Design Tagebuch

Design Tagebuch

Anatomie der Buchstaben

Anatomie der Buchstaben

Zu Studienzeiten bin ich an den Setzkästen in der Druckerei unserer FH lediglich vorbeigegangen, voller Demut für das Handwerk, aber auch mit großer Erleichterung, da mein Schwerpunkt im Studium die Arbeit am Computer sein sollte. Mit DTP wurde der Schriftsatz revolutioniert und vereinfacht. Beim Entwerfen von und beim Arbeiten mit Schriften bedienen wir uns aber immer noch der ursprünglichen Begriffe.

Dieser Artikel ist losgelöst von den tagesaktuellen Themen. Er ist als Typografie-Basiswissen gedacht und vor allem auch als Mitmachwerk, denn vollständig wird die Liste erst, nachdem die aufgeführten Begriffe und ihre grafische Aufbereitung kritisch von allen Seiten beäugt werden. Sicherlich gibt es noch den ein oder anderen Begriff, der in diese Liste gut hineinpasst.

Dargestellt sind in diesem Artikel die beim Schriftentwerfen zu gestaltenden Elemente der Buchstaben. Beim Satz spricht man von den „druckenden Teilen“. Im Gegensatz zur Makrotypografie, bei der es etwa um den Satzspiegel oder der Schriftgröße geht, wird in dieser Auflistung der Bereich der Mikrotypografie oder Detailtypografie behandelt.

Danke an alle, die diese Liste komplettieren und verfeinern möchten und Danke auch an jene, die eine ähnliche Zusammenstellung ins Netz gestellt haben.

Es gibt zu diesem Thema auch ein Poster im A1-Format, das man nun für 24 Euro plus 6,90 Euro Versand bestellen kann. Ebenfalls nicht unerwähnt bleiben darf natürlich der Link zum gleichnamigen Buch.

Anatomie der Buchstaben | A – Z

  • Abstrich

    Abstrich / Grundstrich

    Nach unten geführter Strich.

  • Anstrich

    Anstrich

    Schräg und horizontal. Auch „Nase“, „Ansatz“ oder „Dachansatz“ genannt.

  • Arm

    Arm

    Horizontale Linien bei Großbuchstaben.

  • Aufstrich

    Aufstrich

    Nach oben geführter Strich. Die dünnste Linie im Buchstaben heißt zudem „Haarstrich“.

  • Auslauf

    Auslauf

    Endung eines Buchstabens.

  • Bauch

    Bauch

    Rundung der Buchstaben innerhalb der Mittellänge beim d, b, p und q.

  • Bein

    Bein

    Abstrich am K, k und R.

  • Bogen

    Bogen

    Bezeichnet ebenfalls eine Rundung der Buchstaben etwa beim P, B oder D.

  • Cauda

    Cauda

    Abstrich am Q. Lateinischer Begriff für „Schwanz“.

  • Deckstrich

    Deckstrich

    Horizontale Linie beim T, Z und z.

  • Diagonale

    Diagonale

    Schräge Verbindung im Z und N.

  • Dickte

    Dickte

    Breite eines Buchstabens, inklusive der Vor- und Nachbreite. Der nichtdruckende Teil einer Drucktype heißt zudem Fleisch.

  • Endstrich

    Endstrich

    Abschluss: schräg, wie beim u oder rund wie beim a.

  • Fähnchen

    Fähnchen

    Häkchen am g. Auch „Ohr“ genannt.

  • Fuß

    Fuß

    Unterer Bereich des Abstrichs z.B. am R.

  • Grundlinie

    Grundlinie

    Horizontale Achse zwischen der Mittellänge und der Unterlänge.

  • Hals

    Hals

    Auch „Schaft“ genannt.

  • Kegel

    Kegel / Kegelhöhe

    Die Schriftgröße leitet sich vom Kegel und seiner Höhe ab. Bleisatz-Letter

  • Kehlung

    Kehlung

    Innerer Bogen der Serife. Auch „Serifenrundung“ genannt.

  • Kurve

    Kurve

    Kehre im großen und kleinen S sowie in der 8.

  • Ligatur

    Ligatur

    Verbindung von zwei oder mehreren Buchstaben zu einer Einheit.

