind Fanboys die eines der beiden Systeme schlecht reden, ohne es wirklich genutzt zu haben. Bekomme das leider immer wieder mit.

  24. Amüsant in diesem Zusammenhang: Das Applepeels Blog, in dem ein ehemaliger Vertriebler seine Vergangenheit bei Apple aufarbeitet. Solche Blogs werden wir in Zukunft noch öfter sehen, wenn einige Fanboys merken, auf was für eine Sekte sie da reingefallen sind:

    “Apple is consistent if nothing else [...] Only in times of adversity has Apple ever successfully curbed its arrogance.”

  25. noch abschliessend zur Info:
    dieser Cartoon stammt von Daryl Cagle (caglecartoons.com)
    und wurde am 2. Mai 2010 publiziert. siehe: http://www.caglecartoons.com/viewimage.asp?ID={C49B0543-41F8-4DCC-8FC8-3AE50BBF4697}
    oder such auf der Seite nach Apple, wenn der Link zu lang ist…

    ich will ja nicht panicken aber es könnte sein, dass Herrn Cagle das freie Publizieren nicht so Recht ist. ;)

    wie auch immer.. schöne Grüsse und weiter so!
    karikaturist

  26. @Nils: Stimmt – gerade bei Apple-Usern wird gern alles als Gottgleich angenommen, was von Steve kommt. ;-)

    Meiner Erahrung nach stürzen Macs genau so oft ab wie PCs – ich hatte schon vor 10 Jahren zu Win2K-Zeiten auf dem Arbeits-G4 mehr Systemcrashes als auf meinem PC daheim, den ich mir selbst zusammengeschraubt habe- sobald man anfing, auf einem Mac so zu arbeiten wie auf einem normalen PC (mehrere Programme, durch die man auch noch durchschaltet) ging da relativ schnell nichts mehr. (Damals gab´s noch die Bombe, und die hab ich oft gesehen.) Natürlich hat sich das in der Zwischenzeit auch verbessert – aber die Systemstabilität ist auch bei Produkten von Winzigweich optimiert worden. Ich habe damals allerdings oft bei Mac-Usern beobachtet, dass erst ein Programm geschlossen wird, bevor das nächste geöffnet wird – natürlich stürzt dann kaum mal ein System ab.

    Mir ist das eigentlich recht egal, welches System “besser” ist – beide- sowohl PC als auch Mac haben Ihre Vor- und Nachteile. Ich kann auch mit beiden arbeiten – die Produktpalette ist mittlerweile ja fast identisch, und sobald erst einmal in ein Programm geöffnet ist, ist die Bedienung auch recht gleich.

    Was mich allerdings stört, ist die völlig unreflektierte Verteidigung der Firma Apple und deren Produktpolitik. Dinge, für die Microsoft an den Pranger gestellt werden würde, gehen bei Apple einfach durch und werden unter Umständen sogar noch gelobt.

    Apple ist ein Konzern wie jeder andere – und deren “Kundenbindungsmaßnahmen” sind mittlerweile restriktiver als Microsoft es jemals gehandhabt hat – und das ist in der Karikatur bestens dargestellt.

  27. @Boris

    Welcher Mac-User schließt denn bitte Programme? ^^
    Öffnen und Schließen von Programmen ist nur verschwendete Zeit. Genau wie Systemstart oder -beenden. Ich starte meinen Mac Montag früh und fahre ihn Freitag Nachmittag wieder runter.

    Auf einem Mac (übrigens ist MAC was anderes!) will ich arbeiten und das, ohne das System pflegen zu müssen. Da mache ich mir keine Gedanken um das OSX. Es muss einfach funktionieren. Und das tut es sogar sehr intuitiv.

    Weil philipp die Automarken ansprach… Genau derartige Diskussionen werden wir bei Opel gegen VW, Kawasaki gegen Honda und Wii gegen PS3 finden. Kinderkram!

