Website für den Wechsel

Bereits einen Tag nach der US-Wahl wurde eine Website gelauncht, auf der man den bevorstehenden Prozess zum Machtwechsel dokumentieren will. Den durch Transparenz geprägten Stil des “President-Elect”, so der Titel den Barack Obama nun bis zur offiziellen Vereidigung tragen wird, muss man anerkennen, ganz unabhängig davon welche Politik er macht.

In bislang keinem anderen Wahlkampf spielten die digitalen Medien eine so große Rolle. Das Team rund um Obama verstand und versteht es sie zu nutzen. Alles, was ich seit der Wahl von und über Obama gesehen habe beeindruckt mich sehr. Vielmehr als das Getöse im Vorfeld, ob in Berlin, in den Staaten oder im Internet, stellen die Informationspolitik und der neue Kommunikationsstil eine 180Grad-Wendung zur bisherigen Administration dar. Die Erwartungen an Obama könnten größer nicht sein. Nicht alle werden erfüllt werden können. Der Prozess zum Machtwechsel kann man hier verfolgen:

P.S. Übrigens enthält die Original-Header-Grafik aus unerklärlichen Gründen einen kleinen Schmutzfleck. Schon entdeckt?

27 Kommentare zu “Website für den Wechsel

  1. Ich finde ausserdem die Verlaufsgrafiken oben an den beiden Seiten etwas unsauber. Zumindest links sehe ich eine eindeutige Kante. Ansonsten freut es mich, dass es noch schöne neue und vor allem aufgeräumte Webseiten zu bewundern gibt.

  2. Ob hinter dem Fleck wohl die Illuminaten stecken?

    Finde die Seite ganz hübsch. Nicht so gut, wie die Wahlseite, aber trotzdem hübsch.
    Ich bin (medientechnisch) auch begeistert vom Wahlkampf von Obama.

  3. Das ist bestimmt das verrutschte “TM” vom Logo. Das hat man sonst ja auch gern ganz klein im web, wobei es zu dem mysteriösen Schmutzfleck am Logo mutiert;)

    Klar können nicht alle Erwartungen erfüllt werden, doch bei vielen Dingen bin ich guter Dinge. Diese beworbene “Transparenz” ist ein guter Wegbereiter hierfür.

  4. Ich muss gestehen, dass ich diesen amerikanischen Style (auch <a href =”http://www.barackobama.com/”auch hier) ziemlich gut finde – ein bisschen Pomp hier, ein bisschen Effekte da, und vielleicht ein bisschen Kitsch, aber im ganzen wirkt es irgendwie ansprechend.

    Da ich nicht an Verschwörungstheorien glaube, kann ich mich über die schönen Bilder freuen ;-)

  5. Also sein multimedialer Wahlkampf war schon beispiellos. Ich hab neulich gesehen, dass sogar Werbetafeln in Computerspielen (ich glaube es war ein Action-Rennspiel) regional mit Obama-Werbung versehen wurden und die nun nach dem Wahlkampf automatisch wieder geändert werden.

    Nicht zuletzt durch solche Aktionen wurde die Wahlbeteiligung auf ein Rekordhoch gepusht. Die Bürger nun weiterhin mit Informationen zum Ablauf des “Change” zu versorgen, halte ich für die logische Konsequenz. Und den Amis ein wenig mehr Interesse an der Landespolitik abzugewinnen, ist sicher auch nicht verkehrt. Schließlich zielte ja auch die Kampagne mit dem “Yes we can” nicht zuletzt darauf, dass auch der “kleine Bürger” etwas bewegen kann, wenn er nur wählen geht und dafür einsteht, was er will.

  6. Der “Fleck” ist wirklich schon sehr merkwürdig :)
    Das einzige was ich zu der Seite sagen kann ist, dass sie genauso clean und gut strukturiert wirkt wie die eigene des zukünftigen Präsidenten. Schon von dieser war ich begeistert – ich habe selten so gut gestaltete Webseiten (vor allem aus der Politik) gesehen!

    Yes, we can! ;)

  7. “Schade, das die Seite nicht konsequent barrierefrei ist”

    Barrierefreiheit ist für Designer noch nicht so wichtig. Außerdem lassen sich Flashcookies und ähnlicher Unrat in barrierefreien Webseiten nur schlecht unterbringen.

  8. Den Schmutzfleck habe ich auch gesehen, ebenso wie die Kante im Verlauf. Ist das denn niemandem aufgefallen?

    Da machen die so eine ansprechende Seite und dadurch erhält man dann doch wieder den Eindruck es handelt sich um eine Hobby-Webseite.

    @Kritiker: Das hier ist ein Design Blog….

  9. Interessant ist auch, dass als Blauton kein reines Cyan verwendet wird. Das sieht zwar sehr gut aus, kommt aber auch recht häufig vor, grade bei weiß/blauen Seiten. Das man hier einen eigenen Blauton gewählt hat finde ich klasse. Bei der eigentlichen Webseite von Obama ( http://www.barackobama.com/index.php ) wird das noch deutlicher.

    Bzgl. des Designs hatte Obama ohnehin schon vorher gewonnen ;-)
    Vergleich -> http://www.johnmccain.com/

    Viele Grüße
    Till

  10. JPEG ist für “natürliche Bilder” wie z.B. Fotos entwickelt und optimiert worden; in Verbindung mit Schriften gibt es aber immer Artefakte, und in diesem speziellen Fall nicht gerade wenige. Da sollte man lieber GIF oder PNG verwenden.

    Eine Ausnahme ist z.B. der Header der Webseite der Daily Show (www.thedailyshow.com). Auf diesem sind keinerlei Artefakte zu erkennen, obwohl JPEG und obwohl nur 79 KB groß. Vermutlich ist jeder “von Hand” gerandert worden. Bei der Change-Webseite hat man sich diese Mühe dagegen erspart.

    JPEG ist für “natürliche Bilder” wie z.B. Fotos entwickelt und optimiert worden; in Verbindung mit Schriften gibt es aber immer Artefakte, und in diesem speziellen Fall nicht gerade wenige. Da sollte man lieber GIF oder PNG verwenden.

    Eine Ausnahme ist z.B. der Header der Webseite der Daily Show. Auf diesem sind keinerlei Artefakte zu erkennen, obwohl JPEG und obwohl nur 79 KB groß. Vermutlich ist jeder “von Hand” gerandert worden. Bei der Change-Webseite hat man sich diese Mühe dagegen erspart.

    http://www.thedailyshow.com
    http://www.thedailyshow.com/images/tds/TDS_header.jpg

  11. Am besten setzt man die Schrift nachträglich als Vektor aufs JPG ohne nochmal die Größe zu ändern – wenn man es denn ganz sauber haben will. Lediglich bei sehr kleinen Größen funktioniert das nicht. Ein PNG hat den Nachteil dass es von Google wesentlich schlechter indexiert wird und GIF eignet sich nicht für Fotos mit vielen Farben. Da muss man abwägen ;-)

    Viele Grüße
    Till

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