  • Majuskel

    Majuskel

    Großbuchstaben, auch als „Versalie“ bezeichnet.

  • Minuskel

    Minuskel

    Kleinbuchstaben, auch „Gemeine“ genannt.

  • Mittellänge

    Mittellänge

    Mittlerer Teil eines Buchstabens. Auch „x-Höhe“ genannt.

  • Mittellinie

    Mittellinie

    Horizontale Achse zwischen der Oberlänge und der Mittellänge.

  • Oberlänge

    Oberlänge

    Oberer Teil eines Buchstabens.

  • Punze

    Punze

    Teilweise oder vollständig geschlossene Innenfläche eines Buchstabens.

  • Punkt

    Punkt

    Kreisfläche beim i, j und bei den Umlauten.

  • Querstrich

    Querstrich

    Horizontale Linie etwa beim A oder beim H. Die dünste Linie im Buchstaben nennt man zudem „Haarstrich“.

  • Schattenachse

    Schattenachse

    Achse zwischen den Stellen mit der geringsten Strichstärke. Auch „Symmetrieachse“ genannt.

  • Scheitel

    Scheitel

    Wendepunkt, an dem Aufstrich und Abstrich zusammenlaufen.

  • Schenkel

    Schenkel

    Jeweils gegenüberliegende Linien.

  • Schleife

    Schleife

    Geschlossener oder teilweise geschlossener unterer Bereich eines g. Auch „Schlinge“ genannt.

  • Schulter

    Schulter

    Obere Rundung etwa beim m, n, a und h.

  • Schweif

    Schweif

    Bei Script-Schriften als verzierendes Element. In Antiqua-Schriften beim t, y und j zu finden.

  • Serife

    Serife

    Serifen sind häkchenartige Enden. Links ist eine Halbserife dargestellt, die man nur bei Großbuchstaben findet.

  • Sporn

    Sporn

    Kleine Ecke, die im Zusammenspiel mit Serifen eine Art von optisches Gegengewicht erzeugt. Auch im q und A anzutreffen.

  • Stamm

    Stamm

    Senkrechte und zugleich stärkste Linie innerhalb eines Buchstabens.

  • Steg

    Steg

    Verbindende Linie, die von der Schleife bis zur Grundlinie am g verläuft.

  • Taille

    Taille

    Einbuchtungen, die bei Bögen anzutreffen sind.

  • Tropfen

    Tropfen

    Runde Verdickungen etwa beim a, g, c, j oder e (seltener).

  • Overshoot

    Überhang / Overshoot

    Bereich bei runden und spitzen Lettern, der über die Versalhöhe bzw. Grundlinie hinaus ragt.

  • Überlauf

    Überlauf

    Verbindungslinie etwa im a und n.

  • Unterlänge

    Unterlänge

    Unterer Teil eines Buchstabens.

  • Versalhöhe

    Versalhöhe

    Höhe einer Majuskel.

Weiterführende Angebote zum Thema Typografie

Blogs zum Thema Typografie

erstellt von Achim Schaffrinna am 16.12.2009 | 09:57
Stichwörter: ,

74 Kommentare zu 'Anatomie der Buchstaben'

  1. DerSiedler
    am 16. Dezember 2009 um 10:26 Uhr

    @Achim: Serife und Sporn haben den gleichen Beschreibungstext.

  2. Lars
    am 16. Dezember 2009 um 10:36 Uhr

    Danke Achim, sehr gute und nützliche Übersicht. Da kann ich jetzt bei Kundengesprächen mit Fachbegriffen um mich werfen und Eindruck schinden :-)

  3. am 16. Dezember 2009 um 10:55 Uhr

    Danke DerSiedler. Ist korrigiert.

  4. am 16. Dezember 2009 um 12:09 Uhr

    Ganz großes Typokino was du da gemacht hast !

  5. am 16. Dezember 2009 um 12:10 Uhr

    Bei “Aufstrich” sollte es noch dünnste statt dünste heißen.

    Schöne Liste, damit versteh ich die ganzen Designer in Zukunft bestimmt auch 10 mal besser :D

  6. paul
    am 16. Dezember 2009 um 12:17 Uhr

    “Der nichtdruckende Teil einer Drucktype nennt man zudem Fleisch.”

