Design Tagebuch

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Die gruseligsten Seiten im Netz – Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA)

DPMA Spooky Award

Prolog

Ich hatte mir vorgenommen niemals eine Zeile über Eisbärenbabys namens Knut und Flocke zu schreiben. Es gibt kaum eine Ecke im Netz, wo man vor putzigen Glossen, süßen Fotostrecken und knuffigen Artikeln über weißpelzige Berliner und Nürnberger Zoobewohner sicher ist, warum auch immer. Wozu soll eine Einleitung zum Eisbärenbabythema an dieser Stelle nun gut sein, wenn es soviel Sexappeal wie Second Life versprüht? Ich versuchs mal so. Bis zur Geburt von Flocke fanden sich im Register des Deutschen Patent- und Markenamtes 6 Eintragungen. Heute gibt es 22 Einträge, in denen das Wort Flocke vorkommt, darunter die Liebesbekundung I love Flocke. Wer hier ein Klingeln der Registrierkasse im Hintergrund hört, dürfte nicht ganz falsch liegen. Jeder versucht sich halt ein Stück von der Merchandising-Torte abzuschneiden. Das Markenamt kennt jeden Hype, jede Medienblase und jede Marke, die aufpoppt und nach einigen Jahren wieder von der Bildfläche verschwindet. Folgerichtig stammt der letzte Eintrag mit Second Life aus dem April 2007, was in den Online-Medien ein ziemlich langer Zeitraum ist. Ab ins Archiv! » weiterlesen

abgelegt in Die gruseligsten Seiten im Netz, erstellt von Achim Schaffrinna am 08.02.2008 | 06:34
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Die gruseligsten Seiten im Netz – EMI Group

EMI Spooky Award

Brrrr… Wenn einem ein kalter Schauer über den Rücken läuft, muss es nicht immer das Wetter sein, das schuld ist. Manchmal reicht auch ein Blick auf die ganz großen Konzerne und Marken im Netz. Heute schauen wir einmal auf EMI, die mit einem Katalog von über einer Million Titeln derzeit noch der größte Musikverlag der Welt darstellen.

Die Themen Videos und Musik boomen im Internet. Apple hat mit iTunes den “global playern” gezeigt, wie sich mit Musik Millionen verdienen lassen. Es sollte eigentlich jeder kapiert haben, dass es sich auszahlt in die digitalen Medien zu investieren. Klar das Produkt muss stimmen aber auch die Präsentation respektive das Erscheinungsbild. Das fängt bei der Vertriebsplattform an und hört bei der übergeordneten Dachmarkenseite auf. Oder anders herum, ganz wie man will.

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abgelegt in Die gruseligsten Seiten im Netz, erstellt von Achim Schaffrinna am 19.12.2007 | 06:09
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Die gruseligsten Seiten im Netz – ORF

ORF Spooky Award

Nachdem im letzten Monat aufgrund von Zeitmangel der Spooky-Award nicht vergeben wurde, ist der Preisträger dieses Monats umso prominenter. Die Website des Österreichischen Rundfunks sucht in der Riege der Sender ihresgleichen.

Der Aufbau

Die Startseite besteht aus 7-10 Kacheln, die jeweils mit Bildern und Schlagzeilen befüllt sind. Darunter ca. 25 Textlinks. Mehr nicht. Unglaublich. Wenn man in den letzen Monaten verfolgt hat, wie sich die Nachrichtenportale und auch Fernsehsender bei ihren Relaunchs mit einem wahren “Features-Feuerwerk” gegenseitig überbieten wollten, hat es fast schon etwas beruhigendes auf einer Seite zu landen, bei der sich die Augen nach 2 Sekunden bereits fragen: “Wie? Das wars?” – Ja, das wars!

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abgelegt in Die gruseligsten Seiten im Netz, erstellt von Achim Schaffrinna am 31.10.2007 | 06:04
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Die gruseligsten Seiten im Netz – Ryanair

Ryanair Spooky Award

Gut, ein verstecktes Kleinod ist die Site von Ryanair gewiss nicht mehr. Dafür ist die Marke einfach zu bekannt. Viele Reiselustige werden sicherlich den schrillen Auftritt der irischen Fluglinie kennen. Werden sie ihn auch schätzen? Ich vermute einmal eher weniger.

