IAAF bekommt neues Logo

Erst vor kurzem wurde hier das neue Erscheinungsbild der IAAF vorgestellt. Am letzten Donnerstag präsentierte die International Association of Athletics Federations in Berlin schließlich das neue Logo, das in diesem Zusammenhang natürlich nicht fehlen darf.
Die gefühlte Lesbarkeit

Beitrag von Martin Liebig
Serife gegen Groteske: die Lehrbuch-Meinung unterstellt beharrlich Qualitätsunterschiede, die offenkundig nicht existieren. Eine neue Studie zeigt: Viel wichtiger als die oft beschworene “objektive” Lesbarkeit ist, was eine Schriftart ausstrahlt – ihr „Look and Feel”.
Starten wir banal: Schrift muss gut lesbar sein. Höre ich Widerspruch? Fehlanzeige, selbstredend.
Schrift darf natürlich gerne auch ein bisschen gut aussehen. Den thematischen Kontext betonen. In ihrer visuellen Tonalität Wertigkeit ausstrahlen. Freundlichst zum Lesen einladen. Aber: Sie muss immer noch und zuallererst gut lesbar sein. Unbedingt gut lesbar sein. Gute Lesbarkeit ist das Wichtigste überhaupt. Höre ich Widerspruch?
Wahrscheinlich nicht. Und das ist schade. Denn die Typografie, vor allem die Web-Typografie, sie droht unter die Räder zu geraten von Technokraten, von selbsterkorenen Lesbarkeits-Optimierern, von halbinformierten Systemadministratoren, von lehrbuchtreuen Mediengestaltern, die uns seit Jahren eine Web-Welt voller ”Nur-Verdana”-Seiten bescheren. Sachbearbeiter mit Zuständigkeitsrandgebiet Optik sind dies oft, die den Reiz guter Typografie auf den Faktor “Lesegeschwindigkeit” reduzieren, weil man Ästhetik und Themenadäquatheit leider nicht in Sekunden messen kann. Jene Menschen sind es, die uns gerne sagen: Serifen sind schlecht lesbar auf dem Monitor, das weiß doch inzwischen jeder, nimm lieber “Verdana”. Gerne folgt der Zusatz: Macht Spiegel Online doch auch. Spiegel Online kommt irgendwann immer.
Gastautoren im dt
Heute schlage ich im Design Tagebuch eine bislang unbeschriebene Seite auf. Das Thema Gastautorenschaft hier in diesem Blog hat mich immer wieder einmal beschäftigt, doch erst jetzt kann ich mich dafür begeistern. Mit ein Grund hierfür ist das Angebot von Martin Liebig, seines Zeichens Dozent für Mediengestaltung an der FH Gelsenkirchen, einen Großteil seiner Studienergebnisse hier im dt zu veröffentlichen, “Großteil” darf man dabei wörtlich nehmen. Im Forschungsbericht „Typografie im World Wide Web“ hat er sich eingehend mit der Lesbarkeit von Verdana, Arial, Times und ihren Schwestern beschäftigt. Er ist der erste Gastautor im Design Tagebuch und darüber freue mich sehr.
Das neue Markenzeichen von Audi

Das Audi-Markenzeichen wurde modifiziert und wird Anfang September in den unterschiedlichen Medien eingeführt. Die 3D-Ausarbeitung erscheint realistischer und lehnt sich sehr detailgenau an das Autoemblem an. Eine ähnliche Annäherung vollzog zuletzt Citroën, wenngleich hier der Sprung deutlich größer war.
Hildesheim erhält ein Stadtlogo

Die Stadt Hildesheim bekommt ein neues Logo. Vier Wettbewerbe sind in den letzten fünf Jahren vom Bürgermeister und der Marketinggesellschaft initiiert worden (Quelle: haz-hildesheim). Bislang fand jedoch keiner der siegreichen Entwürfe bei den Verantwortlichen Akzeptanz. Nun soll das neue Logo unter der Idee einer Dachmarke – so zumindest die offizielle Erklärung – sukzessive eingeführt werden. Das Wappen allerdings wird auch zukünftig von der Stadtverwaltung eingesetzt und zeigt erneut, dass der Begriff “Dachmarke” von städtischen Marketinggesellschaften zuweilen reichlich strapaziert wird. Bei den neuen Logos für Erfurt wurde er ad absurdum geführt.
Freude über Loom – Die Gewinner
Ich habe soeben die Gewinner ermittelt und zwar auf folgende Weise: 65 E-Mails sind bei mir angekommen. Diese 65 Absender habe ich kurzer Hand in einen Editor kopiert, so dass jeder Absender in einer Zeile stehend über eine Nummer verfügt. Die Zahl 65 habe ich dem Zufallsgenerator übergeben. Dieser hat die folgenden drei Zahlen ausgegeben: 22, 3 und 65. Diese Zahlen sind den folgenden Namen zugeordnet: Daniel Gufler, Thorsten Aust und Thomas Lees.
Herzlichen Glückwunsch!
Ich meld mich gleich bei den Gewinnern.
Loom – Fotografie-Magazin

„Loom“ ist ein Fotografie-Magazin. Es versteht sich als Werkschau der Fotografie-Studenten der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar. „Your true color“ heißt die Ausgabe, die das Thema Porträtfotografie als Anlass nimmt, das Verhältnis von Person und deren Inszenierung auch jenseits des Bildes zu beleuchten.