    - Welcher Teil kann denn nichtdruckend sein?

  7. Stefan
    am 16. Dezember 2009 um 12:36 Uhr

    @paul: derjenige Teil der Bleilettern (=Drucktypen), der nicht hochstehend ist (“erhaben”). Im Beispiel der Letter W oben also der Teil der rot gefärbt ist.

  8. Sabrina
    am 16. Dezember 2009 um 12:41 Uhr

    Sehr anschaulich aufbereitet – Super und Danke!

  9. tobias b köhler
    am 16. Dezember 2009 um 12:52 Uhr

    ein e mit tropfen? Wo gibts denn so was?

  10. paul
    am 16. Dezember 2009 um 12:56 Uhr

    @Stefan: Ah, daran hatte ich gar nicht gedacht. Danke!

  11. am 16. Dezember 2009 um 13:19 Uhr

    Vielen Dank für diesen Beitrag und ein großes Kompliment dafür!
    Als gelernter Schriftsetzer, letzter Jahrgang nach dem Berufsbild, erfreue ich mich über jegliches Typografiebasis- und Profiwissen, welches in der Zeit des Web 2.0 und DTP weitergereicht wird.

  12. markus
    am 16. Dezember 2009 um 14:37 Uhr

    Phänomenal wäre, wenn du das Wissensgut in einer PDF bereitstellen würdest. :)

  13. Rainer
    am 16. Dezember 2009 um 15:04 Uhr

    Grammatikalisch richtig wäre bei »Dickte«:

    »Den nichtdruckenden Teil einer Drucktype nennt man zudem Fleisch.«
    oder
    »Der nichtdruckende Teil einer Drucktype heißt zudem Fleisch.«

  14. Rainer
    am 16. Dezember 2009 um 15:12 Uhr

    ein e mit tropfen? Wo gibts denn so was?

    @ Tobias: Zum Beispiel bei DF Miserichordia oder bei Perla.

  15. Rainer
    am 16. Dezember 2009 um 15:16 Uhr

    Zusatz Minuskel: Kleinbuchstaben, auch »Gemeine« genannt.

  16. am 16. Dezember 2009 um 16:32 Uhr

    [...] Achim Schaffrinna hat im DesignTagebuch ein Glossar mit Fachbegriffen und Grafiken zur »Anatomie der Buchstaben« zusammengestellt. Dazu gibt es eine Liste mit den besten Webseiten und Blogs zum Thema Typografie. [...]

  17. Wolfgang
    am 16. Dezember 2009 um 17:13 Uhr

    Die Majuskel könnte man noch erweitern mit der “Binnenmajuskel”. Sie beschreibt Großbuchstaben im Wortinneren wie bei “ColorSync”, “AirPort” oder “InDesign”

  18. San
    am 16. Dezember 2009 um 17:31 Uhr

    Zusatz Kapitälchen:
    “Kleinbuchstaben, die die Form von Großbuchstaben haben, in ihrer
    Strichstärke und Laufweite aber den Kleinbuchstaben entsprechen und
    so eine gleichmäßige Grauwirkung des Textbildes erzielen.” http://www.uta.fi/~trjusc/glossar.html#K

  19. am 16. Dezember 2009 um 17:44 Uhr

    Yeah super Übersicht. Viele Begriffe kannte ich selbst noch gar nicht. Auf jeden Fall eine gute Quelle zum Nachschauen => Bookmark :-)

  20. am 16. Dezember 2009 um 18:54 Uhr

    Die Senkrechten (Schaft, Stamm, Grundstrich) des Versal-M als Beispiel für Schenkel zu wählen, widerspricht meiner Erfahrung. Sind Schenkel nicht immer gespreizt und treffen sie sich nicht in einem Punkt, wie z. B. beim Versal-A?

  21. am 16. Dezember 2009 um 19:29 Uhr

    [...] Design-Tagebuch von Diplom-Designer Achim Schaffrinna, zeigt in seinem Artikel Anatomie der Buchstaben die zu gestaltenden Elemente der Buchstaben. Grafisch sehr schön aufbereitet [...]

  22. am 17. Dezember 2009 um 00:38 Uhr

    Ein weiteres ganz hilfreiches und schönes Blog ist http://typefacts.com. Da gibt es auch viele Hinweise und gute Artikel. Vor allem die Tastaturkürzel sind eine super Hilfe.

