Seagate Bildmarke

Seagate bekommt neues Logo

Seagate Bildmarke

Seagate Technology, Hersteller von Festplatten und Bandlaufwerken, hat seit kurzem ein neues Firmenlogo. Im Rahmen der diesjährigen International Consumer Electronics Show (CES) wurde das neue Logo vorgestellt.

Während das bisherige, 2002 von Landor entworfene Firmenlogo in seiner Form die mechanische Bauweise eines Festplattenlaufwerkes beschreibt – konzentrische Kreise dienen zur Visualisierung der für Festplatten so typischen rotierenden Scheiben –, ließ man sich für das neue Signet stärker vom Prinzip des Datenstroms inspirieren. Über das als „Living Logo“ titulierte neue Zeichen heißt es seitens des Unternehmens: „Das lebendige Logo von Seagate ist eine aufregende visuelle Darstellung der dynamischen Eigenschaft von Daten; es veranschaulicht die Art, wie Daten zusammenfließen und unsere digitale Welt erschaffen.“ Nach wie vor allerdings produziert Seagate in erster Linie Speichermedien mit mechanischer Festplattentechnologie, trotz gestiegener Nachfrage nach Flash-Speicher-Medien.

Anders als bislang zeichnet die Bildmarke nun nicht mehr, bedingt durch die Formgebung, ein „C“, sondern ein „S“ und damit den Anfangsbuchstaben des Unternehmens. Statt Neue Helvetica als Schriftart kommt nun die Avenir in der Wortmarke zum Einsatz.

Die Agentur Goodby Silverstein & Partners betreut Seagate im Rahmen des Rebrandings.

Seagate Logo – vorher und nachher

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11 Kommentare zu “Seagate bekommt neues Logo

  1. Ich weiß keiner mag Klugscheißer und vllt seh auch nur ich die starke Ähnlichkeit. Kann auch sicher sein dass man bei GS&P noch nie was von der Messe Stuttgart gehört hat, aber:

    • Danke, wollte ich grade auch so kommentieren :)
      Übrigens ist das Messe-Stuttgart-Logo ebenfalls in der Avenir gesetzt.

      Zum Seagate-Logo noch: Wirkt nun deutlich generischer als zuvor, für mich ein kleiner Rückschritt.

  2. Ich mochte das alte Seagate-Logo und auch die Farbgebung. Auch wenn es mittlerweile zig kozentrische Logos gibt, ist das Redesign relativ unbefriedigend in meinen Augen. Die Avenir scheint mir in dem Schnitt eher als schmückendes Beiwerk als das diese eine Symbiose mit dem Logo eingehen würde. Ein fetterer Schnitt und in Minuskeln gesetzt wären wohl ausdrucksstärker gewesen. Ausserdem hätte das Spacing präziser sein müssen. Zwischen A und G ist mir der Abstand zu groß und es wirkt als würden »Sea« und »ate« das G einrahmen.

    Zum Logo: Mein Auge fragt sich gerade ob es den Negativraum oder den Positivraum lesen soll. Wenn ich den Positivraum lese, scheinen mir die Linien zu zart. Selbst ein Spiel zwischen positiv und negativ hätte ich interessanter gefunden, sprich: Negativ und Positivraum sind gleich groß.
    Die Abschlüsse hätte man mit dem gleichen Winkel abschließen sollen. Dies wirkt wie übersehen.
    Ausserdem scheinen mir die runden unsauber gezeichnet.

    Das waren meine 5 Cent zum Logo. Für ein Unternehmen in der Größe habe ich mehr erwartet, vor allem was die handwerkliche Ausführung anbelangt. 4-

  3. Mir gefällt es eigentlich recht gut, finde es nur schade, dass man nicht mal erahnen kann, was die Firma macht/ produziert (der angedachte „Datenfluss“ ist nur durch die Beschreibung erkennbar). Für sich gesehen könnte das Logo zu jeder Firmenbranche gehören (das mag natürlich auch für das alte Logo gelten). Ich denke, man hätte etwas deutlicher sein dürfen und mehr von der Hardware darstellen können, mit der man mit dieser Firma zu tun hat; d.h. abstrahierte Schaltkreise oder die Struktur von Platinen, Mikrochips, etc. mit einbeziehen. Oder auch mit Symbolen der Elektrizität spielen (passend dazu in Blautönen – Grün wirkt anderen Branchen vorbehalten). Gerade in dieser Branche bietet sich das doch an und wirkt immer modern.

    Peters Anmerkungen über das Spacing sehe ich nicht so. Auch zwischen dem S und E sowie dem T und E sind die Abstände sehr groß und somit allgemein stimmig.

    Einziger Makel ist die Tatsache, dass der Linienanfang und das -ende sich nicht mit einer Geraden verbinden lassen, also keine gemeinsame Flucht haben. Anders wäre es harmonischer und eleganter.

  4. Gesperrter Versalsatz. Bildmarke in Word-Art-Optik einfach mal plakativ darüber knallen. Supergeil

    So liebe Kinder zerstört man eine Marke.

  5. Ich mag es grundsätzlich von der Gestaltung her, wenn ich selbiges auch vom alten Logo behaupten würde. Ist halt gelernt, aber zumindest wurde sich Gedanken gemacht und durch Aufgreifen der „S“-Form ist es auch gut erklärbar. Wirkt modern und wird bestimmt super auf cleanen weißen Verpackungen funktionieren ;-)

    Mein Grafik Design Prof hätte allerdings gesagt: „Erste Assoziation: Klospülung“

  6. Insgesamt wirkt das Logo optisch ansprechend und ausgewogen. Doch zum einen auch – wie bereits hier angemerkt wurde – sehr generisch. Zugleich visualisiert es die Assoziationen zu Seagate zu abstrakt und hebt sich obendrein noch sehr deutlich von dem vorherigen Logo ab. Hat Seagate ein so schlechtes Image, dass es optisch völlig neu wirken möchte? Man hätte ein Bezug zur Vergangenheit einbauen sollen.

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