Design Tagebuch

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Die Sprache im Webauftritt

Sprache im Webauftritt

Ich sammle heute einmal Begriffe, die im Zusammenhang mit Internetauftritten im Einsatz sind. Oft sind dies englische Begriffe, die sich im Laufe der Zeit durchgesetzt haben und als “gelernte” Wörter gelten dürfen. Manchmal finden sich aber auch üble denglische Begriffe darunter, also scheinbar englische Wörter, die von irgendeinem denkfaulen Journalisten in die Welt gesetzt wurden und so weit weg von der englischen Sprache sind, wie Russland von der Meinungsfreiheit. Angeregt durch Gerrit van Aaken, der eine Sammlung von Berufsbezeichnungen zusammengetragen hat möchte ich an dieser Stelle die aus meiner Sicht gängigsten und besten Wörter aufführen, die innerhalb oder im Zusammenhang mit einem Internetauftritt Verwendung finden. Eure Anregungen und Kritiken sind sehr willkommen. » weiterlesen

abgelegt in Trend & Wissen, erstellt von Achim Schaffrinna am 07.07.2007 | 06:04
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Metaphern im Netz

Metapher Surfen

Das Medium Internet ist reich an Metaphern. Schon allein, wenn wir über das Netz sprechen bedienen wir uns einer Metapher. Jedem ist klar, dass nicht etwa ein Fischernetz gemeint ist, sondern das World Wide Web. Ok, in Küstennähe kann es hin und wieder zu Missverständnissen kommen. » weiterlesen

abgelegt in Trend & Wissen, erstellt von Achim Schaffrinna am 07.05.2007 | 07:29
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Tunnelseiten, die kein Mensch braucht

Tunnelseiten, im Englischen “splash pages”, sind dem eigentlichen Webauftritt vor geschaltete Seiten (genaue Definition). Im Gegensatz zu Brückenseiten (doorway pages) sind Tunnelseiten jedoch kein Instrument zur Suchmaschinenoptimierung. Folgende Unterscheidung möchte ich einmal vornehmen.

Typ A – Länder- und/oder Sprachauswahl sowie nach Flash und HTML

Typ B – Verzweigung in Unternehmens- oder Produktbereiche

Typ C – Vorauswahl nach Zielgruppen

Typ D – Eine mehr oder weniger leere Seite a la “Willkommen, treten Sie ein”

Die Tunnelseiten-Typen im Einzelnen

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abgelegt in Trend & Wissen, erstellt von Achim Schaffrinna am 12.01.2007 | 15:29
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Wortwolke – tag cloud

Wortwolke tag cloud

Immer häufiger trifft man auf Wortwolken bzw. tag clouds. Flickr, Technorati und Blogs im Allgemeinen haben den Trend ausgelöst. Nun hält diese Navigationserweiterung auch Einzug in deutsche Auftritte wie Spiegel.de, O2-online, Karlsruhe.de oder auch jetzt.de, einem Ableger der Süddeutschen Zeitung. Eine Wortwolke ist eine Link-Sammlung der am meisten aufgerufenen Seiten bzw. der am meisten eingegebenen Suchbegriffe. In der Regel wird diese Liste automatisiert erstellt. Bei Spiegel ONLINE pflegen Redakteure die Wortwolke.

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abgelegt in Trend & Wissen, erstellt von Achim Schaffrinna am 01.01.2007 | 14:41
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Marken, die es nicht mehr gibt

Ein wenig Wehmut kommt schon auf, wenn man sich die kleine Sammlung toter Marken anschaut. Mein erster Plattenspieler war von Dual. Ich hatte ihn in den 80igern sogar zum “Scratchen” als DJ missbraucht und dass obwohl die Modelle von Technics damals viel besser und angesagter waren. Aber das nur am Rande. Die bereits im Jahre 1906 von den Gebrüdern Steidinger gegründete Firma Dual, zuletzt ein Tochterunternehmen von Nordmende, musste schließlich 1982 hervorgerufen durch die Einführung der Compact Disc (CD) in die Insolvenz. Jede hier dargestellte Marke erzählt eine Geschichte. Oftmals sogar in den Anfängen eine sehr erfolgreiche. Doch Firmenübernahmen, Insolvenzen oder Änderungen in der Konzernstrategie besiegelten allesamt ihr Ende.