  23. am 17. Dezember 2009 um 01:16 Uhr

    http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomie

    - The Elements of Typographic Style, Robert Bringhurst
    - Schriften 1925 – 1974: 2 Bände, Jan Tschichold
    - Buchstaben kommen selten allein, Indra Kupferschmid

  24. am 17. Dezember 2009 um 10:24 Uhr

    Sagt man Majuskel und Minuskel heute überhaupt noch? Ich dachte Versalien und Gemeine währe da der Fachlaut.

  25. ellinore
    am 17. Dezember 2009 um 11:49 Uhr

    Minuskelziffern, auch Mediävalziffern, passen sich ins Schriftbild ein. Breit ausgebaute Fontfamilien führen diese neben den Versalziffern (Beispiel aus der Stempel Garamont).

  26. am 17. Dezember 2009 um 13:30 Uhr

    Achim, vielen Dank für diese Zusammenstellung.
    Ein grundlegendes Problem sehe ich in der Vermischung von Begriffen aus der geschriebenen Schrift und der Typografie. Bei Drucklettern (ob sie in Metall geschnitten oder digital gezeichnet sind) gibt es keine Richtung, keinen ›Aufstrich‹. Nur weil der rechte Teil des y feiner ausfällt als der linke, wird er (in den allermeisten Handschrift-Stilen) noch lange nicht als Aufstrich geführt.

    @Jannis: Majuskel und Minuskel sind tendenziell Begriffe aus der geschriebenen Schrift, Versalie und Gemeine eher aus der Typografie. In Englischen ist das noch eindeutiger: ein von Hand geschriebener/geschnitzter/gemeißelter Großbuchstabe kann ein capital letter oder eine majuscule sein, bestimmt aber nicht uppercase.

  27. am 17. Dezember 2009 um 13:59 Uhr

    … und wie sagt’s der Franzose? Voilà!

  28. am 17. Dezember 2009 um 16:08 Uhr

    Fällt mir gerade zum Titel des Beitrags ein…

    Die ware Anatomie der Helvetica ;) Gut Fleisch dran würd ich mal behaupten.

    Frohe Ostern

  29. am 17. Dezember 2009 um 16:09 Uhr

    Ich wünsch mir grad ein Download-PDF für die Lehrlinge… So zum übern Schneidetisch kleben!

  30. Anja Schellinger
    am 17. Dezember 2009 um 16:29 Uhr

    Sehr nette und gute Übersicht! Ich hab nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei einer online druckerei (wen’s interessiert?!) und hab mich schnell mal in dieses Thema eingelesen. Vielen Dank! liebe grüße, anja

  31. Ella
    am 17. Dezember 2009 um 20:43 Uhr

    Über dem Schaft bzw. Hals des Versal-G befindet sich der “Querbalken”. Bei einigen Schriften geht er nur nach Innen (Futura), bei manchen fehlt er ganz (Gill Sans, Antique Olive) und bei anderen geht er zu beiden Seiten (Bodoni).

    Ich weiß nicht, wie detailliert das werden soll, aber wenn wir schon von der Halbserife sprechen, dann könnten wir auch noch die “Mittelserife” erwähnen, die beispielsweise beim Versal-W der Breughel (A. Frutiger) zu sehen ist. Bei der Palatino fehlt sie, bei der Bembo gibt es aufgrund der besonderen Form des W (da wird der doppel-V Ursprung deutlich, die Lateiner kannten noch kein W) sogar zwei Mittelserifen, die ineinander über gehen.

    Beim Versal-A kann es noch den überstehenden Anstrich (Guardi) oder den überstehenden Scheitel (Berkeley Old Stlye, Caslon) geben. Aber das ist ja schon fast Erbsenzählerei…

    Ich lerne gerade für meine Typo Prüfung und freue mich natürlich über alle Beiträge zu diesem Thema!

  32. flxb
    am 17. Dezember 2009 um 21:43 Uhr

    Da gibt es noch eine Seite, iniziiert von der FH Aachen, Fachbereich Design:

    Typoknowledgebase

    Kann auch sehr hilfreich sein

  33. am 18. Dezember 2009 um 09:26 Uhr

    Danke für die Zusammenstellung.
    Ich vermisse allerdings noch das Geviert, sowie Punkt und Didot.

