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Volkswagen.de Redesign (2017)

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Die Markteinführung des Arteon ist für Volkswagen Anlass, dem eigenen Webauftritt ein längst überfälliges Redesign zu verpassen. Ein wichtiger Schritt, um in Sachen digitale Präsenz mit anderen Autoherstellern gleichzuziehen, denn diese bieten ihren Nutzern zum Teil seit mehreren Jahren responsives Design.

Der letzte Relaunch von Volkswagen.de fand 2010 statt (dt berichtete). Seitdem hat sich Design im Web grundlegend verändert. Mit HTML5, Responsive Design und Webfonts sind neue Standards entstanden, die maßgeblich zu einer verbesserten User Experience beigetragen haben. Standards, die bei Herstellern wie beispielsweise Toyota, Opel oder Renault im Web schon seit längerem zum Tragen kommen. Insbesondere der Auto-Konfigurator von VW hatte reichlich Staub angesetzt. Das sieht nun deutlich freundlicher aus und lässt sich angenehmer bedienen (Abb. unten), insbesondere auch auf mobilen Endgeräten.

In der Nomenklatur innerhalb des Volkswagen Brand Designs wird das neue VW-Gestaltungskonzept unter „Web Design 5.0“ geführt (zuvor „Internet Marketing 4.0“). Seit gut einem Jahr findet das neue Design von Volkswagen Anwendung. Das Webspecial zum Touran gehörte zu den ersten digitalen Angeboten, die auf diesem Konzept basieren. Volkswagen verfolgt die Idee einer „360° Brand Experience“, bei der die Hausschrift VW Head eine tragende Rolle spielt.

Betreut wird Volkswagen im Bereich digitale Präsenz, wie W&V berichtet, übrigens seit kurzem von der Hamburger Agentur SinnerSchrader.

Der neue Konfigugrator im „Web Design 5.0“

Volkswagen Deutschland Konfigurator im Web Design 5.0

Volkswagen.de – vorher und nachher

Volkswagen.de – vorher und nachher

23 Kommentare zu “Volkswagen.de Redesign (2017)

  1. Das Design findet bereits seit über einen halbem Jahr auf der amerikanischen Seite von VW Verwendung. Das es immer noch neu und frisch wirkt, zeugt von der Qualität des Designs.

      • Die eigentliche Frage ist doch: Warum gibt es einmal die volkswagen.com und dann noch die vw.com? UNd dann auch noch mit unterschiedlichen Designs und Inhalten?

      • Was das Design betrifft, so wird über kurz oder lang das alte Design, wie man es derzeit noch auf volkswagen.com sieht, dem neuen Look weichen. Dass VW für den (auch für VW wichtigen) US-Markt zusätzlich die Domain vw.com nutzt, hängt wohl damit zusammen, dass die com-Domain für US-amerikanische Firmen gewissermaßen der Default-Webauftritt ist, während com-Domains für europäische, asiatische, etc. Unternehmen die globale Website darstellt. Um also speziell US-Kunden anzusprechen, wurde offenbar die Domain VW.com implementiert. Auf diese Weise erspart man US-Kunden die Weiterleitung über die globale Website. Da sich allerdings der Standort auch per Cookie abfragen lässt, könnte man eigentlich auf die Domain VW.com verzichten.

  2. Das ich das noch erleben darf… ^^
    Mich würde echt mal interessieren, warum das neue Design so lange gebraucht hat, um es über den großen Teich zu schaffen. An der Übersetzung allein kann’s ja wohl kaum gelegen haben.

    • Finde es schon etwas merkwürdig, dass erst die USA, dann Osteuropa und irgendwann mal Deutschland dran ist. Dachte immer, VW sei eine deutsche Marke und „Zuhause“ ist der Ursprung von neuen Konzepten?! :-\ Kenn mich wohl in der Branche nicht aus…

  3. Generell ganz vernünftig das neue Design. Aber dass nicht alle Webseiten gleichzeitig ein Redesign bekommen ist mal wieder typisch für solch einen Konzern. Da passt die Abstimmung zwischen den einzelnen Abteilungen nicht. Eigentlich peinlich.

    Zu kritisieren gibt es aber doch etwas: das VW-Logo links oben ist pixelig wenn man die Webseite auf einem hochaufgelösten Display betrachtet oder die Seite vergrößert. Da gibt es doch elegante Lösungen.

