Bewerbungslogo Olympische WInterspiele 2022

Fünf Bewerber für die Olympischen Spiele 2022

Bewerbungslogo Olympische WInterspiele 2022

Mittlerweile haben sich alle fünf Bewerberstädte um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022 auch mit Hilfe eines entsprechenden Logos positioniert.

Noch ist nicht klar, ob Lviv in der Ukraine die Bewerbung fortsetzen wird. Derzeit befindet sich die Bewerbung in Haltestellung (siehe gamesbids.com). Derzeit befinden sich im Rennen um die Ausrichtung noch die Städte Oslo (Norwegen), Almaty (Kasachstan), Krakau/Krakow (Polen), Lviv/Lemberg (Ukraine) und Beijing/Peking (China). Am 31. Juli 2015 wird auf der 127. IOC-Sitzung die Entscheidung über die Vergabe fallen.

Während die Logos von Beijing und Lviv unter dem Einsatz von Schweifen und Bögen wenig Überraschendes fürs Auge bieten, spielt das rein typographische Logo Oslos mit den Sehgewohnheiten. Im Grunde wurde hier von der Agentur Snøhetta weniger ein Logo entwickelt als vielmehr ein Gestaltungsmuster, das auf geometrischen Formen basiert; auf dezeen wird es vorgestellt. „Almaty“ heißt in der Kasachischen Sprache „Stadt der Äpfel/Apfelbäume“, daher die Form. Auch das Logo Krakaus hat, indem es bestehende regionale Symbole und Farben verwendet, einen starken lokalen Bezug.

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11 Kommentare zu “Fünf Bewerber für die Olympischen Spiele 2022

  1. Mir gefällt Lviv am besten. Schön farbig, bringt das Olympische dezent zur Geltung und stimmt doch auf die winterlichen Spiele ein. Sehr schön.

    Oslos und Krakows Schriften finde ich nicht so prickelnd und herzlich. Oslos Muster ist einfallsreich und frisch, dennoch stellt sich bei mir keine rechtes Erstaunen ein. Gleiches gilt für Krakows folklorisches Motiv. Könnte auch eine Messe für traditionelle Handwerkskunst sein.

    Das mit dem Apfel ist wohl ein linguistisches Spielchen, welches durchaus interessant ist, aber mir auch zu lieblos erscheint.

    Beijings Konzept ist ein solides Olympialogo. Okay. Nicht so schlecht, nicht herausragend.

  2. Finde es sehr fraglich wieso man bereits für die Bewerbung der Kandidatenstädte einen in solchem Maße großen Aufwand betreibt. Sollen sich doch die Damen und Herren vom IOC zuerst einmal einig werden und dann den Auftrag erteilen. Rubrik: Gratis arbeiten mit Hoffnung auf 10 Minuten Ruhm / dabei sein ist alles.

  3. Keines der Logos hat irgendeinen Bezug zu Ereignis, von daher finde ich alle Schlecht.
    Bei Olso drängt sich mir ein Fragezeichen auf und das Krakau-Logo finde ich irgendwie abstoßend. Alles irgendwie belanglos uns langweilig.

    @Dieter Frank: Der, der sich dann doch die Mühe macht, gewinnt. Das Auge isst schließlich mit. Und da alle gewinnen wollen, müssen sie eben den Aufwand betreiben.

  4. Da kann ich Benny Lava nur zustimmen! Kein richtiger Bezug, öde und alles andere als schöne “Bewerbungsunterlagen“. Hoffentlich werden die Spiele selbst, etwas emotionaler…

  5. Dürfen die keine Olympischen Ringe für Berwerbungslogos benutzen? Oder ist das Pestvermeidungsstrategie, man will ja nicht damit in Verbindung gebracht werden.
    Ansonsten, wie bereits von anderen erwähnt, alles sehr generisch und prinzipiell gut zur Wiederverwertung geeignet – einfach mal die Zahlen tauschen. Wenn, ja wenn man nicht für jeden Quatsch wieder neue Ausschreibungen oder Wettbewerbe veranstaltete und die Entwürfe in der Rundablage P endeten.

  6. @ C.W.
    Das IOC macht strikte Vorgaben, wie die Logos der Bewerberstädte aufzubauen sind. In der Bildmarke darf nichts olympisches zu sehen sein… also kein Feuer, keine Fackel oder ähnliches.
    Darüber hinaus gibt es zwei Bewerberphasen. Phase 1 ist die „Applicant City“ Phase. In dieser Phase ist es den Bewerberstädten verboten, die Olympischen Ringe im Logo zu verwenden. Das IOC gibt dann zu Beginn der zweiten Phase bekannt, welche Städte eine Runde weiter gekommen sind. Diese Städte sind dann „Candidate Citys“. Dann wird im Logo das Wort „Applicant“ durch „Candidate“ ersetzt und die Olympischen Ringe werden hinzugefügt.

  7. @Marcus, Danke für die sehr gute Erklärung. Verständlich, dass das IOC es nicht wünscht, wenn ein Bewerber sich mit den Ringen schmückt – vielleicht sogar dann noch, wenn er in der ersten Runde rausfliegt. Hat aber eben zur Folge, dass die Bewerberlogos – wie oben jemand sagte – ob ihrer Austauschbarkeit eben auch für eine Modelleisenbahnmesse herhalten könnten. Krakow sollte es sich überlegen, das Logo als „Corporate Identity“-Vorlage anschlusszuverwenden, hat sowas präsidial-schlichtes.
    Nun zu etwas völlig anderem: erkenne ich da bei Beijing soetwas wie eine Flamme? Fackel? Ertappt, würde ich sagen.

  8. @C.W. : Wenn Du damit diese Welle meinst, die statt der ersten 2 in der Jahreszahl steht: Die deute ich als
    Abfahrtspiste, es geht hier ja um Winterspiele.

    Oslo finde ich spannend, da es zum einen den Namen und das Jahr beinhaltet und zum anderen die Kurvenreichen Abfahrten beim Bobfahren, Abfahrtslauf etc. andeutet.

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