  34. am 18. Dezember 2009 um 09:44 Uhr

    Ui da müsste ich ja mal wieder meine Berufschulbücher rauskramen :)

  35. am 18. Dezember 2009 um 11:32 Uhr

    [...] ich gestern zunächst bei Designtagebuch den Artikel zur Anatomie der Buchstaben gefunden habe, heute via Facebook/Typefacts die lustige Zusammenstellung von Jack [...]

  36. am 18. Dezember 2009 um 15:41 Uhr

    Sehr toll, vielen Dank! Wie schon von anderen gefordert, wäre eine PDF-Version allertollstens. Besonders, wenn die Abbildungen darin Vektordaten wären. Habe ich die Erlaubnis, diese Übersicht für die Lehre zu verwenden? Das wäre sogar noch viel allertollstenser.

    Eine kleine Korrektur:
    Bei »Schweif« fehlt im Beschreibungstext der Bindestrich zwischen »Script Schriften«. Momentan ist da ein »Deppenleerzeichen« :)

  37. am 18. Dezember 2009 um 17:25 Uhr

    Hallo Achim!

    Sehr tolle Sache, würde mich auch sehr über ein PDF freuen.

    Beste Grüße und Frohe Weihnachten!

  38. am 18. Dezember 2009 um 22:22 Uhr

    [...] Schaffrinna hat derweil eine schöne Seite zum Thema Buchstabenanatomie erstellt, die einem das Warten auf meine Variante versüßt. ;) Jürgen Siebert bringt Ordnung in [...]

  39. am 19. Dezember 2009 um 07:02 Uhr

    [...] Anatomie der Buchstaben | Design Tagebuch Neues Design im Netz. Täglich frische Logos, Relaunchs und Beiträge zum Thema Design. Ein Blog von Diplom-Designer Achim Schaffrinna (tags: design typographie buchstaben bezeichnung übersicht 2009) [...]

  40. Nelly
    am 19. Dezember 2009 um 10:29 Uhr

    vielen Dank, das habe ich vermisst!
    Als ungelernte Interessentin verwirrt mich allerdings der “Aufstrich” ausgerechnet am y – ich käme nie auf die Idee, diesen Strich von unten nach oben zu schreiben! Wäre er nicht am A oder v besser erklärt? Dass das y einen dicken und einen dünnen Strich hat, hatte ich bisher darauf zurückgeführt, dass die Feder beim Schreiben leicht schräg gehalten wurde …

  41. am 19. Dezember 2009 um 17:22 Uhr

    Eine ausführliche und empfehlenswerte Übersicht von Druck- und Typografie-Lexika mit kurzen Beschreibungen zu den einzelnen Links ist hier Druck- und Typografie-Lexika zu finden.

  42. kupfers
    am 20. Dezember 2009 um 09:34 Uhr

    Das habe ich bei Typedia schon mal sehr ähnlich umgesetzt gesehen.

  43. am 04. Januar 2010 um 02:20 Uhr

    Hier sollte dann wohl auch http://www.typolexikon.de/ genannt werden.

  44. am 06. Januar 2010 um 12:54 Uhr

    @Punktzebra Ist doch bereits in der Linksammlung aufgeführt.

  45. am 07. Januar 2010 um 10:35 Uhr

    [...] Passend zur Sammlung gibt es zum Thema „Anatomie der Buchstaben“ nun auch ein Poster im A1-Format als Gratis-PDF [...]

  46. am 08. Januar 2010 um 00:45 Uhr

    [...] gute Übersicht, gibt es im Designtagebuch. [...]

  47. am 25. Januar 2010 um 10:45 Uhr

    [...] der bereitwilligen Hilfe seiner Leser hat Achim im Dezember eine umfangreiche Liste von Begriffen und ihren Definitionen zusammengestellt. Offenbar lag ihm der Weihnachtsbraten nicht [...]