    Zudem sind die Menüs zu dominant, im Konfogurator hat man links das Hauptmenü, oben ein Untermenü und am unteren Rand noch den Wizard, der einen durch den Konfigurator führt. Da bleibt wenig Platz für das eigentliche Produkt. Generell finde ich es falsch wenn eine Webseite als „App“ konzipiert wird und nicht als Hypertext-Dokument. Das geht immer nach hinten los.

    Geht es um reine Produktpräsentation im Netz ist Apple immer noch unangefochten die Nummer 1, im automobilen Bereich ist da vielleicht Tesla am nächsten dran, vielleicht auch gerade weil ihre Webseite klein und übersichtlich ist.

    • Was das Logo angeht, kann ich nur zustimmen. Ein simples SVG schafft Abhilfe; Markenschwester Audi zeigt wie’s gemacht wird. Wirklich kein Hexenwerk.

      • Ein SVG ist in diesem Fall aufgrund der Komplexität des VW-Logos 1.) alles andere als simpel und 2.) deshalb auch keine bessere Lösung. Auf Basis des aktuellen Logos, dessen Aufbau samt Verläufen, unzähligen Ebenen und Ankerpunkten zu den kompliziertes Markenzeichen zählt, die es so gibt, läge die KB-Größe des SVG wohl bei mehreren hundert KB, wohingegen die 7,81 KB des derzeit eingebundenen PNG doch ziemlich bescheiden ausfallen. Mit dem aktuellen VW-Logo ist SVG keine Alternative. Audi hat es da mit den simplifizierten Ringen leichter.

        Aber natürlich hätte man, wie das Beispiel VW.com zeigt, ein doppelt so großes PNG verwenden können, um die Darstellung zu verbessern:

      • Richtig, Audi hat da einige Vorteile. Dass ein SVG allerdings mit einigen Verläufen auf mehrere hundert KB kommen soll wage ich stark zu bezweifeln. Hier zwei Wikipedia-Beispiele von Peugeot und Citroen, die beide auf komplexe Verläufe setzen:
        Peugeot-Logo
        Citroen-Logo
        Die Dateigrößen liegen hier bei 44 KB und 13 (!) KB. Eine Rechtfertigung für ein PNG ob seiner Dateigröße sehe ich vor diesem Hintergund nicht. Ich denke eher, dass die Entscheidung zum PNG keine bewusste war.

      • Dass ein SVG allerdings mit einigen Verläufen auf mehrere hundert KB kommen soll wage ich stark zu bezweifeln.

        Meine Aussage ist nicht allgemein auf das SVG-Format bezogen, sondern auf das aktuelle VW-Logo, das noch einmal komplexer ist als beispielsweise die genannten Logos von Peugeot oder Citroen. Im EPS des VW-Logos sind mehrere JPEGs eingebettet(!), was die KB-Größe zusätzlich vergrößert. Ich hab mal spaßeshalber ein Originallogo (PDF) auf SVG runtergerechnet. Das Ergebnis: 487 KB (per PDF to SVG Converter). Das ist der Grund, weshalb es vom aktuellen VW-Logo schlichtweg kein SVG-Format gibt.

        In Bezug auf die Anwendbarkeit war das VW-Logo seit Einführung der Version mit Verläufen schon immer kritisch. Wieviel einfacher handhabbar ist im Vergleich dazu doch die einfarbige Fassung, wie man sie etwa hier findet. Damit ist dann auch SVG möglich.

  4. Das Design ist ok. Mehr auch nicht.

    Auch wenn es mir lieber gewesen wäre,
    man hätte auf den „box-Shadow“ innerhalb der Navigation verzichtet.

    Über das Logo wurde bereits ausreichend gesprochen, bleibt abzuwarten,
    wann auch VW auf den HYPE-Train aufspringt und zumindest im Web-Bereich auf ein Logo im Flat-Design setzt.

  5. Die Icons im linken Menü sind erschreckend mittelmäßig: unterschiedlich groß, unterschiedlich auffällig, die dots über „mehr“ wirken durch die deutlichen soft-edges nicht passend zu den restlichen Symbolen. Und das alles zusammen in Kombination mit dem Logo in derselben Spalte könnte genausogut aus der Feder eines VW-Autohauses stammen, in dem die CD-Richtlinien nicht begriffen wurden.

    • Mit dem CD haben die das scheinbar eh nicht so genau genommen. Auf der USA-Seite sind da ganz andere Icons, die drei Punkte sind Kreise, die Größen der Icons und Texte sind anders, sogar das VW-Logo ist nicht das gleiche.

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