    Einfach OSX und Windows ein paar Tage testen und dann selber entscheiden! Ist ganz einfach.

    Zurück zum Thema: Das Apple nicht alles in seinen Store lässt, hat ja auch was mit Sicherheit zu tun. Das sie dabei mehr zensieren als einigen Entwicklern lieb ist, war leider schon immer so. Damit muss wohl der iPhone-Besitzer leben oder sich ein anderes Smartphone zulegen.

  28. @kopschüttel:
    Habe ich damals bei mehreren Designern in mehreren Agenturen beobachten können. Beispiel: Freehandgrafik speichern, Freehand schließen. Photoshop öffnen, Grafik importieren, feststellen, dass irgendetwas nicht passt, Photoshop schließen. Freehand öffnen, bearbeiten, speichern, schließen. Photoshop öffnen. Hat mich wahnsinnig gemacht damals – vor allem wenn man daneben sitzt und auf das Ergebnis wartet ;-)

    Wie gesagt, mir ist das System, ob jetzt nun PC oder Mac recht schnurz – was mich stört ist die Firmenpolitik und das frenetische Verteidigen eines Konzernes, der auch nur das will, was alle Konzerne wollen.

  29. @Boris:
    Haben die wirklich immer die Programme richtig beendet, oder nur auf den roten Knopf bei den Mac-Fenstern geklickt?! Weil, dann wäre das Programm ja nicht beendet.
    Aber ich hab auch noch keinen Grafiker gesehen, der Programme immer beendet und dann ein neues aufmacht. Auch ich gehe auf dem Mac so nicht vor. OK, ich habe fast 20 Jahre Windows hinter mir ;-)

    Aber im Prinzip finde ich, jeder solle das System finden was zu einem passt und man selber damit zufrieden ist. Ich bin noch in beiden Welten zuhause und es gibt bei beiden Vor- und Nachteile. Aber ich habe nie bereut auch einen Mac angeschafft zu haben.

    Und nochwas zu der Sache mit der Zensur der Apps von Apple. Das neue Windows Phone 7 wird auch solche Wege beschreiten. Erstens schreibt MS den Hardwareherstellern vor, wie die Geräte auszusehen haben und dann wollen sie ebenfalls so einen Appstore mit Zulassungsbeschränkung machen (hört man zumindest). Alte Windows Mobile Anwendungen laufen gar nicht mehr. Und Flash soll dort (zumindest am Anfang) auch nicht laufen. Genauso wie Silverlight und HTML5. Auch dürfen keine eigenen Startscreens mehr gemacht werden (wie gerade HTC das gerne gemacht hat). Auch MS scheint auf diesen Zug aufzuspringen.

    Aber wie gesagt: wenn ein Gerät das macht was ich möchte (und erwarte), dann ist das OK für MICH. Ich brauche nicht immer alle Funktionen und Schnittstellen die es gibt. Sollte mir ein Gerät/System nicht zusagen, dann kauf ich es einfach nicht.

  30. ich bin zwar ein begeisterter apple power-user und würde momentan für nichts in der welt auf die windows seite zurück wechseln (hab mal mit w3.1 und 3.11 angefangen bis und mit xp gearbeitet) aber leider ist es spürbar, dass apple vermehrt eine gewisse arroganz an den tag legt. vor allem bei händlern wird neu vorgestellte ware zusehends nur noch im apple store verkauft, wo händler mal 2-8 wochen (bei den ersten i7 noch länger) einfach mal warten durften. habe ich selber erlebt. die applestore-regale voll und die händler konnten nur verneinen und auf die nächsten wochen verweisen. naja, hab dann auch nicht warten können. apple wird immer gieriger und vergisst, dank wem sie 96-97 überhaupt überlebt hat; dank den treuen händlern und kunden.

    diesen hochmut spüren wir nun. und doch schafft es apple immer wieder, uns alle ein wenig für dumm zu verkaufen. als neuestes beispiel, natürlich, das iphone, “es besteht kein problem aber wir lösen es”.

    hochmut kommt vor dem fall. hoffentlich ist sich apple dessen bewusst.

