MTV Relaunch

Der Webauftritt des Musiksenders erscheint seit einer Woche im neuen Design.
Wie auch schon beim Relaunch von 1Live und vor allem bei GIGA zu beobachten war, ist eine “Tech-Look” passé, stattdessen “rockt” es nun überall dort, wo man die jugendliche Zielgruppe ansprechen will. Bei Reload werden im neuen Auftritt per Zufallsprinzip wilde Hintergründe geladen. Die Idee ist nicht neu, dafür aber die sehr eigenwilligen und auf die Zielgruppe ausgerichteten Illustrationen. Eine eher sterile und technische Umgebung wird also durch ein fetzigers Erscheinungsbild abgelöst. Gleichzeitig macht die eher sachliche Aufbereitung der Inhalte einen erwachseneren Eindruck. Die Gesamtbreite ist von 765px auf 965px angewachsen. Links im Content sind in Cyan gesetzt. Im Navigationsbaum kennzeichnet Grau einen Link. Man findet sich zurecht. Die Verzahnung von Werbung innerhalb des Auftritts ist allerdings ein beklagenswerter Trend. Skyscraper kann man noch tilgen, indem man das Browser-Fenster einfach verkleinert aber bei Werbung, die den eigentlichen Inhalt in der Mitte des Bildschirms verdrängt, sollte man einfach das Adblock-Plugin aktivieren.
Der Relaunch in anderen Blogs und im MTV-eigenen Forum
Neues Logo für DoubleClick

Das ging aber schnell. Schon zwei Wochen nach der Übernahme durch Google erhält das Unternehmen eine neue Corporate Identity. Verantwortlich sowohl für das neue Logo, als auch das neue Corporate Design ist die Firma AKQA.
Aktuell steckt allerdings der Wurm im Internetauftritt, der reichlich durchfressen aussieht (siehe Screenshot). Irgendwie scheinen die CSS-Daten auf der Strecke geblieben zu sein.
Der neue Pokal der Ukrainischen Fußballliga kommt aus Berlin

…zumindest das Design. Wer’s noch nicht mitbekommen hat, SpiekermannPartners haben im Auftrag des Ukrainischen Fußballverbandes den neuen Meisterschaftspokal entworfen. Im Fontblog gibt es den kompletten Artikel dazu.
Relaunch beim NDR

Fast auf den Tag genau 2 Jahre nachdem NDR.de zuletzt einen neuen Auftritt im Netz präsentierte, ist es nun wieder einmal soweit.
Endlich hat man sich vom dynamisch mitwachsenden Aufbau verabschiedet und stattdessen eine feste Breite von 965 Pixel eingerichtet. Na ja, zumindest teilweise. Denn immer wieder wird der neue Aufbau nach ein oder zwei Klicks vom alten Design abgelöst.
Die gruseligsten Seiten im Netz – Rotring

Ein kleiner Prolog. Die Marke Rotring war eine der ersten Marken, mit der ich im Bereich “kreatives Wirken” überhaupt in Kontakt kam. Schon zu Schulzeiten verdiente ich mir mit Airbrush-Arbeiten vorwiegend auf T-Shirts mein Taschengeld. Als meine DeVillbiss-Spritzpistole dann von einem chromblitzenden Modell der Marke Rotring abgelöst wurde, wähnte ich mich am Ziel meiner Wünsche. Design, Ergonomie, Präzision, Handhabung, Pflege… einfach alles stimmte.
Fast zwei Jahrzehnte später war ich dann aber mehr als ernüchtert, als ich vor kurzem auf die Webpräsenz von Rotring stieß. Eine Präsentation hochwertiger Schreibgeräte sieht definitiv anders aus. Das positive Image, das ich seit meiner Jugendzeit mit mir umher trug bekam deutliche Risse.
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