Consors war mit dabei, als 1996 mit der Emission der T-Aktie eine gänzlich neue Aktienkultur in Deutschland entstand. Im Freundes- und Bekanntenkreis, selbst an Stammtischen wurde plötzlich über Charts, Emissionspreise und Dividenden genauso selbstverständlich diskutiert, wie über Fußball. Viele die damals ihr erstes Depot eröffneten, taten dies bei der ehemaligen Tochter der Schmidtbank. Aber die Konkurrenz schlief nicht. Um sich gegenüber der Comdirect, der DAB und anderen Anbietern abzuheben wurden für Fernsehspots sogar einige Schauspieler engagiert. Consors war crossmedial überall präsent. Es sollte alles nicht helfen. Die Muttergesellschaft kam 2002 ins Schlingern. Von der Marke existiert nur noch der Name als Teil der Cortal Consors Bank, welche wiederum ein Unternehmen der französischen BNP Paribas ist.

2002 entschied man in der Führungsetage des Group-3D-Konsortiums die furios gestartete Mobilfunkmarke Quam aufzugeben. Mit einem Schlag gingen alle Lampen aus. Übrigens auch bei seinem damaligen Testimonial Sven Hannawald (sollte es da einen Zusammenhang geben?). Im November 2005 gab es schließlich Pressemeldungen, in denen zu lesen war, dass Quam eventuell neu belebt werden soll. Telefonica könne das O2-Netz nutzen und die Marke wieder auferstehen lassen.

Vielleicht ist alles eine Frage der Zeit, wie zuletzt mit der Automarke Bugatti, die mehr als 50 Jahre nur in Museen zu finden war und der seit 2001 vom Volkswagen Konzern neues Leben eingehaucht wird. Lange Zeit “tot geglaubte” Marken wie Afri Cola oder Tri Top zeigen, dass die Wiederbelebung in Form von Retro- oder Revivialmarken durchaus sinnvoll ist und erfolgversprechend sein kann. Stefan Fuhrken vom MarkenBlog.de sieht den Reiz solcher Marken vor allem im Bekanntheitsgrad, die sie sehr wertvoll auch für einen Weiterverkauf macht. Deshalb werden “tote” Marken grundsätzlich auch im Markenregister weitergeführt, auch wenn sie nicht in Verwendung sind.

Ob Einkaufenstouren bei Hertie, erste Computererlebnisse mit Nixdorf oder Aktienkäufe mit Consors, alles sind nur noch Erinnerungen. Manchmal vermisse ich den freundlich kitschigen Gesang: “Hier ist Dea, hier tanken sie auf!” aus der Fernseh- und Radiowerbung. Wer weiß, vielleicht kann ich ja in ein paar Jahren wieder bei Dea tanken und mit Quam telefonieren.

abgelegt in Logos, Trend & Wissen, erstellt von Achim Schaffrinna am 01.12.2006 | 20:59
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Immer mehr Logos mit Verläufen

Was bei Markenlogos, wie z.B. Volkswagen, BMW und Tchibo schon lange usus ist, zieht immer weitere Kreise. Verstärkt findet man im Web Logos, die früher einfarbig oder eher schlichter Natur waren und nun aufwendig durch Schatten und Verläufe eine höherwertige Anmutung erfahren. Dabei gibt es ein Bandbreite von Ergänzung eines Verlaufs (KonicaMinolta) bis hin zur kompletten Überarbeitung eines Signets (Plus). Bei Plus wurden nicht nur Farbverläufe integriert sondern zusätzlich das Verhältnis von Schriftzug zum Gesamtsignet zugunsten der Farbflächen verändert. Außerdem wurden Ecken abgerundet und ein dezenter Schatten integriert. Auch bei Promarkt und Aral glänzt und funkelt es nun, durchaus angenehm für’s Auge. Das Logo wirkt in den meisten Fällen hochwertiger, als in einer Ein- oder Zweifarbvariante. Diese Tatsache wird sicherlich auch die meisten Verantwortlichen dazu bewogen haben zumindest im Web auf eine aufwendige Logovariante umzustellen. Interessant ist dieser Trend gerade unter dem Aspekt der Abstraktion und Reduzierung von Bildmarken im Laufe der Zeit, steuert er doch genau in die entgegengesetzte Richtung.

Siehe Beitrag im Design Tagebuch über das Shell Logo.

abgelegt in Logos, Trend & Wissen, erstellt von Achim Schaffrinna am 16.10.2006 | 13:31
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