  31. Toll fand ich auch Steves Kommentar zu dem Antennenproblem, das auftreten kann wenn man das iPhone4 mit der linken Hand hält. “Dann sollen es die Leute halt anders halten.”

  32. @chrisu:
    Ja, so richtig zu machen. Mit beim nächsten Öffnen angezeigter Start-Grafik. Ich war damals etwas irritiert, und dachte, da ich das ja bei mehreren Leuten beobachtet habe, das müsste auf einem Mac wohl so sein. ;-)

    @Patrick:
    Jupp, fand ich auch gut. Erinnert mich irgendwie an “Wenn das Volk kein Brot mehr hat, soll es doch Kuchen essen”.

  33. Seit 20 Jahren bin ich Macianer. Habe alle Höhen und Tiefen mitgemacht und alle Betriebssystemmigrationen überlebt. Seit langem verfolge ich aber die Systempolitik Apples mit gemischten Gefühlen. Mit der Einführung von OSX entwickelte sich das Betriebssystem zu einer verkappten Mainframe-Technologie. Die kostenlosen und omnipräsenten Applikationen mit dem “i” am Anfang überwältigen den unbedarften Nutzer mit der angeblich einfachen und intuitiven Benutzerfreundlichkeit. Die freundliche Kollaboration zwischen dem iPod und iTunes nehmen jeden Musikliebhaber in einen lukrativen Schwitzkasten. Selbstverständlich kann man sich dem entziehen und jeder, der mit dem Betriebssystem oder der Konsole kundig ist, wird diese “iPlagegeister” zu verscheuchen wissen…

    Mit diesen “Bordmitteln” kann man sich leider auf dem iFöhn nicht mehr so einfach und effizient behelfen. Das verführerische und schicke Glossy-Blinky-Design lässt keinen Blick und erst recht keinen Eingriff auf und in die Unterseite der schicken Oberfläche zu. Bei soviel handschmeichelnder Schönheit ist das anscheinend auch nicht mehr von Nöten. Den iPhone-Enthusiast stört sich auch nicht daran, dass das Teil im ständigen Kontakt zu den Servern des Herstellers steht und dass bei jedem Foto, welches mit dem Teil knipst wird, die GPS-Daten automatisch “nachhause” gefunkt werden.

    Deshalb bin ich zum ersten Mal dem Apfelhändler untreu geworden und habe mir ein Android-Föhn angelacht…

  34. Ich würde liebend gerne einen Mac ausprobieren. Aber wie? Bei Windows/Linux kann ich mir auf jeder beliebigen Seite erstmal eine illegale Version besorgen oder mich bei Freunden und Bekannten anfragen. Auch wenn es nicht die beste Art und Weise ist ein Produkt zu testen, so habe ich doch die Möglichkeit die Produkte zu testen und zu schauen ob ich damit zurecht komme oder nicht.

    Nicht so bei Mac OSX.
    Um Mac OSX zu testen muss ich erst umständlich im Internet nach einer Anleitung suchen damit es auf meiner bisherigen Hardware (oder in einer virtuellen Maschiene) läuft. Für mich kein Problem – für Leute die nicht so gut mit PCs umgehen können schon (zumal die Eingriffe schon recht heftig sind). Also wie soll ich dann schauen ob Mac OSX etwas für mich ist? Ich werde mir definitiv nicht einfach so einen Mac für 1.500 € kaufen nur damit ich schaun kann ob ich damit zurecht komme oder nicht… Und solange Apple an dieser Philosophie nichts ändert werd ich definitiv keinen Mac im Hause haben…

    Gruß
    Christoph

  35. Ich bin selber im Besitz von Apple-Produkten, welche sich nahtlos in meine “Windows”-Netzstruktur einfügen. Nur das folgendes nicht gleich wieder als Apfelhass empfunden wird. Na dann, schaun wa mal, ich geh da einfach mal auf all die Kommentare ein die mir grad über den Weg laufen:

    At least Microsoft admits their problem and fixes them.
    Apple called their users idiots first, and are now fixing it. Big difference :-)

    Immernoch die Übernummer. Erinnert mich an BP und sein Loch im Golf von Mexico, wobei Apple erstmal dreist der Welt erklären wollte einen Hardware”fehler” mit Software zu beheben. Da hat selbst die Applefreundliche Presse nicht mehr so lustig drein geschaut und konnte auch mal zeigen wie ihre apfelfeindliche Seite aussieht. Da musste Apple schnell zurückrudern.

    Apple ist in den Jahren sprunghaft aufgebläht und kann sich nur noch schwer selbst kontrollieren, diese ständigen Ausschwerfe lassen es Stück für Stück zu dem werden was einst die Käufer vergraulte und zu Apple trieb.

    Kommen wir zu einer ganz verbitterten Person:

    Genau, Apple macht kein Innovationen. LOL!
    Aber Microsoft, und alle Smamsungs dieser Welt, die das iPhone 1 zu 1 kopieren in Hardware und Software sind innovativ? Lächerlich.

    Genau so verhalten sich viele derzeit, ergreifen Partei und verteidigen sie mit wortkargen Hülsen. Wo hat Microsoft das iPhone kopiert? Im OS? Sie fangen vielleicht genauso schlecht an es mit Copy & Paste sich am Anfang zu vergeigen (technische Verknappung für weitere Features in kommenden Versionen), die GUI funktioniert anders. Also schonmal nix mit Kopie. Samsung? Mir fällt da nur das Samsung Wave ein, dass kann aber eher selber Massstäbe setzen, bspw. Bluetooth 3.0 und wenn jetzt irgendwann das iPhone nachzieht bei Bluetooth darf ich dann also Apple als Samsung Wave Kopierer anprangern, wenn das soweit ist (ich tippe sogar schon aufs iPhone 5)? Komische Denkweise die du an den Tag legst. Kopieren =/= den technischen Fortschritt folgen.

    Kommentar 23 von QWERTZwerker ist einfach top. Vielen Dank.

    Und als letzteres ein paar echte (ernst gemeint) Perlen:

    Aber Apple hat schon immer gut Nachfrage durch Verkanppung erzeugt.

    by the way: Was macht eigentlich Steve Jobs mit seinem Privatvermögen? Zumindest was dieses Thema angeht, ist ihm Bill Gates ja schon eine ganze Weile deutlich voraus.

    Immer wenn vom Apple-Fan die “Neid-Argumentation” kommt, glaube ich ja schon langsam es ist eher anders herum, man ist darauf neidisch nicht mehr exklusiv zu sein, denn da ist Apple schon länger über den Berg im Massenmarkt angekommen und wenn man auf der Straße 12jährige Kids (natürlich von Eltern finanziert) mit einem iPhone 4 antrifft, man selber noch mit dem 3GS hinterher dümpelt, da kann man das sehr wohl nachvollziehen.

    Meine abschliessenden Worte:
    Die Welt ist und wird niemals Schwarz und Weiss sein. Diese Art von Denken hilft niemanden. Fakt ist, wir leben irgendwo mal zwischen Dunkelgrau und Hellgrau, es gilt sich den bestmöglichen Grauton herauszusuchen und die positiven und negativen Aspekte einer jeden Option abzuwägen. Am Ende sollte dann das Bestmögliche für einen herauskommen, so dass wir zwar immernoch Nachteile hinter uns herziehen, die dann aber persönlich der niedrigsten Aufmerksamkeit zufallen. So komme ich zu meinen Geräten. Ich wüsste derzeit nicht was ich für ein “Fanboy” wäre. Wohl ein:

    “Asus, Acer, Samsung, Logitech, Roccat, Hewlett-Packard, Apple, Brother, Lenovo”-Fanboy ;)

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