  48. Loki
    am 14. Februar 2010 um 23:35 Uhr

    Hat jemand eine idee, wo ich das “a” in hoher qualität herbekomme? will mir das als poster drucken lassen

    danke im vorraus
    rgds
    moarc

  49. jaoTe
    am 15. Februar 2010 um 08:27 Uhr

    Kaum ist das Poster eine Weile draussen / zack 5 Euro / Sehr unglaubwuerdig fuer dieses Forum, wo kreative Freigeister oberhalb der ungeliebten Konventionen den Ausstausch pflegen. Aber geht es mal ueber die eigene Veranlagung hinaus ,ein bisschen Wissen auszustellen, kommt wie immer das Geld ins Spiel.

  50. am 15. Februar 2010 um 10:04 Uhr

    @ jaoTe
    Das Poster ist noch gar nicht veröffentlicht. Dies ist übrigens auch kein Forum. Es ist gerade der Diskurs zwischen Bruch und Folgen von Konventionen, der in diesem Blog thematisiert wird. Mit dem Begriff “Freigeist” kann ich im Zusammenhang mit Kommunikationsdesign wenig anfangen. Ich beschäftige mich nicht mit einer abstrakten Form der Wahrheitsfindung, sondern immer mit einer ganz konkreten Anforderung oder Aufgabe, für die ich eine Lösung erarbeite. Gerade der kreative Arbeitsprozess innerhalb der Vorgaben und Konventionen ist es, was Design ausmacht.
    Und das mit den 5 Euro hast Du falsch verstanden. Es gibt für alle dt-Leser einen 5-Euro-Gutschein, sofern sie das Poster kaufen möchten. Infos gibts in kürze.

  51. am 23. Februar 2010 um 11:40 Uhr

    [...] mit einer Typo-Sammlung im Netz begann und seine Fortsetzung in einem PDF-Poster fand, kommt nun zu einem, wie ich finde, [...]

  52. am 23. Februar 2010 um 11:40 Uhr

    [...] mit einer Typo-Sammlung im Netz begann und seine Fortsetzung in einem PDF-Poster fand, kommt nun zu einem, wie ich finde, [...]

  53. T.
    am 23. Februar 2010 um 20:49 Uhr

    Ist wirklich toll geworden!

  54. am 01. März 2010 um 10:55 Uhr

    [...] dem dazu­ge­hö­ri­gen Arti­kel: Ana­to­mie der Buch­sta­ben kann man übri­gens Ver­bes­se­rungs­vor­schläge [...]

  55. DerSiedler
    am 21. April 2010 um 15:40 Uhr

    Was hier noch fehlt ist ein Begriff, der den wenigsten geläufig sein wird: “Umlautpunkte”

    Das sind die 2 Punkte über den Umlauten Ä, Ö und Ü.

  56. am 10. Mai 2010 um 17:17 Uhr

    Schöne Zusammenfassung zum Thema Anatomie der Typografie.
    Ist gebookmarkt.

  57. am 05. Juli 2010 um 12:04 Uhr

    [...] “Anatomie der Buchstaben” Grundlagenwissen zum Thema Typografie. Zusammengestellt vom Designtagebuch. [...]

  58. printstube
    am 15. Juli 2010 um 10:40 Uhr

    schöne Liste. Wirklich hilfreich. Danke!!!

  59. am 01. September 2010 um 22:12 Uhr

    [...] und im Querstrich des R wird dies sichtbar. Mit dieser Änderung geht auch eine Vergrößerung des Overshoot einher. Auch der kürzere Auslauf im G ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich [...]

  60. d.h.
    am 17. März 2011 um 17:38 Uhr

    Hallo Herr Schaffrinna,
    ich wollte mich erkundigen, welche Schrifttypen Sie für diese grandiose Übersicht in Ihrem Poter verwendet haben. Es geht mir sowohl um die Überschriften, als auch um die erklärenden Texte.

    Ich würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen!

  61. am 17. März 2011 um 19:50 Uhr

    @d.h. Hier kommt die Georgia zum Einsatz. In einigen Fällen auch die Adobe Caslon Pro, die Goudy Old Style und die Garamond.

  62. am 29. Mai 2011 um 16:01 Uhr

    [...] Einen Beitrag zur Anatomie der Buchstaben findet man hier, dazu Links zur Typografie. Dieser Eintrag wurde von norberto42 am 29. Mai 2011 um 15:01 [...]

