Skip to content

Wir sind Süden

Tourismus-Kampagne – Wir sind Süden

Kurz vermeldet: Die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) vollzog eine Neuausrichtung. Unter dem Motto „Wir sind Süden“ möchte man fortan Lust auf das Urlaubsland Baden-Württemberg machen. Nofrontiere Design ist für das Konzept und die Kreation der neuen Website verantwortlich, Land in Sicht für die HTML-Umsetzung.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 51 Kommentare

  1. Natürlich gab es die Löwen in BaWü schon immer, aber bisher hat man die nicht unbedingt mit knappen Zeilenumbrüchen verknüpft wie bei GGL. Ähnlicher als das Süd-Tirol-Logo ist dem bunten Barcode übrigens das ehem. Olympiabewerbungslogo von Düsseldorf, jetzt hier zu sehen https://www.sportstadt-duesseldorf.de/ … das stellt übrigens eingeschmolzene Flaggen da … ;)

  2. An sich ist die Seite ja ganz nett aufgebaut, aber der Slogan relativiert das ganze in meinen Augen.

    Wie blub schon gesagt hat, sind diese »Wir sind [beliebiges Nomen hier einsetzen]«-Sprüche schon ziemlich abgedroschen.

    Außerdem sieht die Website gar nicht nach Süden aus, denn mit Süden verbinde ich warme Farben und lebendige, organische Formen – hier bin ich dagegen mit strengen blassblauen Kästchen konfrontiert. Das ist so ziemlich das Gegenteil von warm und lebendig …

  3. Hach, erst Mannheim, dann BaWü. Ich fühl mich wohl im Designerländle :D

    Ach ja, das einzige was mich ein bisschen stört ist die “Besucher, PResse, B2B” – Leiste oben, denn normalerweise vermute ich an der Stelle eine (Haupt-)navigation und nicht ein – für Touristen – uninteressantes Ding. Zumal diese Punkte ja auch ganz unten zu finden sind. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden und wohl eher dem “gewohnten Bild” geschuldet.

  4. Moin Manfred, und was soll uns die Gegenüberstellung der beiden Grafiken sagen? Hast Du es eingestellt, weil zwei/drei Farben ähnlich sind? Ist das neue Design gelungen? Ist die Ähnlichkeit aus Deiner Sicht zu stark? …

  5. Hallo Achim,

    ja, mir ist die Ähnlichkeit zu stark. Anders gesagt: Es sind nicht nur “zwei/drei Farben” ähnlich, sondern neben der Strichoptik wurde im wesentlichen die ganze Farbpalette übernommen. Das vom “anderen Jan” angeführte Sportstadt-Düsseldorf-Logo ist nur von der Geometrie ähnlich, der Gesamteindruck auf Grund eines anderen Farbspektrums aber erheblich anders.
    Logos leben von der Vereinfachung und Reduzierung. Einfache Formen, reduzierte Farben sind unvermeidlich. Stellt man sich das südtiroler Bergsilhouetten-Logo auf ein flaches Rechteck eingedampft vor, ist es praktisch nicht mehr vom baden-württembergischen Farbbalken zu unterscheiden. Für mich ist das ergo ein “flacher” Abklatsch.
    Ich unterstelle übrigens keine böse Absicht, aber für mich bleibt das Südtirol-Logo das bessere Original.

  6. @Manfred: Ich bin ja sonst auch ein starker Kritiker der Me-Too-Konzepte, aber derartige Farbspektren findest Du in einigen Kommunikationskonzepten, ist auch ein bisschen Zeitgeist. Ich finde die Ausarbeitung von Südtirol und Baden-Württemberg durchaus differenziert genug, um nicht von einem Plagiat zu sprechen.

  7. Finde die Seite mal gelungen. Auch die Farbgebung finde passend. Sehr modern, auch die Bildsprache. Vielleicht hätte man das Portal noch international ausrichten sollen, also mehrsprachig.

  8. Recht hat der Phillipp, und zum Thema Süden und Farben & Formen: Ich finde es eher entspannent wie sich die blau-grauen kästen hinter den gezielt gesetzten Farbakzenten zurückhalten und auch die Bildwirkung nicht beeinflussen.

    Und BW ist nun nicht die Toskana, da muss es noch unterschiede geben dürfen, auch optisch.
    Ich finde den Auftritt ebenfalls sehr gelungen, macht einen frischen und postiven Eindruck und viele der angesprochenen Kritikpunkte wird die breite Masse wohl garnicht bemerken (wie so oft).

    Man kann es sowieso nie allen recht machen, und bei der hier doch eher großen Zielgruppe sehe ich gute Kompromisslösungen.

Schreibe einen Kommentar

Die Netiquette ist zu beachten. Vor dem Hintergrund einer transparenten, sachlich-fairen Debatte wird die Nutzung eines Klarnamens empfohlen.

Folgende HTML-Elemente können verwendet werden: <b> <i> <img src="bildurl"> <a> <blockquote>

An den Anfang scrollen