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Xerox präsentiert neues Logo

Xerox Logo Visual, Quelle: Xerox
Xerox Logo Visual, Quelle: Xerox

Mit der Vorstellung eines neuen Logos vollzieht Xerox den nächsten sichtbaren Schritt nach der Übernahme von Lexmark. Das neue Logo behält den seit 2008 verwendeten roten Schriftzug bei, ergänzt ihn jedoch um eine eigenständige Bildmarke.

Der US-amerikanische Anbieter von Druck-, Dokumenten- und Workflow-Lösungen Xerox wurde 1906 in Rochester (New York) gegründet. Das Unternehmen prägte den Kopiermarkt im 20. Jahrhundert maßgeblich und zählt heute zu den weltweit führenden Anbietern von Managed Print Services. In den letzten Jahren prägte vor allem die Übernahme von Lexmark, abgeschlossen 2025, die Entwicklung des Unternehmens. Im Rahmen der Vorstellung der ersten Drucker-Modelle nach Zusammenführung von Lexmark und Xerox ändert das Unternehmen sein Logo.

Xerox Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Xerox, Bildmontage: dt

Gestalterisch steht die Überarbeitung für Kontinuität. Die markentypische Farbwelt und die bekannte Wortmarke bleiben erhalten. Von der Anfang 2008 eingeführten Bildmarke in Globus-Stilistik (dt berichtete) hatte sich das Unternehmen bereits im Frühjahr 2018 getrennt. Die seit 2008 verwendete Wortmarke wird künftig durch eine Stern-Darstellung (Sparkle) ergänzt (linksseitig vorgestellt beziehungsweise oberhalb der Wortmarke zentrisch platziert).

Inhaltlich soll die neue visuelle Identität die Zusammenführung von Xerox und Lexmark sichtbar machen. Das Unternehmen beschreibt das Rebranding als Ausdruck der gebündelten Kompetenzen beider Marken und als Grundlage für die weitere Transformation vom klassischen Druckerhersteller zum breiter aufgestellten Technologieanbieter. Das Logo fungiert dabei weniger als ästhetische Zäsur denn als strategisches Signal für die Integration zweier traditionsreicher Marken unter einem gemeinsamen Auftritt.

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Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Ich finde es sehr stimmig. Die Kombination der Bildmarke mit der bisherigen Wortmarke passt. Erst auf den zweiten Blick habe ich gesehen, dass der Stern im Logosymbol die Aussenform diagonal teilt und dass die eine Hälfte die andere „kopiert” und den beim kopieren gängigen „Lichtblitz” aufgreift. Auch auf dem Gerät platziert eine deutliche Verbesserung. Xerox gilt ja als der Erfinder der Fotokopie, deshalb ist es im englischen Sprachgebrauch sogar ein Gattungsname. Für mich ist das Logo sehr gut umgesetzt.

  2. Neben all dem Rot von Canon, Ricoh, Xerox oder Kyocera wirkte Lexmark mit seinem Grün immer angenehm eigenständig. Es war ein echter Farbtupfer in einer Branche, die farblich sehr uniform auftritt. Da unsere Muttergesellschaft Lexmark-Fachhändler ist, war mir dieses Grün täglich vor Augen. Umso mehr macht es mich ein wenig wehmütig, dass mit der Fusion eine gestalterisch wirklich tolle Marke verschwindet.

    Xerox selbst hat sich, wie von Achim erwähnt, bereits vor einigen Jahren von der – in meinen Augen etwas gruseligen – „X-Weltkugel” getrennt. Das neue X, das Xerox „Sparkle” nennt, ist und bleibt für mich ein X :-D und ein X als Bildmarke hat man nun wirklich in allen erdenklichen Varianten schon gesehen. Hier mag ich es. Mein Ansatz ist etwas anderes als der von JayKay (find ich aber auch sehr interessant): Legt man die alte Weltkugel daneben (siehe Grafik), erkennt man dieselbe Ausrichtung wieder. Das gibt dem Zeichen eine Herkunft und lässt es durchdacht statt austauschbar wirken.
    Ist jetzt aber nur meine Interpretation und vielleicht bisschen weit hergeholt.
    Zum Glück hat man nicht das X von 1994 aus dem Grab geholt.

    1. Gary, danke für deine Interpretation, bzw. Herleitung. Ist auf jeden Fall interessant und verdeutlicht noch einmal die Herkunft.

    2. Das X von 1994 fand ich damals ehrlicherweise sehr gut. :D

      Der neue Sparkle ruft bei mir gerade Assoziationen zu AI hervor, weil z. B. Google so einen ähnlichen Stern benutzt (allerdings “aufrecht”). Aber besser als die Kugel in jedem Fall.

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