Scandlines Relaunch

Die deutsch-dänische Reederei Scandlines hat ihren Webauftritt einem kosmetischen Facelift unterzogen. Tatsächlich hat man sich nur um die Oberfläche gekümmert und wichtige längst überfällige Verbesserungsmöglichkeiten hinten runter fallen lassen. Es gibt immer noch zu viele überflüssige und störende Popup-Fenster. Zentrale Informationen wie “Preise” und “Fahrpläne” und auch die Online-Buchung sollten einfach nicht in Extrafenstern öffnen. Der Relaunch beinhaltet nicht alle Teile des Auftritts. Einige Begriffe der Hauptnavigation z.B. “Hotels” und “Border Shop” öffnen (wieder im neuen Fenster) im alten Aufbau.
Aufgrund der ständig wechselnden Ansichten und Fenstern wirkt der Auftritt, wie ein Flickenteppich. Man mag seitens der Reederei für die Reise an Bord der Fähren alles tun, um die Überfahrt komfortabel zu gestalten. Die Tour durchs Netz hingegen ist mit vielen Barrieren versehen, was die Urlaubsvorbereitung unnötig umständlich macht. Auch stellt man sich die Frage, warum Scandlines im Vergleich zu den Mitbewerbern wie TT-Lines, es noch nicht geschafft hat den Sommerfahrplan vollständig zu hinterlegen. Kurz nach dem Relaunch gibt es viel Potenzial für einen nächsten. Verantwortlich für die Entwicklung ist Ebita Aps. Das Design stammt von Rune Brink Hansen / Bottega Areté (bottega-arete.org).


3 Klicks und ich war weg. Keine Spannung, viele Popups bei Menuklicks, PDFs zu runterladen, wo man keine erwartet. Eine neue Seite wir geöffnet wo keine erwartet wird. Von Usability haben die noch nix gehört. Ganz zu schweigen von SEO.