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Zeigt her eure Vereinsfarben! Wer hat das schönste Trikot in der Bundesliga-Saison 2015/2016?

In knapp zwei Wochen startet die Fußball-Bundesliga in die Spielzeit 2015/2016. Seit Wochen bereiten sich die Teams in Trainingslagern, bei Testspielen und auf Auslandsreisen auf die bevorstehende Saison vor. Auch als Zuschauer und Fan kann man sich so langsam warm machen.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, über schlechte Gestaltung sehr wohl. Legendär ist etwa das regenbogenfarbene Trikot des VfL Bochum der Spielzeit 1997/1998 – für viele Fans das hässlichste Bundesliga-Trikot aller Zeiten.

Die größte Herausforderung bei der Bewertung der Gestaltung eines Trikots ist freilich, die jeweilige Vereinsbrille mal abzulegen und rein nach ästhetischen bzw. funktionalen Kriterien zu urteilen. Denn, wie wohl Viele schon einmal selbst im Rahmen einer Präsentation festgestellt haben, je ausgeprägter die emotionale Einstellung gegenüber einer Sache, desto weniger objektiv kann man diese beurteilen. Machen wir uns also frei von Vorlieben und Vorurteilen. Die Frage ist: wer hat das schönste Heimtrikot in der Saison 2015/2016?

Die Trikots der Bundesligamannschaften in der Übersicht
Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 39 Kommentare

  1. Ich habe mich auch für das Frankfurter Trikot entschieden, leider sieht man die Feinheiten der Trikots nicht. Auch wenn die Anordnung der Sponsoren-Logos nicht immer glückt, find ich doch, dass das Design ansich bei Köln (ich kann es garnicht glauben, dass ich das als Gladbacher sage) mit dem Dom als angedeutetes Kardiogramm sowie von Hannover mit den Waben sehr gelungen sind. Auch die Nadelstreifenoptik bei Schalke hat was.

    Als Gladbach kann ich einfach nur mit dem Sponsor hadern, der einfach nicht zu unseren Farben passt. Wie schön waren doch die Zeiten, als noch Diebels unsere Brust zierte.

    Was sich die Hoffenheimer bei ihrem Trikot gedacht haben, weiß ich aber auch nicht…

  2. Kann man auch irgendwo die Rückseite (Typo) sehen? Ohne fällt die Bewertung etwas einseitig aus.
    ; )

    Oben gefällt mir Bayern und Frankfurt ganz gut. Die Schriftwahl der Bayern hat mich jedoch in den letzten Jahren nicht so vom Hocker gehauen … daher wäre es interessant, ob sich diesbezüglich etwas tut.

    1. Die Rückseiten wären in der Tat schön zu sehen. Gerade bei Stuttgart ist nämlich die einzige wirkliche Nennenswerte (aber wie ich finde sehr gelungene) Änderung auf der Rückseite (komplett umlaufender Brustring):

  3. Die Besonderheit beim VfB ist ja in diesem Jahr der erstmals seit Längerem wieder durchgehende Brustring. Das ist zumindest aus Sicht der Tradition ein guter Schritt.

    Für mich ist ansonsten aber Darmstadt weit vorne mit dabei.

  4. @Max
    Hertha hatte 1997/1998 und 1998/1999 quergestreifte Trikots, 2005/2006, 2007/2008 und 2011/2012 fast ganz blaue, 2003/2004 und 2006/2007 ganz weisse, 2010/2011 idiotische Blitze. Aber seit 2012/2013 hat sich in der Tat nicht mehr viel getan

  5. Da sieht man halt die Unterschiede: Im Radsport ist ein Regenbogen-Trikot das größte, was man als Sportler sich erträumen kann, und im Fußball das hässlichste, was man sich vorstellen kann. Sicher wohl auch deswegen, weil die meisten der Zuschauer die Regenbogenfarben mit etwas assoziieren, was sie im Stadion gnadenlos niedermachen würden…

  6. Offensichtlich Hertha, allein schon weil hier als einziges kein Sponsor drauf ist der bei der Gestaltung als Fremdkörper mit irgendwelchen Klimmzügen berücksichtigt werden müsste. Davon abgesehen aber in der Tat Frankfurt, das wirkt ohnehin gefällig und scheint mir die schwierige Balance zwischen auffällig und integriert ziemlich gut hinzukriegen (das gewissermassen ähnliche Trikot von Wolfsburg ist leider in sich schon eher grobschlächtig).

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