Günstig oder Billig?

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abgelegt in Die gruseligsten Seiten im Netz, erstellt von Achim Schaffrinna am 30.08.2007 | 06:06
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Die gruseligsten Seiten im Netz – Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst DWD

Alle reden über das Wetter. Mal ist es zu heiß. Mal zu stürmisch. Es gibt Tornados in Innenstädten und Überschwemmungen aller Orten. Unwetter und Missernten bedrohen die Existenzen vieler Menschen und sogar der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore redet in seiner groß angelegten Klimakampagne ausschließlich nur noch über das Wetter und den bevorstehenden Klimawandel. Das Thema Wetter respektive Klima ist aktueller denn je. Wetterseiten wie wetter.de, wetter.com oder wetter.msn.com buhlen um die Gunst der Nutzer und übertreffen sich gegenseitig mit ihren technischen Funktionen, wenn es darum geht z.B. die Wetterdaten der anvisierten Urlaubsorte bestmöglich aufzubereiten. DWD logo Auch beim Deutschen Wetterdienst (DWD) spricht man über das Wetter. Vermutlich so intensiv, dass man für das Thema Internet keine Zeit mehr hat.

Flaute auf der Startseite

Die Hauptdomain fungiert als Tunnelseite, die kein Mensch braucht. Die Seite enthält zwei Länderflaggen und den als Erklärung gedachten Zusatz “Für Internetexplorer und Netscape ab Version 4 optimiert.” Realsatire. Dieser gut gemeinte Hinweis aus den Neunzigern erklärt jedoch nur eines. Kompetenz mag man gewiss in der Meteorologie haben – in Bezug auf die Neuen Medien scheint sich der DWD noch im Winterschlaf zu befinden.

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abgelegt in Die gruseligsten Seiten im Netz, erstellt von Achim Schaffrinna am 31.07.2007 | 06:01
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Die gruseligsten Seiten im Netz – Esso.de

Esso Spooky Award

Ist das wirklich ein Webauftritt? Sicher, dass hier keine Applikation für ein mobiles Endgerät z.B. einem Mobiltelefon dargestellt ist?, Na ja, so ganz sicher kann man sich wohl nicht sein. Mit einer begrenzten Breite von gerade einmal 600 Pixeln macht der deutschsprachige Auftritt von Esso mit seinem minimalistischen Aufbau der kleinsten Website der Welt Konkurrenz. Das Thema “Microsite” mal auf eine andere Weise neu definiert.

Esso LogoUnfassbar unmotiviert

Es gibt durchaus gute und richtige Ansätze im Auftritt. Klickpfad und die Aktivfarbe für einen angewählten Bereich informieren den Besucher stets über seine Position im Auftritt. Mmmh… wenn ich mir es genau anschaue… das waren dann auch schon die positiven Merkmale. Übrig bleiben zahlreiche Ungereimtheiten.

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abgelegt in Die gruseligsten Seiten im Netz, erstellt von Achim Schaffrinna am 30.06.2007 | 06:48
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Die gruseligsten Seiten im Netz – Axel Springer AG

Axel Springer AGEin Großkonzern mit Hauptsitz in Berlin. Die Medienmarke in Deutschland. Eine der Medienmarken weltweit. Ihr Gründer ein Mogul. Den Namen kennt jeder, der schon einmal eine Zeitung, Zeitschrift oder ein Magazin in der Hand gehalten hat. Das bekannteste Blatt unter ihnen, die Bild-Zeitung, polarisiert. Einige halten es für einen Spiegel unserer Gesellschaft andere für die gruseligste Ansammlung von Lettern. Mit der Übernahme von ProSiebenSat.1 wollte die Axel Springer AG die Expansion hin zu einem crossmedialen Unternehmen weiter vorantreiben. Die Übernahme scheiterte allerdings im Januar 2006.

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abgelegt in Die gruseligsten Seiten im Netz, erstellt von Achim Schaffrinna am 21.05.2007 | 06:11
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