Welcher Font verkörpert den Wechsel?

Logos Kandidaten

Sam Berlow and Cyrus Highsmith arbeiten beide im Font Bureau Inc. of Boston. Sie haben sich für The Boston Globe die Logos und Wortmarken der noch im Rennen befindlichen Präsidentschaftskandidaten unter die Lupe genommen. Eine sehr schöne Analyse. Mal abgesehen von der Typo… Huckabee symbolisiert mit der nach unten verlaufenden roten Welle wahrlich keine glückverheißende Zukunft.

31 Kommentare zu “Welcher Font verkörpert den Wechsel?

  1. Tja, Obama hat das beste Logo, aber Hillary nutzt den besten Font.
    Obamas sieht so dünn aus. So substanzlos. Interessant auch, daß er (als Schwarzer) einen weißen Hintergrund nutzt. Ob das Absicht ist?
    Und Mr. Mc Cain ist wirklich falsch beraten worden :-)

  2. Obama ist der einzige, dessen Logo auch ohne Schrift funktioniert. Das finde ich schon mal ganz erfrischend.
    Man muß aber auch sagen, dass Campaign-Grafiker in den Staaten wohl keinen leichten Job haben. Das Logo muß immer irgendwie blau-weiß-rot mit Stars&Stripes sein…
    McCain, obwohl bei der Navy, hat die klassichen Army-Farben gewählt. Vielleicht ein Hinweis auf seine militärische Vergangenheit?

    @jerry
    Ron Paul ist auch nach optimistischten Schätzungen absolut chancenlos. Somit kann man ihn ignorieren. (Wir würden hier ja auch nicht den Auftritt der CDU, SPD mit dem der Pogopartei vergleichen.)

  3. @giza
    ich weiss nicht so recht. das was du über ron paul behauptest, ist einfach nicht wahr. er hat guliani 3 mal haushoch geschlagen. willst du jetzt sagen guliani sollte man auch ignorieren?
    man ignoriert ron paul, deswegen ist er chancenlos. informier dich bitte, hier etwas für deine allgemeinbildung und gegen ignoranz. http://switzerland4ronpaul.blogspot.com/

    zu den logos: obama hat das beste CD, aber hillarys logo ist pregnanter für die amerikaner. rudy verzichtet auf seinen nachnahmen, weil der einfach nicht amerikanisch genug klingt (das gleiche gilt für obamas vorname) und edwards hat den besten font.

  4. Edwards‘ Schriftart finde ich am modernsten und macht einen sehr kompakten und hochwertigen Eindruck. Das Hillary Logo hat insgesamt aber am meisten Dynamik :-)

  5. Unabhängig von den Pros und Cons zu den Logos finde ich es erstaunlich wie sehr die Logos mein Bild von den Kandidaten widerspiegeln! Und genau hier bestätigt sich ein bisschen der plakative Ausspruch: „Jeder bekommt das Logo/CD das er verdient.“

    Mich würd mal ehrlich interessieren ob es euch auch so geht?!

    Nebenbei oute ich mal als Obama-Fan und hab aus dem fontblog noch den Link hier, den die meisten vermutlich schon kennen dürfte: http://www.fontblog.de/wie-belastbar-ist-ein-logo

  6. @kux
    Du darfst nicht die Vorwahlen mit den späteren, eigentlichen Wahlen des Präsidenten bzw. der Wahlmänner vergleichen.
    Paul mag zwar gegen Rudy gewonnen haben. Er liegt aber landesweit insgesamt nur bei einer Zustimmung von 2-3%. Wogegen Rudy um die 30% hat.
    Ist aber auch egeal, weil es hier kein politblog ist. :)

  7. kux: „ch weiss nicht so recht. das was du über ron paul behauptest, ist einfach nicht wahr. er hat guliani 3 mal haushoch geschlagen. willst du jetzt sagen guliani sollte man auch ignorieren?
    man ignoriert ron paul, deswegen ist er chancenlos. informier dich bitte, hier etwas für deine allgemeinbildung und gegen ignoranz.“

    Sorry, aber das ist Unfug. Ron Paul ist ein Extremist. Er vertritt Positionen an der Grenze zwischen Libertarismus und Anarchismus. Außenpolitisch ist seine Politik vollkommen krude. Er ist chancenlos. Und nur weil seine Unterstützergemeinde lauter schreit, muss man ihn nicht ernster nehmen.

  8. @niels: Äh nein, er vertritt einfach die Grundsätze der amerikanischen Gründungsväter und der „Constitution“, das ist kein Extremismus. Lies mal was über amerikanische Geschichte, oder über seinen Wahlkampf. Ich weiß gar nicht, wie man solche Behauptungen aufstellen kann, das macht überhaupt keinen Sinn, wenn man sich einmal informiert hat. Aber Parolen schreien ist ja eh einfacher.

  9. Jerry:
    „Äh nein, er vertritt einfach die Grundsätze der amerikanischen Gründungsväter und der “Constitution”, das ist kein Extremismus. „

    Ich sehe da keinen Widerspruch. Die USA haben spätestens Anfang des 20. Jahrhunderts ihre anfängliche Politik des Isolationismus aufgegeben. Wer das Rad dahin zurückdrehen will, mag die Gründerväter auf seiner Seite haben, betreibt aber nicht wirklich ernstzunehmende Politik.

    Ich werde mich aber an dieser Diskussion hier nicht weiter beteiligen, weil sie thematisch nicht zum Blog passt und ich Achim Schaffrinna nicht verärgern will. ;-)

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