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The Evolution of Apple

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The Evolution of Apple

Einst Markenliebling und nun böser Bube. Das Image bröckelt.

via gadgetbuzzer.com

45 Kommentare

  1. Toll fand ich auch Steves Kommentar zu dem Antennenproblem, das auftreten kann wenn man das iPhone4 mit der linken Hand hält. “Dann sollen es die Leute halt anders halten.”

  2. @chrisu:
    Ja, so richtig zu machen. Mit beim nächsten Öffnen angezeigter Start-Grafik. Ich war damals etwas irritiert, und dachte, da ich das ja bei mehreren Leuten beobachtet habe, das müsste auf einem Mac wohl so sein. ;-)

    @Patrick:
    Jupp, fand ich auch gut. Erinnert mich irgendwie an “Wenn das Volk kein Brot mehr hat, soll es doch Kuchen essen”.

  3. Seit 20 Jahren bin ich Macianer. Habe alle Höhen und Tiefen mitgemacht und alle Betriebssystemmigrationen überlebt. Seit langem verfolge ich aber die Systempolitik Apples mit gemischten Gefühlen. Mit der Einführung von OSX entwickelte sich das Betriebssystem zu einer verkappten Mainframe-Technologie. Die kostenlosen und omnipräsenten Applikationen mit dem “i” am Anfang überwältigen den unbedarften Nutzer mit der angeblich einfachen und intuitiven Benutzerfreundlichkeit. Die freundliche Kollaboration zwischen dem iPod und iTunes nehmen jeden Musikliebhaber in einen lukrativen Schwitzkasten. Selbstverständlich kann man sich dem entziehen und jeder, der mit dem Betriebssystem oder der Konsole kundig ist, wird diese “iPlagegeister” zu verscheuchen wissen…

    Mit diesen “Bordmitteln” kann man sich leider auf dem iFöhn nicht mehr so einfach und effizient behelfen. Das verführerische und schicke Glossy-Blinky-Design lässt keinen Blick und erst recht keinen Eingriff auf und in die Unterseite der schicken Oberfläche zu. Bei soviel handschmeichelnder Schönheit ist das anscheinend auch nicht mehr von Nöten. Den iPhone-Enthusiast stört sich auch nicht daran, dass das Teil im ständigen Kontakt zu den Servern des Herstellers steht und dass bei jedem Foto, welches mit dem Teil knipst wird, die GPS-Daten automatisch “nachhause” gefunkt werden.

    Deshalb bin ich zum ersten Mal dem Apfelhändler untreu geworden und habe mir ein Android-Föhn angelacht…

  4. Ich würde liebend gerne einen Mac ausprobieren. Aber wie? Bei Windows/Linux kann ich mir auf jeder beliebigen Seite erstmal eine illegale Version besorgen oder mich bei Freunden und Bekannten anfragen. Auch wenn es nicht die beste Art und Weise ist ein Produkt zu testen, so habe ich doch die Möglichkeit die Produkte zu testen und zu schauen ob ich damit zurecht komme oder nicht.

    Nicht so bei Mac OSX.
    Um Mac OSX zu testen muss ich erst umständlich im Internet nach einer Anleitung suchen damit es auf meiner bisherigen Hardware (oder in einer virtuellen Maschiene) läuft. Für mich kein Problem – für Leute die nicht so gut mit PCs umgehen können schon (zumal die Eingriffe schon recht heftig sind). Also wie soll ich dann schauen ob Mac OSX etwas für mich ist? Ich werde mir definitiv nicht einfach so einen Mac für 1.500 € kaufen nur damit ich schaun kann ob ich damit zurecht komme oder nicht… Und solange Apple an dieser Philosophie nichts ändert werd ich definitiv keinen Mac im Hause haben…

    Gruß
    Christoph

  5. Ich bin selber im Besitz von Apple-Produkten, welche sich nahtlos in meine “Windows”-Netzstruktur einfügen. Nur das folgendes nicht gleich wieder als Apfelhass empfunden wird. Na dann, schaun wa mal, ich geh da einfach mal auf all die Kommentare ein die mir grad über den Weg laufen:

    At least Microsoft admits their problem and fixes them.
    Apple called their users idiots first, and are now fixing it. Big difference :-)

    Immernoch die Übernummer. Erinnert mich an BP und sein Loch im Golf von Mexico, wobei Apple erstmal dreist der Welt erklären wollte einen Hardware”fehler” mit Software zu beheben. Da hat selbst die Applefreundliche Presse nicht mehr so lustig drein geschaut und konnte auch mal zeigen wie ihre apfelfeindliche Seite aussieht. Da musste Apple schnell zurückrudern.

    Apple ist in den Jahren sprunghaft aufgebläht und kann sich nur noch schwer selbst kontrollieren, diese ständigen Ausschwerfe lassen es Stück für Stück zu dem werden was einst die Käufer vergraulte und zu Apple trieb.

    Kommen wir zu einer ganz verbitterten Person:

    Genau, Apple macht kein Innovationen. LOL!
    Aber Microsoft, und alle Smamsungs dieser Welt, die das iPhone 1 zu 1 kopieren in Hardware und Software sind innovativ? Lächerlich.

    Genau so verhalten sich viele derzeit, ergreifen Partei und verteidigen sie mit wortkargen Hülsen. Wo hat Microsoft das iPhone kopiert? Im OS? Sie fangen vielleicht genauso schlecht an es mit Copy & Paste sich am Anfang zu vergeigen (technische Verknappung für weitere Features in kommenden Versionen), die GUI funktioniert anders. Also schonmal nix mit Kopie. Samsung? Mir fällt da nur das Samsung Wave ein, dass kann aber eher selber Massstäbe setzen, bspw. Bluetooth 3.0 und wenn jetzt irgendwann das iPhone nachzieht bei Bluetooth darf ich dann also Apple als Samsung Wave Kopierer anprangern, wenn das soweit ist (ich tippe sogar schon aufs iPhone 5)? Komische Denkweise die du an den Tag legst. Kopieren =/= den technischen Fortschritt folgen.

    Kommentar 23 von QWERTZwerker ist einfach top. Vielen Dank.

    Und als letzteres ein paar echte (ernst gemeint) Perlen:

    Aber Apple hat schon immer gut Nachfrage durch Verkanppung erzeugt.

    by the way: Was macht eigentlich Steve Jobs mit seinem Privatvermögen? Zumindest was dieses Thema angeht, ist ihm Bill Gates ja schon eine ganze Weile deutlich voraus.

    Immer wenn vom Apple-Fan die “Neid-Argumentation” kommt, glaube ich ja schon langsam es ist eher anders herum, man ist darauf neidisch nicht mehr exklusiv zu sein, denn da ist Apple schon länger über den Berg im Massenmarkt angekommen und wenn man auf der Straße 12jährige Kids (natürlich von Eltern finanziert) mit einem iPhone 4 antrifft, man selber noch mit dem 3GS hinterher dümpelt, da kann man das sehr wohl nachvollziehen.

    Meine abschliessenden Worte:
    Die Welt ist und wird niemals Schwarz und Weiss sein. Diese Art von Denken hilft niemanden. Fakt ist, wir leben irgendwo mal zwischen Dunkelgrau und Hellgrau, es gilt sich den bestmöglichen Grauton herauszusuchen und die positiven und negativen Aspekte einer jeden Option abzuwägen. Am Ende sollte dann das Bestmögliche für einen herauskommen, so dass wir zwar immernoch Nachteile hinter uns herziehen, die dann aber persönlich der niedrigsten Aufmerksamkeit zufallen. So komme ich zu meinen Geräten. Ich wüsste derzeit nicht was ich für ein “Fanboy” wäre. Wohl ein:

    “Asus, Acer, Samsung, Logitech, Roccat, Hewlett-Packard, Apple, Brother, Lenovo”-Fanboy ;)

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