  63. erhethtrh
    am 30. Mai 2011 um 12:11 Uhr

    dfkbni ifbireob55rg5 r5rhr

  64. am 29. August 2011 um 18:05 Uhr

    Unglaublich wie ihr das zusaammengestellt habt. Sehr hilfreich.. Danke..

    Zafer

  65. am 22. Dezember 2011 um 09:03 Uhr

    Vielen Dank für diese übersichtliche Zusammenstellung. Gibts das vielleichtr auch als Poster oder muß man sich da selber eins basteln? Würde sich nämlich sehr gut in dem einem oder anderen Büro machen, z.B. in meinem :-)

  66. am 22. Dezember 2011 um 09:23 Uhr

    @Patrick
    Nichts leichter als das. Das Poster kannst Du hier bestellen:
    http://www.plakateverlag.de/anatomie_der_buchstaben_36_100010.php

  67. am 02. Februar 2012 um 09:32 Uhr

    @ Harry: Tolle Grafik.

  68. am 27. September 2012 um 08:39 Uhr

    [...] Schriftzug, der individueller und eigenständiger als sein Vorgänger ist. Betont ausgeprägte Schweife und Verzierungen verleihen der Wortmarke einen klassischen, historischen [...]

  69. am 06. Dezember 2012 um 13:10 Uhr

    [...] gesetzt nämlich in der Copperplate. Das A wurde dabei leicht modifiziert und erscheint im Scheitel [...]

  70. am 06. Dezember 2012 um 16:04 Uhr

    [...] kurzer Hand in seiner Breite gekürzt (Screencapture), beim „E“ wurde hingegen der mittlere Querstrich verlängert und bündig zum Deckstrich [...]

  71. am 12. Dezember 2012 um 09:37 Uhr

    [...] „DEL“ ist im Logo zur dreidimensional anmutenden Wortmarke herausgearbeitet. Die 3D-Anmutung beschränkt sich dabei allerdings rein auf die Vorderseite der Buchstaben, die als Relief aus dem Untergrund hervorragen. Die hierbei herausgearbeiteten Flächen laufen zur Buchstabenmitte spitz zu, wodurch das „E“ arg deformiert und wie ausgefräst wirkt. Mit einer geringeren Kantenhöhe hätte dies vermieden werden können. Ausleuchtung, Schattenwurf und Hintergrundstruktur tragen zusätzlich dazu bei, dass das sehr bildhafte Logo überladen erscheint. In der einfarbigen Logovariante sind diese Schatten in Linien bzw. Flächen übersetzt, wodurch die Optik freilich an „Leidenschaft“ einbüßt, dafür aber an Klarheit gewinnt. In dieser Variante fallen jedoch Abstände und Radien ins Auge, die nicht immer ausgewogenen ausfallen. Während das „E“ im Bogen fetter wird, verjüngt sich der Bogen des „D“ aufgrund der zu geringen Innenradien innerhalb der Punze. [...]

  72. am 29. Januar 2013 um 14:21 Uhr

    [...] „ma“ als Kleinbuchstaben und „KK” als Großbuchstaben. Im zweiten „K“ fehlt der Stamm, wodurch die Wortmarke eine dynamische Note [...]

  73. am 05. März 2013 um 08:26 Uhr

    [...] bislang auf Großbuchstaben. Auch der Telekom-Slogan „Erleben, was verbindet.“ wird fortan in Majuskeln [...]

  74. am 24. April 2013 um 14:36 Uhr

    [...] Logo besteht aus einer reinen Wortmarke, bei der das Minuskel-i über einen zweiten, im Bereich der Unterlänge befindlichen i-Punkt verfügt. Sowohl farblich, typographisch wie auch konzeptuell hat die [...]



Konstruktive Kommentare bevorzugt

Auch beim Kommentieren darf jeder gerne kreativ werden. Das wird in diesem Blog sogar ausgezeichnet.

Unterstützend können die folgenden HTML-Schnipsel verwendet werden.

fett <b>Text</b>
Link integrieren <a href="http://www.beispieldomain.de">Beispieltext</a>
Bild/Grafik einfügen <img src="http://www.beispieldomain.de/grafik.gif">


5 + 6 =

Anzeige